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Berufseinstieg nach dem Studium - so findest du deinen ersten Job
Mit Tipps & Checkliste, damit du deinen ersten Job findest!

Vielen graust es vor diesem Moment: Der Berufseinstieg nach dem Studium. Nicht jeder geht zur Uni und weiß schon ganz genau, wie es danach weitergehen soll. Einige Studiengänge sind nicht spezialisiert auf einen Beruf oder ein Berufsfeld. Es gibt zahlreiche Chancen und Möglichkeiten für dich, was dich vor die Qual der Wahl stellt, zu entscheiden, was du mit deinem Wissen anstellen willst. 

Außerdem bist du natürlich nicht der Einzige, bei dem der Berufseinstieg nach dem Studium ansteht – es studieren so viele Menschen wie noch nie zuvor. Viele hatten vielleicht sogar die Zeit, während des Studiums schon zu arbeiten, oder haben dual studiert, um sich dort ihren späteren Arbeitsplatz zu sichern. Das ist natürlich optimal, aber gute Noten schreiben, ein Privatleben führen UND Berufserfahrung sammeln scheint manchmal unmöglich, oder?

Doch auch ein Berufseinstieg nach dualem Studium, Ausbildung oder Werkstudententätigkeit ist nicht immer geschenkt. Vielleicht hat es dir in deinem Unternehmen nicht wirklich gut gefallen und du suchst nach einer neuen Firma, bei der du durchstarten kannst?

Trotzdem musst du keine Angst vor dem Berufseinstieg nach dem Studium haben, denn wir zeigen dir, welche Möglichkeiten es gibt und haben hier hilfreiche Tipps, wie du den Übergang vom Student zum Festangestellten schaffen kannst. Außerdem zeigen wir dir, was sich für dich ändert, wenn du kein Student mehr bist und geben dir eine Checkliste an die Hand, damit auch sicher nichts schiefgeht. Natürlich fällt der Berufseinstieg nach dem Studium schwer, doch es gibt einiges, was du zur Vorbereitung machen kannst. Los geht’s!

Berufseinstieg nach dem Studium – viele Wege führen ans Ziel

Nach dem Studium stehen dir alle Wege offen, doch welcher ist der richtige für dich? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, in die Arbeitswelt einzusteigen - egal ob du schon Arbeitserfahrung hast oder nicht. Wir zeigen sie dir und helfen dir, die für dich richtige Option auszuwählen.

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Für Unerfahrene – wie Praktikum oder Volontariat dir zum Traumjob verhelfen

Ein Praktikum nach dem Studium hört sich vielleicht zunächst einmal nicht nach Traumjob an, kann dir aber zu genau diesem den Weg bahnen. Viele Studiengänge beinhalten zwar ein vorgeschriebenes Praxissemester, doch nicht jeder hat hier schon die besten Erfahrungen gemacht. Vielleicht hat dir deine Praktikumsstelle nicht zu 100 Prozent zugesagt, oder du hast Berührungspunkte mit anderen Abteilungen gehabt, in die du gerne mehr Einblicke gehabt hättest. 

Der Berufseinstieg nach dem Studium muss nicht immer gleich eine jahrelange Festanstellung sein. Wenn du gerne noch mehr unterschiedliche Erfahrungen sammeln möchtest, kann ein Praktikum dir dabei helfen. Außerdem sind die meisten Praktika bezahlt, wenn auch nicht immer sehr üppig. So stehst du nach dem Studium nicht mittellos da.

Die zeitliche Begrenzung auf meist 3 bis 6 Monate gibt dir die Chance, Vollzeit-Arbeitserfahrung zu sammeln und ein neues Unternehmen kennenzulernen. Lass deinen Arbeitgeber gerne von Beginn an wissen, dass du auf der Suche nach einem Berufseinstieg nach dem Studium bist – dadurch weiß dieser von vornherein was du willst, und kann ein Auge auf dich werfen. Vielleicht hat er ja nach dem Praktikum ein Jobangebot für dich, wenn du dich besonders gut anstellst.

Doch wie ein Praktikum finden? Campusjäger beispielsweise vermittelt Praktika-Stellen in ganz Deutschland, sucht für dich die passenden Angebote basierend auf deinen Vorstellungen heraus und das Beste: Der ganze Service ist für dich komplett kostenlos! Erstelle hier mit wenigen Klicks dein Profil – schon morgen hast du vielleicht dein Traumpraktikum im Postfach.

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Ein Volontariat ist eine weitere Möglichkeit, Einblicke in ein Unternehmen zu bekommen, ohne dich gleich für mehrere Jahre festzulegen. Volontariate sind vor allem in der Medienbranche üblich, manchmal sogar Pflicht, und dauern üblicherweise ein Jahr. Hier arbeitest du beispielsweise in einer Zeitungsredaktion oder TV-Produktion mit, aber auch PR-Agenturen suchen Volontäre. Diese Erfahrung kannst du nicht nur super in deinen Lebenslauf integrieren. Oft werden Volontäre nach Ende der Laufzeit in das Team aufgenommen, wenn sie gute Arbeit geleistet haben. Der Nachteil gegenüber eines Praktikums ist jedoch, dass für die Bezahlung keine gesetzliche Regelung gibt, meistens sind sie aber besser bezahlt als Praktika. Letztendlich kommt es auf den Betrieb an, ob und wie hoch er dich für dein Volontariat bezahlt. Wie das Wort schon sagt: Es ist eben freiwillig.

Hast du also noch keine nennenswerte Berufserfahrung sammeln können, oder weißt einfach noch nicht so recht, welche Position die richtige für dich ist, kann ein Praktikum oder Volontariat der Startschuss für deine Karriere sein!

Das Trainee-Programm – Welpenschutz für Berufseinsteiger

Du hattest während des Studiums noch nicht die Möglichkeit, dich arbeitstechnisch auf den Berufseinstieg vorzubereiten? Dann könnte eine Trainee-Stelle genau das Richtige für dich sein. Diese Form des Berufseinstiegs nach dem Studium wird von Unternehmen angeboten, die wissen, dass nicht jeder Absolvent schon top vorbereitet in das Arbeitsleben starten kann. 

Ein Trainee-Programm ist vergleichbar mit einer Ausbildung. Du wirst, wie der Name sagt, darauf trainiert, später eine bestimmte Position in einer Abteilung einzunehmen. Im Laufe des Programms, das meistens auf ein bis zwei Jahre angesetzt ist, wirst du behandelt wie ein Auszubildender: Du durchläufst mehrere Teams, bekommst Einblicke in die Arbeit deiner Abteilung und erhältst nach und nach mehr Verantwortung. So wirst du nicht sofort ins kalte Wasser geworfen und lernst hands-on was es heißt, Teil eines Teams zu sein und dein theoretisches Wissen praktisch anzuwenden. In einem weiteren Artikel haben wir noch mehr Infos zum Trainee-Programm für dich.

Welche Vorteile das für das Unternehmen hat? Mit einem Trainee haben Unternehmen die Möglichkeit, eine Fachkraft auszubilden, die später genau die Fähigkeiten mitbringt, die sich das Unternehmen individuell wünscht. Außerdem wirst du innerhalb eines Trainee-Programms meist etwas geringer bezahlt als eine Vollzeitkraft – du bist eben noch in der Ausbildung. Allerdings ist es üblich, dass dein Gehalt im Laufe des Programms in festgelegten Zeitintervallen steigt.

Der Vorteil für dich: Du legst den Grundstein für deine Zukunft, denn meistens winkt am Ende des Trainee-Programms eine Festangestellung. Nimm dir für die Suche und Auswahl deines Unternehmens also genügend Zeit, denn dieses Unternehmen könnte dein erster längerer Abschnitt im Arbeitsleben werden.

Der Beginn einer Karriere – Berufseinstieg als Junior

Ein Praktikum ist nichts für dich, denn du weißt schon ziemlich genau was du willst, und hast auch schon während des Studiums Arbeitserfahrung zum Beispiel als Werkstudent gesammelt? Wenn du fundiertes Knowhow mitbringst, und schon erste Erfahrungen in deinem Berufsfeld hast, kannst du nach dem Studium als Junior einsteigen. 

Der Unterschied zum Trainee ist, dass das Unternehmen schon einige Erwartungen an dich stellt. Aber keine Angst, nicht zu viele! Du bist immer noch ein Berufseinsteiger und darfst und sollst dazulernen. Als Junior bist du üblicherweise Teil eines Teams, hast aber dennoch deinen eigenen Verantwortungsbereich, für den du zuständig bist.

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Voraussetzungen für eine Juniorstelle ist oft einschlägige Berufserfahrung von 1-3 Jahren, optimalerweise festangestellt. Da du aber ein Berufseinsteiger nach dem Studium bist, können hierzu auch Werkstudentenstellen, Praktika oder Freelancer-Tätigkeiten zählen. Hast du beispielsweise drei Jahre lang während deines Studiums als Werkstudent bei einem Unternehmen 20 Stunden pro Woche gearbeitet, ist das wie ein Teilzeitjob. Du bringst also schon eineinhalb Jahre Berufserfahrung mit, und das solltest du bei deiner Bewerbung auch angeben - vorausgesetzt der Job war im selben Tätigkeitsfeld.

Dasselbe gilt, wenn du vor, nach oder während deines Studiums Praktika gemacht hast, die deiner Fachrichtung entsprechen. Diese zählen zwar nicht so viel wie eine Festanstellung in Vollzeit, werden dir aber auf jeden Fall bei einer Bewerbung zugutekommen.

Für Fortgeschrittene – Festanstellung mit Berufserfahrung 

Für einige gibt es nach dem Studium sogar die Möglichkeit, direkt in einer höheren Position einzusteigen. Hast du beispielsweise eine Ausbildung als Mediengestalter absolviert, 2 Jahre gearbeitet und dich dann dafür entschieden, ein Mediendesign-Studium zu absolvieren, bist du definitiv kein Junior mehr, sondern hast schon einiges an praktischer Erfahrung in deinem Spezialgebiet gesammelt. 

Stellen, die Berufserfahrung erfordern, stehen auch denjenigen offen, die außergewöhnlich viel während ihres Studiums arbeiten konnten. Warst du also Werkstudent in Teilzeit und hast an den Wochenenden und in den Semesterferien noch in deinem Fachgebiet gefreelanced, kannst du einiges an Arbeitserfahrung mitbringen.

Viele Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen an, dass sie mindestens 5 Jahre Berufserfahrung, Management-Kenntnisse oder andere Skills wünschen, die jemand der frisch von der Uni oder FH kommt eben nicht immer haben kann. Doch das ist das Optimum, nicht die Realität. Kannst du Interesse mit deiner ausgeprägten Berufserfahrung in deinem Lebenslauf wecken, sind viele Unternehmen nicht davon abgeneigt, dich persönlich kennenzulernen und dir die Chance zu geben, dich zu beweisen. In dem Fall musst du nur noch im Vorstellungsgespräch überzeugen.

Also, wenn du denkst du bist bereit für die Arbeitswelt, hast einiges auf dem Kasten und konntest das schon öfters unter Beweis stellen: Trau dich, dich auch auf Jobs zu bewerben, die mehrere Jahre Berufserfahrung fordern. Dort warten nicht nur größere Gehälter, sondern auch spannende Herausforderungen auf dich, an denen du wachsen kannst. Und sollten dich die Unternehmen für diese Stellen noch nicht erfahren genug finden, hast du nichts verloren – sie kennen dich nun schon mal und haben vielleicht eine andere Stelle in petto, die zu dir passen könnte.

Welches Gehalt kannst du erwarten?

Natürlich spielt das Gehalt auch eine wichtige Rolle, wenn es um die Jobauswahl geht. Auf welches Gehalt kannst du dich einstellen? Welches Durchschnittsgehalt ist für deine Branche üblich? Wie kannst du dich auf eine bevorstehende Gehaltsverhandlung perfekt vorbereiten? All diese Fragen beschäftigen dich bestimmt, und genau deshalb haben wir ein E-Book für dich erstellt, dass all diese Themen behandelt und Licht ins Dunkel bringt! Hier kannst du es kostenlos herunterladen:

 

Lebenslauf aufpolieren – mit welchen Stationen du punkten kannst

Der Lebenslauf ist meist das erste Dokument in deiner Bewerbungsmappe, das ein Unternehmen genauer unter die Lupe nimmt. Hier kannst du übersichtlich und strukturiert darstellen, was du auf dem Kasten hast. Zwar solltest du im Anschreiben spezifischer auf die Details eingehen, der Lebenslauf gibt dem Personaler allerdings den Überblick. Der Lebenslauf für Berufseinsteiger sollte besonders diejenigen Stellen besonders hervorheben, die dich für die Stelle qualifizieren, wie Praktika oder Nebenjobs.

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Werkstudententätigkeiten

Wenn du während des Studiums gearbeitet hast, ist das ein gutes Zeichen für Unternehmen, dass du schon Arbeitserfahrung gesammelt hast, und in einem Team arbeiten kannst – selbst wenn die Tätigkeit vielleicht nicht unbedingt etwas mit der Stelle zu tun hat, auf die du dich bewirbst. Gib den Zeitraum, die Stellenbezeichnung und eine Beschreibung deiner Tätigkeiten im Lebenslauf an, und schicke ein Arbeitszeugnis bei deiner Bewerbung mit. 11 gute Gründe, warum es sich lohnt, Werkstudent zu sein, findest du hier.

Praxissemester

Die meisten Studiengänge haben ein Praxissemester vorgeschrieben, und das nicht grundlos. Für dich als Student ist das eine tolle Möglichkeit, erste Praxiserfahrung zu sammeln, und diese solltest du im Lebenslauf unbedingt angeben. Nenne auch hier Stellenbezeichnung und Tätigkeiten, die dein Praktikum umfasst hat, im Lebenslauf, und füge dein Arbeitszeugnis deinen Bewerbungsunterlagen bei.

Projektarbeiten

Besonders an Fachhochschulen ist es üblich, eine oder mehrere Projektarbeiten während des Studiums durchzuführen. Das Arbeitsergebnis kann eine wertvolle Arbeitsprobe für deine Bewerbungsunterlagen sein. Hast du also eine Projektarbeit abgeschlossen, die etwas mit der Stelle zu tun hat, kannst du diese auf jeden Fall im Lebenslauf im Bereich deines Studienzeitraums angeben. 

Auslandserfahrung

Ist immer ein gutes Extra, und sollte - falls vorhanden - im Lebenslauf angegeben werden. Sei es ein Auslandssemester an einer anderen Universität, ein Auslandspraktikum oder ein Au-pair-Aufenthalt: Eine Zeit im Ausland zu verbringen zeigt nicht nur, dass du deine Sprachkenntnisse in der jeweiligen Landessprache verbessert hast, sondern auch, dass du den Mut hast, dich auf neue unbekannte Situationen einzulassen. Gib in deinem Lebenslauf den Zeitraum, die Art und den Grund deines Auslandsaufenthaltes an – so entsteht nicht das berühmte „Loch“ im Lebenslauf, das bei vielen Personalern nicht gut ankommt.

Deine Abschlussarbeit

Ein guter Weg, um den Berufseinstieg nach dem Studium zu schaffen, ist es, die Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu schreiben. Meistens ebnet das den Weg, dort nach dem Studium direkt als Trainee oder Junior einzusteigen – je nach Berufserfahrung. Doch auch wenn du deine Abschlussarbeit unabhängig von einer Firma geschrieben hast, gehören Thema und Abschlussnote deiner Thesis in den Lebenslauf.

Netzwerk aufbauen – diese Plattformen helfen dir beim Berufseinstieg nach dem Studium

Um nach deinem Studium deinen Traumjob zu finden, kannst du auf unterschiedlichen Plattformen aktiv werden. Hierzu zählen nicht nur die üblichen Stellenplattformen wie Monster und Co., sondern auch soziale Netzwerke, über die du dich mit unterschiedlichen Unternehmen verbinden kannst. Wir haben die nützlichsten Plattformen und ein paar hilfreiche Tipps für dich, wie du dieses Vorhaben schon während oder auch nach dem Studium angehen kannst.

berufliches-netzwerk

Xing

Mit über 12 Millionen Nutzern im deutschsprachigen Raum ist Xing das größte berufliche Netzwerk in Deutschland. Hier präsentieren sich sowohl Unternehmen, als auch Mitarbeiter und Jobsuchende mit einem eigenen Profil. 

Werde von Unternehmen gefunden
Auch du kannst bei Xing auf dich aufmerksam machen, indem du dein Profil erstellst und mit den wichtigsten Informationen über dich füllst. Beispielsweise kannst du ganz einfach deinen Lebenslauf in Xing übertragen, und im Anschluss genaue Angaben zu deinen Skills und deinem Knowhow in Form von Tags machen. Über diese Tags können wiederum Unternehmen oder Headhunter auf dich aufmerksam werden, die Active Sourcing via Xing betreiben. Das Tolle für dich dabei: Du musst nicht unbedingt nach Stellen oder Unternehmen suchen, sondern wirst auf Basis deiner Fähigkeiten, die du in deinem Profil angegeben hast, gefunden.

4 Tipps, um dein Xing-Profil richtig auszufüllen
  1. Ich biete
    In dieser Section kannst du deine speziellen Fähigkeiten, Skills und dein Knowhow angeben. Sei hier gerne sehr spezifisch, damit du auch von den richtigen Unternehmen gefunden wirst. Zum Beispiel: Gib nicht nur den Tag “Online Marketing” an, sondern auch alle Unterbereiche, in denen du Erfahrung hast, wie “Content Marketing”, “Blogging”, “Social Media Marketing”. Je spezieller deine Angaben, desto eher wirst du die richtigen Jobangebote erhalten
  2. Ich suche
    Hier gilt dieselbe Regel wie oben: Sei spezifisch! Die Kriterien, mit denen Unternehmen über Xing nach Kandidaten suchen können, sind sehr fein. Gib daher genau an, wonach du suchst, um die richtigen Unternehmen auf dich aufmerksam zu machen. 
  3. Sprachen
    Auch hiernach können Unternehmen filtern - je nach Branche ist das Sprachlevel mehr oder weniger wichtig. Xing hat hier vorgegebene Level-Angaben. In der Sektion “Qualifikationen” kannst du diese belegen, wenn du zum Beispiel während deines Studiums ein Sprachzertifikat erworben hast. Womit wir beim nächsten Punkt wären…
  4. Qualifikationen
    Unternehmen werden zwar nicht danach filtern, trotzdem bietet es sich an, auch hier einige Angaben zu machen. Zu Qualifikationen zählen nicht nur Sprachzertifikate, sondern auch Zusatzkurse die du belegt hast, von denen du eine Bescheinigung hats, oder sogar deine Abschlussthesis. Solche Qualifikationen stellen eine Besonderheit dar, und machen sich immer gut auf deinem Xing-Profil.

Wie du Xing für den Berufseinstieg nach dem Studium nutzen kannst
Eine weitere Option ist es, dass du selbst aktiv nach offenen Stellen in deinem Bereich suchst, denn Xing hat seinen eigenen Stellenmarkt, in dem Unternehmen offene Positionen ausschreiben können. Dieser ist für dich kostenlos zugänglich. Der Vorteil bei der Stellensuche über Xing ist, dass du das Unternehmensprofil vorab auschecken kannst, deine Bewerbung üblicherweise direkt per Xing einreichst und, wenn du dir Mühe mit deinem Profil gibst, direkt mit den angegebenen Informationen punkten kannst, denn auch das Unternehmen wird sich dein Xing-Profil ganz genau anschauen.

Tritt schon während des Studiums in Kontakt mit Unternehmen
Das Gute an sozialen Netzwerken ist der direkte Austausch zwischen den Teilnehmern, in diesem Fall dir, anderen Bewerbern und Unternehmen. Diesen Vorteil kannst du schon während des Studiums nutzen. Verbinde dich bei Xing beispielsweise mit deinen Kommilitonen, Professoren und deinem Arbeitgeber, falls du als Werkstudent und Freelancer schon einen hast. Dich mit Kollegen aus derselben Branche zu vernetzen wertet nicht nur dein Profil auf, sondern kann dir auch nützliche Informationen beschaffen, die du für den Berufseinstieg nach dem Studium nutzen kannst. Du kannst sehen, wo deine Kontakte arbeiten, wann sie den Job wechseln und du kannst Gruppen beitreten, die Fachdiskussionen zu unterschiedlichen Themen führen. So kannst du dich innerhalb deiner Branche, in der du nach dem Studium arbeiten möchtest, schon einmal einfinden und aktiv werden - ziemlich sicher findest du dabei coole Unternehmen, auf die du sonst vielleicht nie gestoßen wärst. Wenn du dann tatsächlich aktiv auf Jobsuche bist, kannst du die Unternehmen einfach anschreiben. Das geht über ein soziales Netzwerk einfacher von der Hand, als direkt eine Bewerbung hinzuschicken. So kannst du dich ganz unverfänglich nach offenen Positionen erkundigen, und zeigst gleichzeitig Interesse und Initiative.

LinkedIn
Vergleichbar zu Xing ist das berufliche Netzwerk LinkedIn - mit dem Unterschied, dass LinkedIn international aktiv ist. In den USA beispielsweise ist LinkedIn die Nummer eins der beruflichen Netzwerke. Möchtest du also auch internationale Kontakte knüpfen, um den Berufseinstieg nach dem Studium zu schaffen, kannst du auch hier ein Profil anlegen.

Die Funktionsweise ist sehr ähnlich zu Xing - du erstellst dein Profil, importierst deinen Lebenslauf und los geht’s. Verknüpfe dich mit all deinen Kontakten, und begib dich auf Jobsuche! 

Jobportale
Der klassische Weg, um einen Job zu finden - meist auch sehr erfolgreich! Es gibt mittlerweile viele Anbieter, über die du deine Jobsuche starten kannst, egal ob Monster, Indeed, StepStone…

Um dir schon während des Studiums die Arbeit abnehmen zu lassen, kannst du dich bei Campusjäger anmelden. Der Vorteil: Du füllst dein Profil innerhalb weniger Minuten aus, gibst deine Wünsche und Vorstellungen an, und schon geht’s los. Auf Basis der von dir angegebenen Informationen wird die Datenbank der Jobangebote durchsucht und automatisch mit deinem Profil verglichen. Diejenigen Jobs, die am besten zu dir passen, bekommst du direkt per E-Mail zugeschickt, und kannst sie dir anschauen. Das gilt sowohl für Praktika und Werkstudentenjobs als auch für Festanstellungen zum Berufseinstieg nach dem Studium. Wenn dir ein Vorschlag gefällt, kannst du dich mit einem Klick direkt über Campusjäger bewerben. Das Beste daran: Das Anschreiben entfällt, denn das übernehmen die Campusjäger für dich. Sie stehen in direktem Kontakt mit den Unternehmen und schlagen dich individuell als passenden Kandidaten vor. Wenn auch dem Unternehmen dein Profil gefällt, kommt es zum persönlichen Kennenlernen. So einfach war die Jobsuche für dich noch nie! Probiere es hier aus, und lege einfach innerhalb von 5 Minuten dein Profil an. Der ganze Service ist natürlich kostenlos für dich! Vielleicht landet schon bald dein Traumjob in deinem Postfach.

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Anschreiben für den Berufseinstieg nach dem Studium – was du beachten solltest

Wenn du ein Stellenangebot gefunden hast, auf dass du dich bewerben möchtest, geht es nun an die Bewerbung. Die wichtigsten Tipps für dein Anschreiben haben wir hier in einer Checkliste für dich zusammengefasst:

  1. Wiederhole nicht deinen Lebenslauf
    … denn das kommt bei Personalern, die viele Bewerbungen gleichzeitig auf dem Schreibtisch liegen haben, einfallslos rüber. Nutze dein Anschreiben lieber dafür, Interesse zu wecken. Es muss klar herauskommen, warum du für dein Fachgebiet brennst, und genau der richtige Kandidat für den Job bist!
  2. Sei individuell
    ... sonst gehst du in der Masse unter. Vermeide es auf jeden Fall, ein vorgefertigtes Anschreiben als Vorlage zu benutzen. Phrasen wie “Hiermit bewerbe ich mich um die von Ihnen ausgeschriebene Stelle...” sollten der Vergangenheit angehören!
  3. Was willst du?
    ... mach dir das vorab klar. Nicht nur du sollst auf die Stelle passen, sondern die Stelle auch zu dir. Wenn du also schon dabei bist, dein Anschreiben zu formulieren, sollte diese Bedingung schon mal passen. Integriere deine Vorstellungen und Erwartungen an die Stelle ruhig auch im Anschreiben. Das zeigt, dass du dich mit der Ausschreibung auseinandergesetzt, und dir Gedanken dazu gemacht hast - was bei Personalern immer gut ankommt!
  4. Was will der Arbeitgeber?
    ... diese Infos sind dein wichtigster Input für das Anschreiben. Schau dir die Stellenanzeige genau an, und suche dir die wichtigsten Keywords heraus. Diese solltest du in deinem Anschreiben wieder aufgreifen. Dabei geht es nicht darum, ganze Textpassagen zu kopieren, sondern nur einige Hauptkeywords wiederzuverwenden, die auch in der Stellenanzeige vorkommen.

4 Dinge, die sich nach dem Studium für dich ändern

Sobald du dein Studium beendet hast, ändern sich einige formelle Dinge für dich. Damit du sie alle auf dem Schirm hast, und nichts untergeht, haben wir hier eine Checkliste für dich, die die wichtigsten Punkte für dich zusammenfasst:

  1. Krankenkasse:
    Sobald du deinen Studentenstatus verlierst, ändert sich auch der Betrag deiner Krankenversicherung. Oder vielleicht warst du bisher in der Familienversicherung mitversichert? Auch das entfällt, sobald du nicht mehr in der Ausbildung bist. Informiere deine Krankenkasse, sobald du einen neuen Job in Aussicht hast, um eventuelle spätere Nachzahlungen zu vermeiden.
  2. Arbeitlos melden:
    Hast du noch nicht direkt im Anschluss an dein Studium einen Job gefunden, kannst du dich beim Arbeitsamt arbeitslos melden. Das gibt dir die Möglichkeit, Hartz 4 zu beziehen, zumindest für die Zeit, in der du noch auf Jobsuche bist. Mit Hartz 4 bekommst du monatlich 409 € (Stand: 2017). So stehst du nach dem Studium nicht komplett mittellos da, und kannst die Jobsuche in Ruhe angehen. Natürlich ist das Beantragen von Hartz 4 optional. Entscheidest du dich allerdings dafür, darfst du nicht mehr als 100 € pro Monat dazuverdienen, sonst verlierst du den Anspruch.
  3. Kindergeld:
    Wenn du kein Student mehr bist, verlierst du automatisch den Anspruch auf Kindergeld. Lass das am besten auch deine Eltern wissen, die vielleicht mit dem Geld planen.
  4. Studentenstatus allgemein:
    Der Studentenstatus hat dir während deiner Studienzeit viele Vorteile und Vergünstigungen geboten. Mit dem Tag deiner Exmatrikulation geht dieser leider verloren. Vergiss also nicht, deine Abonnements, wie Spotify for Students, eventuell zu kündigen, oder dich über die jetzt anfallenden Kosten zu informieren.

Dein Berufseinstieg nach dem Studium - jetzt kann es losgehen

Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel ein bisschen Licht ins Dunkel der Zeit nach dem Studium bringen konnten. Jetzt bist du top vorbereitet, und die Jobsuche kann beginnen. Ob du nun noch mitten im Studium steckst, oder eben fertig geworden bist: Angst vor dem Berufseinstieg nach dem Studium musst du keine haben. Du weißt jetzt, welche Tipps und Tricks es gibt, sowohl für während als auch nach dem Studium. Jetzt musst du sie nur noch anwenden - und vielleicht steht bald schon dein Traumjob vor der Tür!

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Durch Campusjäger ganz unverhofft zum Traumjob gefunden...war eigentlich schon anderweitig versorgt ;) - Danke!

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