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Was macht ein UX Designer?

UX Designer haben die Aufgabe Produkte oder Anwendungen dem Verbraucher entsprechend zu gestalten. Im Vordergrund steht das Design von Webseiten, aber im Zuge der Digitalisierung werden mobile Lösungen (z.B. Apps) immer wichtiger. Ziel ist es, dass die Produkte benutzerfreundlich und somit leicht verständlich sind.

Welche Aufgaben UX Designer genau haben und wie viel du in diesem Beruf verdienen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Inhalt

Definition: Was ist ein UX Designer?

Bevor wir verstehen können, was UX Designer sind und welche Rolle sie in Unternehmen einnehmen, müssen wir erstmal die Abkürzung UX klären. UX steht für User Experience (= Nutzererlebnis) und entsteht immer, wenn User mit digitalen Produkten interagieren. UX Designer sind nicht direkt für die Oberfläche verantwortlich, sondern sie beschäftigen sich mit der Zielgruppe der Anwendung und deren Nutzerverhalten und konzipieren darauf basierend den Aufbau der digitalen Anwendung.

Bei jedem Schritt seiner Arbeit, behält der UX Designer die Bedürfnisse der Nutzer im Hinterkopf und entwickelt eine Strategie, die diese Bedürfnisse mit den Zielen des Unternehmens vereint. Die Hauptaufgabe von UX Designern ist es, dass die Anwendung die Zielgruppe begeistert und daher gern genutzt wird. Dafür ist es wichtig, dass Nutzer schnell und unkompliziert die Informationen finden, die sie suchen. Nur so bleibt die Anwendung in guter Erinnerung, was letztendlich auch zur Markenbindung und Konsum führt.

Wie wird man UX Designer? Voraussetzungen und Fähigkeiten

Der Beruf des UX Designers interessiert dich? Du bist dir aber noch nicht sicher, welche Ausbildung du dafür brauchst und was du können musst?

Ausbildung & Studium

Für den Beruf UX Designer gibt es keine anerkannte klassische Ausbildung. Häufig suchen Unternehmen aber nach Absolventen von Studiengängen im Bereich (Web-)Design oder verlangen eine Ausbildung als Mediengestalter. Für den Quereinstieg ist auch eine Ausbildung in Fachinformatik mit anschließender Weiterbildung sinnvoll.

Eine gute Grundlage bietet der Bachelorstudiengang UX Design & Digital Experience. Im Master kannst du dich dann weiter spezialisieren, zum Beispiel in Design Management oder Design Thinking.

Um das Nutzerverhalten zu analysieren und zu verstehen, sind neben technischen auch geisteswissenschaftliche Kenntnisse, beispielsweise in Psychologie und kognitiver Wahrnehmung, notwendig. Ebenso wichtig sind auch kontinuierliche Weiterbildungen durch Workshops und Events, aber auch mit Hilfe von Artikeln und Büchern.

Als Quereinsteiger gibt es zahlreiche Tutorials zum Thema UX Design, in denen Teilnehmer die verschiedenen Planungsschritte der User Experience kennenlernen. Daneben wird auch noch der Umgang mit Design- und Prototyping-Tools gelehrt.

Du kannst bereits jetzt Erfahrung im Bereich UI/UX Design sammeln – beispielsweise durch passende Werkstudentenjobs oder Praktika.

Qualifikationen & Fähigkeiten

Neben einem berufsqualifizierenden Abschluss solltest du über verschiedene Fähigkeiten verfügen, um als UX Designer erfolgreich zu sein:

Da UX Designer in erster Linie die Anwendungen für Nutzer gestalten, ist Menschenkenntnis extrem wichtig. Selbst wenn du selbst nicht zur Zielgruppe gehörst, musst du in der Lage sein, dich in diese Gruppen hineinzuversetzen. Gleichzeitig ist es wichtig eine Art Beraterrolle einzunehmen, um auf die Wünsche des Unternehmens einzugehen. Grundwissen in der Webentwicklung gehören zudem zur Voraussetzung und es ist von Vorteil, wenn UX Designer auch selbst programmieren können.

Kenntnisse mit Marktforschungsmethoden und der Durchführung von Interviews sind hilfreich, um Feedback von Testnutzern einzuholen und anschließend in der Anwendung zu implementieren. Natürlich ist gerade in dem Beruf Kreativität von Relevanz, um Anwendungen so zu gestalten, dass die Nutzer begeistert sind.

Welche Aufgaben hat ein UX Designer?

UX Designer gestalten also digitale Anwendungen (Apps oder Webseiten) für Unternehmen und behalten dabei die Zielgruppe immer im Auge. Welche Aufgaben das im Einzelnen beinhaltet, findest du in diesem Abschnitt.

  • Benchmark: Bevor UX Designer mit der Konzeption beginnen, werden zunächst Konkurrenten betrachtet. Was sind momentane Entwicklungen im Bereich UX Design?
  • Kundenanforderungen: Hier werden die Anforderungen, auf Basis der Wettbewerbsanalyse, an das digitale Produkt gesammelt. In diesem Schritt werden auch Nutzer befragt und Personas entwickelt, die die Zielgruppe repräsentieren.
  • User Journey: In Zusammenarbeit mit den Produktmanagern, Entwicklern und eventuell auch Nutzern wird die User Journey gestaltet.
  • Prototyping: UX Designer testen ihre Idee vorab mit Prototypen.
  • Usability Tests: Sobald das Produkt fertig ist, führen UX Designer Usability Tests mit Nutzern durch, um Möglichkeiten zur Optimierung aufzudecken.

Ähnliche Berufe: UI Designer.

Wie viel verdient ein UX Designer?

Als UX Designer verdienst du deutschlandweit im Schnitt 3.370 € pro Monat.

Je nach Berufserfahrung, Unternehmensgröße und Region, kannst du bist zu 59.000 € im Jahr als UX Designer verdienen.

Wie sich der Abschluss und die Berufserfahrung auf das Gehalt auswirken und von welchen weiteren Faktoren es abhängig ist, erfährst du in unserem Artikel zum Gehalt eines UX Designers.

Potenzielle Branchen für UX Designer

Aufgrund der Digitalisierung werden mittlerweile in fast jeder Branche und Unternehmensgröße UX Designer gebraucht. In Startups wird die Rolle oft von Produktmanagern übernommen, aber in größeren Konzernen gibt es eine eigene Position.

Als UX Designer kann man in Unternehmen arbeiten oder selbständig. Vor allem bei Freelancern müssen UX Designer zuerst das allgemeine Brand Marketing analysieren, weil sie nicht mit dem Corporate Design vertraut sind. Dafür werden oft Mitarbeiter und Kunden befragt.

Bewerbung als UX Designer

Wie in jedem kreativen Beruf bietet es sich an Portfolios beizulegen. Wenn du bereits schon eine eigene Webseite designt hast, solltest du das auf jeden Fall in deiner Bewerbung erwähnen und deine Arbeit auch dementsprechend präsentieren.

Grundsätzlich bietet es sich immer an lieber die Kenntnisse zu belegen, anstatt nur auf Floskeln zurückzugreifen. Warum würdest du dich als kreativ bezeichnen und wie kannst du das darlegen?

Ansonsten kannst du nochmal auf deine Qualifikationen eingehen, wenn du zum Beispiel im Studium schon Module hattest, die dir bei der angestrebten Position weiterhelfen können.

Weitere Tipps für deine Bewerbung findest du hier:

Fazit

UX Designer gestalten digitale Anwendungen wie Apps und Webseiten. Dabei halten sie sich immer die Bedürfnisse der Nutzer vor Augen und richten sich nach den Angaben ihrer Auftraggeber.

Idealerweise verfügst du über eine Ausbildung als Mediengestalter oder ein Studium im Bereich (Web-)Design. Aber auch als Quereinsteiger kannst du in den Beruf mit der passenden Weiterbildung ausüben.

Im Schnitt verdienen UX Designer deutschlandweit 3.370 € pro Monat.

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Veröffentlicht am 20.05.2020, aktualisiert am 18.09.2020

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