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Bewirb dich auf deinen nächsten Job ohne Anschreiben. Entdecke Praktika, Werkstudentenjobs und Berufseinstiege. Bei Rückfragen zu deiner Bewerbung sind wir persönlich für dich da.

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So klappt die Bewerbung für deinen Berufseinstieg

Du hast dein Studium abgeschlossen und möchtest endlich dein gesamtes Wissen aus der Uni im Berufsleben anwenden können. Doch davor musst du dich erstmal dem Thema Bewerbung widmen. Wir gehen mit dir Schritt für Schritt alle wichtigen Punkte durch – vom Anschreiben bis zum Lebenslauf.

Wenn du noch auf der Suche nach der passenden Stelle bist, schau doch mal bei Campusjäger by Workwise vorbei. Wir haben uns auf Jobs für Studierende und Absolvent:innen fokussiert. Die Bewerbung funktioniert ohne Anschreiben – du beantwortest stattdessen 3 Fragen zur Stelle. Jobs für Berufseinsteiger finden.

Inhalt

Inhalt: Bewerbungsschreiben Berufseinsteiger

Am Anfang einer Bewerbung steht immer das Anschreiben. Darin erläuterst du dein Anliegen und gibst der Personalabteilung einen ersten groben Überblick über deine Bewerbungsunterlagen. Die ersten Sekunden sind entscheidend, da mit einem Blick auf das Format, die Struktur und die ersten Sätze schon aussortiert und abwägt wird, ob du für die Anstellung in Frage kommst oder nicht.

Es gibt aber heutzutage auch Alternativen zum klassischen Anschreiben bei der Bewerbung. Immer mehr Unternehmen merken, dass Bewerber:innen nicht nur auf ein DIN-A4-Blatt reduziert werden können.

Für dich hat das auch Vorteile: Du musst nicht mehr ins Blaue raten, was Personaler:innen im Bewerbungsschreiben interessiert und du kannst dich schneller auf mehrere Jobs gleichzeitig bewerben. Deswegen musst du kein Anschreiben verfassen, wenn du dich über Campusjäger by Workwise bewirbst.

Aufbau und Form: Bewerbung Berufseinstieg

Bei gängigen Bewerbungen kannst du dich an einer universelle Grundstruktur orientieren. Wenn du erstellen möchtest, solltest du auf folgende Gliederung achten:

  • Anschreiben
    • Eigene Kontaktdaten
    • Daten des Empfängers
    • Betreff
  • Einleitung
    • Motivation für die Bewerbung
  • Hauptteil
    • Aktueller Stand (Status quo)
    • Qualifikationen
    • Persönlicher Fit
  • Schluss

Anschreiben Berufseinsteiger [Muster]

Falls du dich dazu entscheidest ganz klassisch per Anschreiben zu bewerben, sollten folgende Infos enthalten sein.

Kontaktdaten

Du beginnst zuerst mit deinen eigenen Kontaktdaten und die deines Adressaten. Diese Formalität ist für die spätere Kontaktaufnahme sowie die richtige Zustellung an deinen Ansprechpartner wichtig. Auch bei E-Mail-Bewerbungen gehören die Personalien dazu, obwohl diese paradoxerweise nicht relevant sind. Versuche immer einen passenden Adressaten herauszufinden. Oft ist dieser auf der Webseite des Unternehmens vermerkt oder du rufst einfach an und man wird dir sicher Auskunft geben.

Tipp: Damit dir der Berufseinstieg leichter gelingt, solltest du die häufigsten Ablehnungsgründe von Bewerbungen kennen und gezielt verhindern. Der Guide Richtig bewerben, Absagen vermeiden begleitet dich Schritt für Schritt bei der Jobsuche, damit deine nächste Bewerbung garantiert zu einem Erfolg wird.

Wenn du nach dem Telefonat deinen Adressaten hast, ist es auch sinnvoll, deinen Anruf im Anschreiben zu erwähnen (z.B.: „Wie telefonisch vereinbart …“). Der Personaler, der deine Bewerbung in die Hände bekommt, fühlt sich dadurch persönlich angesprochen, wenn du ihn mit seinem Namen kontaktierst. Das erweckt Sympathie und deiner Bewerbung wird mehr Aufmerksamkeit gewidmet.

Betreff und Einleitung des Anschreibens

Dein Betreff sollte so kurz und präzise wie möglich sein. Am besten nennst du hier, wofür du dich bewirbst und übernimmst die Bezeichnung aus der Stellenausschreibung. Auch dein Einleitungssatz sollte das Interesse wecken, damit die anfängliche Skepsis überwunden wird und deine Bewerbung weitergelesen wird.

Nicht gut sind dabei folgende Floskeln:

  • „Hiermit bewerbe ich mich bei/für/als …“
  • „Durch Ihre Jobanzeige im Internet/in der Zeitung …“
  • „Ich bewerbe mich bei Ihnen, weil …“

Besser sind Formulierungen, die übermitteln, dass du dich bereits mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und dir ernsthaft Gedanken über deine Aufgaben, Ziele und Vorstellungen gemacht hast. Oder hattest du auch bereits Kontakt zu deiner Ansprechperson? Das kannst du auch immer super als Aufhänger verwenden.

  • „Auf der letzten X-Messe in X-Stadt lernte ich Ihr Unternehmen durch Frau XV als innovative und kreative Firma kennen. Ein energisches Arbeitsumfeld, in welchem ich meine Fähigkeiten XY einsetzen und entwickeln kann, reizt mich sehr.“
  • „Nach unserem ausführlichen und, wie ich finde, sehr angenehmen Telefonat, für das ich mich nochmals bedanken möchte, hier wie besprochen meine vollständigen Bewerbungsunterlagen.“

Beispiel für ein gutes Anschreiben

Hier haben wir dir ein Musteranschreiben erstellt, damit du auch weißt, wie das konkret aussehen kann. Alle oben besprochenen Punkte wurden hier gut umgesetzt.

Beispiel für ein schlechtes Anschreiben

Damit du auch siehst, wie dein Anschreiben nicht aussehen sollte, gibt es jetzt noch ein weniger gutes Exemplar.

Motivation

Nach den ganzen Formalitäten geht es nun ans Eingemachte: Du musst deine Motivation mit überzeugenden Argumenten darlegen. Idealerweise sind Personaler:innen nach einer gelungenen Einleitung neugierig geworden und möchten nun mehr erfahren. Damit dein Anschreiben dann nicht enttäuscht, solltest du dir Gedanken darüber machen, was dich an der Stelle reizt. Als angehender Berufseinsteiger hast du wahrscheinlich noch nicht viel Berufserfahrung vorzuweisen. Deswegen musst du mit deinen Fähigkeiten und dem Nutzen, den du dem Unternehmen bringst, überzeugen. Hierbei ist Individualität gefragt und du solltest im Voraus wissen, wo dein zukünftiger Arbeitgeber potentielle Baustellen hat, bei denen du behilflich sein könntest.

Qualifikation

Natürlich solltest du auch deine Qualifikationen nennen, damit sich die Personalabteilung ein Bild von dir und deinen Fähigkeiten machen kann. Du kannst diesen Punkt separat erläutern oder ihn argumentativ an deine Motivation anknüpfen. Letzteres ist sprachlich etwas anspruchsvoller, da du deine Beweggründe mit deinen Fähigkeiten belegst. Wie du vorgehst, bleibt dir überlassen, aber du solltest versuchen auch aus scheinbar „unwichtigen“ Fähigkeiten eine Stärke zu formulieren. Dazu zählen deine Soft Skills. Darunter versteht man persönliche, soziale und methodische Kompetenzen. Das sind also überfachliche Qualifikationen, die sich – im Gegensatz zu den fachlichen Fähigkeiten, den Hard Skills – schwieriger überprüfen lassen.

Schlussteil

Im Abschlussteil deiner Bewerbung drückst du deine Bereitschaft aus, zu einem persönlichen Gespräch vorbeizukommen. So bleibt deine Bewerbung in guter Erinnerung. Du kannst dir den letzten Satz auch wie einen Händedruck vorstellen: Nicht zu schlapp, aber auch nicht zu kräftig.

Zu schwache Formulierungen wären:

  • „Ich würde mich freuen, wenn Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen würden.“
  • „Bitte laden Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch ein.“

Und diese hier sind etwas zu stark:

  • „Ich freue mich auf das Vorstellungsgespräch!“
  • „Rufen Sie mich an!“

Besser sind:

  • „Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich.“
  • „Gerne stelle ich mich Ihnen persönlich bei einem Vorstellungsgespräch vor.“

Schlussendlich verabschiedest du dich noch freundlich und setzt deine Unterschrift unter die Bewerbung. Damit wäre der größte Teil geschafft. Weiter geht’s mit deinem perfekten Lebenslauf.

Lebenslauf für Absolventen

Neben deinem Bewerbungsschreiben fügst du deinen Unterlagen noch einen Lebenslauf hinzu. Dieser enthält deine schulische und berufliche Laufbahn, damit die Fähigkeiten, die du in deinem Motivationsschreiben erwähnt hast, auch bewiesen werden. Du solltest also darauf achten, dass dein Anschreiben und Lebenslauf inhaltlich stimmig sind.

Ein guter Lebenslauf ist außerdem übersichtlich und enthält nur die für die Anstellung benötigten Informationen. Die wichtigsten Kenntnisse und Erfahrungen müssen schnell erkenntlich sein und ansprechend wirken. Was genau alles in deinen Lebenslauf gehört, siehst du im nächsten Schritt.

Bei unserem kostenlosen Lebenslaufcoaching geben wir dir weitere Tipps und Tricks, um deinen Lebenslauf zu optimieren. In unserer interaktiven Session werden zudem all deine Fragen beantwortet.

Inhalte

Der klassische Lebenslauf ist ein tabellarisches Dokument, in dem du inhaltlich lückenlose Informationen über den beruflichen Werdegang und einige persönliche Daten auflistest. Du kannst dich dabei an dieser Gliederung orientieren:

  • Kontaktdaten
  • Bewerbungsfoto
  • Ausbildung
  • Berufliche Laufbahn
  • Kenntnisse & Fähigkeiten

Denke aber daran, dass diese Reihenfolge nur ein Beispiel ist. Du kannst die Gliederung jederzeit beliebig anpassen, damit der Lebenslauf so individuell wie möglich wird. Wie du einen guten Lebenslauf für deine Bewerbung schreibst (inkl. Beispiel), kannst du hier nachlesen.

Nachdem du dein Anschreiben und deinen Lebenslauf mit dieser Anleitung geschrieben hast, kann eigentlich kaum mehr was schief gehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du danach zum Vorstellungsgespräch eingeladen – entweder per Telefon- oder Video-Interview oder direkt vor Ort. Um auf diese Situation gefasst zu sein, haben wir dir im Artikel Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch eine Checkliste zusammengestellt. Damit kann garantiert nichts mehr schief gehen.

Übrigens: Ein später Berufseinstieg ist selten ein Problem. Du musst also keine Sorgen haben, wenn du beispielsweise im Alter von 30 Jahren das Studium beendest. Es gibt genügend Arbeitgeber, die deine zusätzliche Erfahrung durch eine vorangegangene Berufsausbildung zu schätzen wissen oder ein abgebrochenes Studium nicht so kritisch sehen. Nur Mut, den Berufseinstieg mit 30 schaffst du mit links.

Fazit: 3 Tipps für erfolgreiches Bewerben

Rund um das Thema Bewerbung kursieren im Internet zahlreiche Tipps und Tricks. Da ist es schwierig, den Überblick zu behalten und einzuschätzen, welche wirklich hilfreich sind. Wir haben dir unsere drei beliebtesten Tipps zusammengestellt.

  1. Gute Recherche als Basis

    Gerade beliebte Unternehmen haben mehr Bewerber:innen als Stellen, weshalb die Anforderungen dort höher sind. Damit deine Bewerbung positiv beim Personaler hervorsticht, solltest du dir Mühe für die Recherche vorab geben. Das bedeutet: Verlass dich für das Verfassen des Anschreibens nicht nur auf die Informationen aus der Stellenanzeige, sondern zieh weitere Quellen heran. Das geht ganz leicht über die eine schnelle Suche im Internet (beispielsweise unter dem Abschnitt News) oder auf der Unternehmenswebseite. Schaffst du damit eine Verknüpfung zu deinem Anschreiben, wird das Unternehmen deine Bewerbung aufmerksamer lesen.

  2. Praxiserfahrungen hervorheben

    Natürlich wissen Personaler, dass du noch keine jahrelange Berufserfahrung hast. Doch du kannst immer deine Erfahrungen aus Praktika oder Werkstudentenstellen erwähnen und darauf eingehen, welche Fähigkeiten du daraus mitnehmen konntest. Oft sind es auch Soft Skills, die zwar schwer zu belegen sind, aber sich in einer Bewerbung gut machen. Auch Gruppenarbeiten während dem Studium kannst du in deinem Anschreiben nennen. Noch besser ist es, wenn diese Projekte sogar im Zusammenarbeit mit Unternehmen stattgefunden haben.

  3. Bewerben, bewerben, bewerben

    Auch wenn du bei der ersten Recherche die eine Stelle gefunden hast, wo alles zu passen scheint. Du solltest nie nur alles auf eine Karte setzen. Denn schließlich weißt du nie, was hinter den Kulissen im Unternehmen vorgeht. Vielleicht stellt sich beim Vorstellungsgespräch heraus, dass dir die Arbeitsatmosphäre überhaupt nicht zusagt oder ein anderer Bewerber konnte mit mehr Erfahrung beim Personaler punkten. Damit du dann nicht wieder bei Null anfangen musst, ist es gut immer ein paar Bewerbungen am Laufen zu haben. Damit du nicht bei jeder Bewerbung deine Unterlagen neu hochladen und ein Anschreiben verfassen musst, gibt es Campusjäger by Workwise. Du beantwortest 3 Fragen zur Stelle, die vom Unternehmen gestellt wurde und kannst deine Bewerbung direkt abschicken. Und das Beste: Du hast eine Plattform für alle Bewerbungen. Damit hast du den Status aller Bewerbung zu jederzeit im Blick.

Finde jetzt deinen Berufseinstieg

Veröffentlicht am 15.06.2016, aktualisiert am 19.08.2021

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