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Zeitplan: Bachelorarbeit rechtzeitig abgeben (So klappts)

Für die Bachelorarbeit wirst du dir wahrscheinlich viel Zeit nehmen. Deswegen haben wir uns viel Zeit genommen und alles, was du über die Bachelorarbeit wissen musst, in einem Artikel festgehalten. Dementsprechend lang ist er geworden. Damit du dich problemlos zurechtfindest und genau das herauspicken kannst, was dich interessiert, bekommst du hier eine komplette Übersicht über den Inhalt: 

Inhalt

Was ist eine Bachelorarbeit?

Die Bachelorarbeit (oder auch Bachelorthesis) ist eine wissenschaftliche Arbeit, die meist den Abschluss eines Bachelor-Studiums markiert. Dabei sollen Studierende beweisen, dass sie in der Lage sind, eine Fragestellung selbständig und vor allem wissenschaftlich zu bearbeiten, von verschiedenen Seiten zu beleuchten und entsprechend zu einem fundierten Ergebnis zu kommen.

Zwar wird die Bachelorarbeit meistens als “Abschlussarbeit” bezeichnet und ist auch recht spät im Studium angesiedelt, aber das heißt nicht, dass es zwangsweise die letzte Prüfung ist, die du schreiben musst. Abhängig von deiner Studien- bzw. Prüfungsordnung benötigst du eine Mindestanzahl an ECTS-Punkten, um mit deiner Bachelorarbeit anfangen zu können. Sobald du die zusammen hast, kann es losgehen. So kann es vorkommen, dass du nach Abschluss deiner Bachelorthesis noch ganz normal andere Prüfungen oder Hausarbeiten schreiben musst.

Weißt du schon, wie es nach dem Studium weitergehen soll? Je nachdem, was du vor hast, musst du nämlich jetzt schon anfangen zu planen!

Hier findest du wertvolle Tipps und Ratschläge für die Zeit danach.

Dennoch ist die Bachelorarbeit ein wichtiger Meilenstein in deinem Bachelorstudium, wenn nicht sogar DER Meilenstein. Dementsprechend bedrohlich überschattet sie auch die gesamte Studienzeit. Schlaflose Nächte, keine Freizeit, endlose Literaturrecherche – glaubst du deinen Kommilitonen, schlägst du am besten gleich dein Zelt in der Bibliothek auf. Aber keine Sorge! Der Arbeitsaufwand für eine Bachelorarbeit ist gar nicht so hoch und außerdem hast du schon Übung! Denn in den meisten Studiengängen werden über die Semester mehrere Hausarbeiten oder andere schriftliche Ausarbeitungen gefordert, die zusammengenommen den Umfang einer Bachelorarbeit deutlich überschreiten. Und das hast du schließlich auch geschafft! 

Zeitplan für eine Bachelorarbeit

Damit deine Bachelorarbeit aber wirklich nicht in Stress und Chaos ausartet, brauchst du – wie könnte es auch anders sein – eine vernünftige Struktur. Weißt du, wo es hingehen soll, ist der Rest eine Kleinigkeit. Genau das wollen wir dir in diesem Artikel Schritt für Schritt erklären: Den ultimativen Leitfaden für deine Bachelorarbeit! Von A bis Z ist alles dabei. Wir begleiten dich von der Themenfindung und Formalia über das eigentliche Schreiben bis hin zur Literaturangabe und weiteren Anhängen. Wir zeigen dir, wie du deiner Bachelorthesis einen vernünftigen Rahmen verleihst und einen Zeitplan erstellst, der dich stressfrei zu einer erfolgreichen Abschlussarbeit bringt. Damit du auch an alles denkst, haben wir eine Checkliste für dich zusammengestellt:

bachelorarbeit-checkliste

Hier kannst du die Checkliste downloaden: Checkliste Bachelorarbeit Vorlage

Wie du siehst, haben wir die Bachelorarbeit in drei wesentliche Abschnitte unterteilt: Die Vorbereitung, die eigentliche Schreibphase und die Nachbereitung. Nun ist es wichtig, deiner Bachelorarbeit einen realistischen zeitlichen Rahmen zu verleihen. Viele Hochschulen gewähren eine Bearbeitungszeit von knapp 3 Monaten. Das dies aber variieren kann, geben wir die jeweilige Zeitangabe prozentual an.

Vorbereitung: 40%

Schreibphase: 50%

Nachbereitung: 10%

Die Vorbereitung und die Schreibphase schenken sich dabei nicht viel und machen den größten Teil deiner Arbeit aus. Es erscheint zunächst viel, 40% der Zeit in die Vorbereitung zu investieren. Aber du musst bedenken, dass deine gesamte Bachelorarbeit hierauf aufbaut. Ein Thema auszuwählen und möglicherweise eine Studie zu planen, ist sehr zeitaufwändig. Dafür geht die Schreibphase dann leichter von der Hand. Etwa die Hälfte der gesamten Bearbeitungszeit investierst du in die Datenauswertung, Formulierung, Überarbeitung und das Erstellen der Formalia. Mit knapp 10% ist die Nachbereitung vergleichsweise am schnellsten erledigt. Hier geht es nur noch darum, dass ein paar Augen über deine Arbeit drüberschauen, du sie drucken und binden lässt und schließlich abgibst. Und jetzt schauen wir uns an, wie du jeden der einzelnen Punkte am besten angehst.

Du gehörst zu den ewigen Prokrastinierern, hast die Deadline vercheckt oder überraschenderweise doch den Masterplatz bekommen und jetzt bleibt dir kaum noch Zeit, die Bachelorarbeit zu schreiben? Du hast noch nicht einmal angefangen? Puh, dann aber schnell! Auch dafür haben wir Tipps parat. Hier zeigen wir dir, wie du deine Bachelorarbeit in 2 Wochen schaffst.

Der richtige Workflow für die schnelle wissenschaftliche Arbeit: 

Viele der über 1 Mio. Studenten in Deutschland scheitern regelmäßig an wissenschaftlichen Arbeiten. Nicht, weil sie blöd sind oder es Netflix gibt. Nein! Sie scheitern, weil sie in der Uni kein entsprechendes Modul haben und sie es so machen wie alle anderen Studenten auch. Das bedeutet: Stress und schlechte Noten in Klausuren und unzureichende Hausarbeiten. Daniel von „Studenten-Tipps“, der bereits über 10.000 Studenten auf seinem YouTube Kanal dabei unterstützt bessere Noten in weniger Zeit zu erreichen, hat für dich einen exklusiven Kurs erstellt. Dieser unterstützt dich von der Themenfindung bis zur Abgabe und ermöglicht dir in kurzer Zeit ohne Stress zu maximalen Ergebnissen zu kommen. Auf arbeitschreiben.de findest du darüber hinaus weitere Tipps und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, worauf du bei wissenschaftlichen Arbeiten achten musst.

Alles für die Bachelorarbeit vorbereiten

Einfach drauf losschreiben ist nicht. Davor gibt es eine Menge zu tun. Die Vorgehensweise bei deiner Bachelorarbeit ist entscheidend. Vorteil: Die organisatorische Vorbereitung für deine Thesis ist typischerweise nicht im offiziellen Zeitplan enthalten. Dieser richtet sich nämlich für gewöhnlich nach der dir gestatteten Bearbeitungszeit und beginnt mit der Anmeldung der Bachelorarbeit beim Prüfungsamt. Am besten hast du also schon möglichst viel vorher gemacht, damit du dich voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren kannst. Das ist zwar nicht ganz so gedacht, aber gang und gäbe und zum Beispiel bei einer empirischen Bachelorarbeit gar nicht anders zu schaffen!

Damit deine Vorbereitung gut funktioniert, solltest du auch einen persönlichen Zeitplan für deine Bachelorarbeit ausarbeiten, der die gesamte Vorbereitungsphase mit einschließt. Dazu gehört, dass du dich mit dem Bachelorthema auseinandersetzt, dir einen Betreuer für deine Bachelorarbeit suchst, vorab schon einmal nach passender Literatur recherchierst, ein Exposé schreibst, gegebenenfalls die Studie planst und dann schließlich deine Bachelorarbeit anmeldest.

Durch die Punkte führen wir dich jetzt Schritt für Schritt, damit du auch an alles denkst. Fangen wir mit der Themenfindung deiner Bachelorarbeit an:

Ein Thema für die Bachelorarbeit finden

Das Thema der Bachelorarbeit ist meistens eine sehr konkrete Fragestellung, die sich anhand von wissenschaftlicher Literatur oder auch einer gezielten Studie beantworten lässt. Im besten Fall hast du dir schon während deines Studiums Gedanken über das Bachelorthema gemacht. Du weißt, was dich interessiert, kennst wichtige Autoren und hast die Fragestellung schon ausformuliert? Super! Falls nicht, ist das auch nicht schlimm!

Die Themenfindung bei einer Bachelorarbeit funktioniert auf unterschiedliche Weisen. Schwebt dir vielleicht schon dein ganzes Studium über ein Thema vor? Oder weißt du schon, wohin es beruflich gehen soll? Dann kannst du dein Thema auch daran orientieren! Hast du dich in einer Hausarbeit schon mal mit einem spannenden Thema befasst? Dann kannst du das vertiefen!

Falls du noch gar keine Idee hast, kannst du dich aber auch von anderen inspirieren lassen. Über was schreiben deine Kommilitonen? Haben deine Dozenten Themen zu vergeben? Wenn du dir vorstellen kannst, deine Bachelorarbeit in einem Unternehmen zu schreiben, kannst du auch verschiedene Stellenbörsen durchgehen. Dort werden oft Abschlussarbeiten ausgeschrieben, bei denen zwar nicht immer das konkrete Thema, aber immerhin ein Themenbereich feststeht.

Du solltest dich auf jeden Fall von dem Gedanken befreien, dass du in deiner Bachelorarbeit wissenschaftliches Neuland betreten musst. Das ist eher der Masterarbeit oder Dissertation vorbehalten. In der Bachelorarbeit geht es darum, zu zeigen, dass du die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens beherrschst. Es macht also nichts, wenn es das Thema so oder so ähnlich schon gibt. Meistens unterscheiden sich sowieso die Hypothesen und Methoden und ein anderer Blickwinkel auf ein bereits untersuchtes Thema ist auch viel wert!

Wichtig ist, dass du dir Zeit für das Bachelorthema nimmst. Denn mit dem Thema steht oder fällt deine Bachelorarbeit. Die Zielsetzung der Bachelorarbeit sollte eindeutig und klar sein. Und was auf den ersten Blick super klingt, kann sich bei der Literaturrecherche als Alptraum erweisen. Genauso kann sich dein Thema immer weiterentwickeln, je mehr du recherchierst. Bei der Wahl deines Bachelorthemas solltest du daher vor allem drei Aspekte beachten:

  1. Persönliches Interesse: Das ist ganz wichtig. Interessiert dich dein Thema nicht oder bist du sogar richtig genervt oder gelangweilt davon, dann wird das Schreiben eine Qual. Gerade da du an deiner Bachelorarbeit über Wochen und Monate arbeiten wirst, wird es Tage geben, an denen du es nicht mehr sehen kannst. Lass dir also nichts von Dozenten oder Kommilitonen aufschwatzen. Je eher du dich mit dem Thema identifizieren kannst, desto motivierter bist du auch dabei und desto seltener sind solche Tage! Wenn du also zum Beispiel schon weißt, wo du beruflich hin möchtest, lohnt sich ein Blick auf Themen in diesem Bereich.
  2. Literatur: Dein Thema kann noch so gut sein – gibt es keine Literatur dazu, wirst du nur mit viel Mühe vorankommen. Das betrifft vor allem neuere Themen, mit denen sich die Wissenschaft noch nicht wirklich auseinandergesetzt hat. Um einen Überblick zu bekommen, wie es mit der Literatur aussieht, lohnt sich eine grobe Literaturrecherche, sobald du eine Idee hast. Damit vermeidest du die böse Überraschung, mit leeren Händen dazustehen.
  3. Thema eingrenzen: Sobald du eine grobe Idee hast, geht es darum, konkreter zu werden. Eine Bachelorarbeit ist meistens um die 40 Seiten lang, manche Unis verlangen sogar über 70 Seiten. Dir graut es vielleicht schon davor, so viel schreiben zu müssen, aber nicht der Umfang macht die Arbeit, sondern der Inhalt. Daher sollte deine Fragestellung so spezifisch wie möglich sein. “Marketing in Großunternehmen” wäre nicht zu bewältigen, weder in der Zeit, noch im Umfang oder mit den Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen. Besser wäre “Rezeption der Online-Marketingmaßnahmen der Firma XY im sozialen Medium Facebook”. Damit weißt du ganz genau, in welchem konkreten Themenfeld du dich bewegst, in welchem Kontext du dir das ansiehst und welche Daten für dich relevant sind.

Art der Arbeit

Außer dem Thema solltest du dir auch überlegen, welche Art Bachelorarbeit du schreiben möchtest. Gegebenenfalls bedingt sich das auch gegenseitig. Im Grunde wird zwischen theoretischen Bachelorarbeiten und praktischen Bachelorarbeiten unterschieden. Diese zwei großen Bereichen unterteilen sich nochmals in verschiedene Herangehensweisen. Oft geht schon aus deinem Studiengang hervor, welche Art Bachelorarbeit sich anbietet. Sportwissenschaftler sind häufig praktisch orientiert und führen empirische Studien mit Leistungsdiagnostik durch, während Germanisten eher zu theoretischen Literaturarbeiten tendieren. Ansonsten kann auch eine konkrete Fragestellung vorgeben, wohin es gehen wird.

Empirisch

“Für meine Studie suche ich noch Teilnehmer!” Bestimmt haben dich deine Freunde und Kommilitonen auch schon einmal gebeten, bei ihrer Umfrage mitzumachen? Empirische Arbeiten sind unter Studenten sehr beliebt, denn durch die detaillierte Beschreibung des Studiendesigns und der Ergebnisse, bist du schnell bei der Mindestanzahl an Seiten. Außerdem hast du alle wesentlichen Aspekte deiner Arbeit selbst in der Hand: Du stellst eine Hypothese auf, du erhebst und analysierst Daten, um die Hypothese zu überprüfen und diskutierst deine Ergebnisse. Damit bist du mitten drin in der wissenschaftlichen Praxis und findest vielleicht sogar etwas ganz Neues heraus!

Du darfst aber nicht vergessen, dass eine Studie auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Sie muss sehr gut geplant sein, denn du musst erst Probanden finden, Daten erheben und anschließend auswerten und dann deine Erkenntnisse schriftlich festhalten. Je nach Studiendesign kann sich das manchmal über einige Wochen erstrecken. Daher solltest du bei einer empirischen Bachelorarbeit die Studie durchführen, bevor du deine Arbeit anmeldest. Damit zählt die Studie nicht zu der regulären Bearbeitungszeit.

Tipps und Tricks, wie du deine Umfrage am besten durchführst, findest du in unserem Artikel zum Thema: Bachelorarbeit Umfrage: Aufbau, Tools und Gestaltung.

Außerdem darfst du nicht vergessen, dass auch zu einer empirischen Bachelorarbeit eine Literaturrecherche gehört. Du musst deine Fragestellung in den aktuellen wissenschaftlichen Kontext rücken, erläutern was die Wissenschaft bereits weiß und was noch offen ist.

Theoretisch

Die theoretische Bachelorarbeit beantwortet eine Fragestellung anhand bereits existierender wissenschaftlicher Literatur, daher wird sie auch oft als Literaturarbeit bezeichnet. Du kannst die Bachelorarbeit auf unterschiedliche Arten aufbauen. Die drei wichtigstens stellen wir dir hier kurz vor:

  1. These-Antithese-Synthese: Hierbei handelt es sich um einen Diskurs, in dem du einer bestehenden These ihre Probleme und Widersprüche (Antithese) entgegenstellst, um daraus eine Lösung zu bilden.
  2. Vergleich In einem Vergleich: stellst du verschiedene theoretische Ansätze einander gegenüber. Du untersuchst sie eingehend und bewertest sie abschließend anhand nachvollziehbarer Faktoren.
  3. Systematisch: Bei einer systematischen Arbeit konzentrierst du dich auf eine Theorie, die du gezielt auf die Problemstellung deiner Bachelorarbeit anwendest. Hierbei untersuchst du, ob die Theorie eine sinnvolle Lösung für die Fragestellung darstellt.

Vielleicht meinst du jetzt, dass die theoretische Bachelorarbeit auf den ersten Blick einfacher aussieht – schließlich musst du nur ein paar Bücher aus der Bibliothek ausleihen und keine Studie planen, durchführen und auswerten. Lass dich davon aber nicht täuschen. Das was du an Zeit für eine Umfrage sparst, musst du wahrscheinlich in die Literaturrecherche investieren. Und das kann unter Umständen sehr nervenaufreibend sein.

Praktisches Werkstück

Praktische Bachelorarbeiten können je nach Studiengang aber auch tatsächlich praktischer Natur sein. Zum Beispiel gibt es in einigen medienwissenschaftlichen Studiengängen die Möglichkeit, ein Werkstück zu erstellen (z.B. einen Radiobeitrag, Newsletter, Homepage, Kommunikationsstrategie). Dieses wird von einer wissenschaftlichen Dokumentation begleitet, die gegebenenfalls nicht die Länge einer kompletten Bachelorarbeit aufweisen muss, da ein Teil der Arbeit ja bereits durch das Werkstück abgedeckt ist.

Bachelorarbeit in Gruppen schreiben

Eher ungewöhnlich und gut überlegt sollte der Entschluss sein, die Bachelorarbeit gemeinsam mit Kommilitonen zu schreiben, also sozusagen als Gruppenarbeit. In einzelnen Fällen kann dies aber durchaus sinnvoll sein, da sich so komplexere Themen behandeln lassen. Das sollte aber auf jeden Fall im Vorfeld mit den zuständigen Ansprechpartnern abgeklärt werden, um klar zu definieren, wie die einzelnen Leistungen voneinander abgegrenzt werden können und welchen Umfang die Arbeit haben soll. Denn ihr könnt natürlich nicht den gleichen Aspekt eures Themas behandeln, letztlich schreibt ihr also auch hier jeweils eine komplette Bachelorarbeit alleine, aber ihr könnt euch gegenseitig bei der Vorbereitung unterstützen.

Bachelorarbeit im Unternehmen

Die meisten Unis bieten auch die Möglichkeit, die Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu schreiben. Diese Möglichkeit rückt aber leider oft in den Hintergrund, denn oft sind die Informationen undurchsichtig, sodass Studenten nicht wissen, was Sache ist und sich lieber für die bewährte Variante entscheiden und direkt an ihrer Uni schreiben.

Eindeutige Aussagen können wir auch nicht treffen, denn die Einzelheiten regelt jede Uni individuell. Daher kommst du nicht drum herum, einen Blick in deine Prüfungsordnung zu werfen oder dich an den entsprechenden Ansprechpartner zu wenden. Aber es gibt Faktoren, die sicher auch an deiner Uni gelten.

Formale Bedingungen für eine Bachelorarbeit in einem Unternehmen?

Wie gesagt, die Formalia regelt jede Universität eigentlich für sich selbst. Es gibt jedoch auch Aspekte, die sich verallgemeinern lassen. Denn auch wenn du deine Bachelorarbeit extern schreibst, benötigst du stets einen Betreuer an deiner Universität, der das Thema absegnet und letztlich auch deine Arbeit bewertet. Aber auch in dem Unternehmen wirst du einen Ansprechpartner haben, dieser ist oftmals dann der Zweitkorrektor.

Hier stehen sich Wissenschaft und Praxis direkt gegenüber, dementsprechend kann es auch zu Konflikten kommen: Während du einerseits wissenschaftlich exakt und auf Theorie gestützt arbeiten sollst, möchte das Unternehmen möglicherweise praktisch relevante Ergebnisse sehen. Im besten Fall lässt sich beides gut miteinander vereinbaren, aber um niemanden am Ende zu verärgern, ist es sinnvoll, vorher schriftlich festzuhalten, wie die Arbeit im Detail aussehen soll.

Außerdem gibt es oft eine Geheimhaltungsvereinbarung (auch Sperrfrist genannt) für deine Bachelorarbeit. Da du während deiner Arbeit im Unternehmen auch mit vertraulichen Informationen in Berührung kommst und diese auch in deine Arbeit einfließen können, ist es natürlich im Interesse der Firma, dass die Arbeit nicht die große Runde macht. Die Sperrfrist gibt vor, ob und wie lange die Arbeit unter Verschluss bleiben muss - Ausnahme sind natürlich die Korrektoren. Wie so eine Sperrfrist genau aussieht, zeigen wir dir später noch, inklusive Vorlage.

Wie sieht die Bachelorarbeit in einem Unternehmen aus?

Schreibst du deine Bachelorarbeit in einem Unternehmen, bearbeitest du oft eine vom Unternehmen vorgegebene Fragestellung oder du arbeitest gemeinsam mit deinem Betreuer eine aus. Dabei geht es oft darum, neue Strategien zu entwickeln, zukünftige Märkte zu untersuchen oder betriebliche Prozess zu optimieren.

Deine Bachelorarbeit kann also Grundlage für weitreichende betriebliche Veränderungen sein. Darauf kannst du auf jeden Fall stolz sein! Ganz zu schweigen davon, dass du damit einen großen Schritt Richtung Berufseinstieg schaffen kannst, entweder direkt in dem Unternehmen oder mit deiner neu gewonnen Expertise auch andernorts.

Welche Vorteile bietet die Bachelorarbeit in einem Unternehmen?

Die Bachelorarbeit in einem Unternehmen zu schreiben, eröffnet dir viele berufliche Chancen. Du lernst die Belegschaft kennen und kannst wichtige Kontakte knüpfen, die dir auch in der Zukunft helfen können. Außerdem erlebst du einen Betrieb hautnah und kannst Praxiserfahrung sammeln. Das macht sich gut in deinem Lebenslauf und erleichtert dir damit die Bewerbung auf einen Master-Platz oder den Berufseinstieg. Zeigst du dich von deiner besten Seiten und ist das Unternehmen mit deiner Arbeit zufrieden, wollen sie vielleicht sogar an dir festhalten und bieten dir eine Festanstellung an. Ist das auch in deinem Interesse, ist der Rest nur noch eine Formalie. Und das Beste: In aller Regel wirst du für deine Arbeit bezahlt. Auf welche Weise du angestellt bist und wie hoch die Vergütung ausfällt, liegt allerdings beim Unternehmen, bzw. in deinem Verhandlungsgeschick ;-)

Wie findest du eine Bachelorarbeit in einem Unternehmen?

Bachelorarbeiten gelten in Unternehmen in der Regel als eine Stelle und werden als solche auch entsprechend ausgeschrieben. Das heißt für dich: Die Karriereseiten von Unternehmen durchforsten, die dich interessieren, und nach solchen Anzeigen suchen. Alternativ findest du Angebote zu Bachelorarbeiten auf diversen Jobbörsen, beispielsweise auf Campusjäger by Workwise. Über die Plattform bewirbst du mit ein paar Klicks schnell und einfach auf passende Anzeigen von Unternehmen und findest im Handumdrehen die passende Stelle für deine Bachelorarbeit.

Jetzt spannende Bachelorarbeiten bei Unternehmen finden

Zudem kannst du dich auch initiativ bewerben und Unternehmen einen Vorschlag unterbreiten. Vorteil hierbei: Du kannst Einfluss auf das Thema deiner Arbeit nehmen und dich mit deinem Betreuer vor Ort gemeinsam auf eines einigen.

Wir haben dir hier 5 Tipps für deine Suche nach einem Unternehmen zusammengefasst.

Bachelorarbeit im Ausland schreiben

Ob du deine Bachelorarbeit im Ausland schreiben kannst, ist stark abhängig von deiner Prüfungsordnung. Manchmal ist es explizit nicht gestattet, in dem Fall musst du dich wohl mit Deutschland begnügen. Wird in der PO gar nichts dazu gesagt, solltest du mit den zuständigen Ansprechpartnern sprechen. Im besten Fall ist es ausdrücklich gestattet und es wird direkt auf hilfreiches Informationsmaterial verwiesen.

Aber auch wenn du deine Bachelorarbeit im Ausland schreibst, gelten für dich die Regeln der Universität, an der du eingeschrieben bist. Du hast dementsprechend auch einen Betreuer an deiner Heimatuni. Der kann dir im besten Fall Kontakte im Ausland empfehlen oder kennt sogar einen Professor, der dich bei deiner Bachelorarbeit unterstützen kann.

Bachelorarbeit auf Englisch schreiben

Auch das ist im Normalfall möglich, empfehlen wir dir aber nur, falls du dir sehr sicher in Englisch bist oder dein Bachelorstudium (überwiegend) auf Englisch war. Einfach aus dem Grund, da schon kleinere sprachliche Unsicherheiten die Qualität der Bachelorarbeit beeinträchtigen können.

Falls du dir aber sicher bist, dass du das machen willst, gilt auch hier wieder: Einen Blick in die PO werfen oder bei deiner Fakultät nachfragen. Dort bekommst du genaue Infos zu den Bedingungen, um deine Bachelorarbeit auf Englisch zu schreiben. Im Grunde ändert sich nichts, außer eben der Sprache. Der Aufbau und Inhalt der Arbeit bleiben gleich.

Exposé Bachelorarbeit

Jedes größere Projekt braucht einen Plan, so auch deine Bachelorarbeit. In einem Exposé stellst du deine Fragestellung vor. Daher solltest du dich bereits gut mit der Literatur zu dem Thema befasst haben. Das kostet zwar Zeit und nicht an jeder Hochschule wird ein Exposé gefordert, trotzdem solltest du dich gewissenhaft damit auseinandersetzen. Denn das Exposé dient als Entwurf für die Bachelorarbeit und ist aus mehreren Gründen sinnvoll:

  • Es dient als “Bewerbung” bei deinem Betreuer
  • Es legt die Durchführbarkeit der Arbeit dar
  • Es ist dein Wegweiser für die Bachelorarbeit
  • Es gibt eine grobe Gliederung für die Arbeit vor

Aber auch wenn das Exposé nur ein Entwurf ist, sollte es stets die wissenschaftliche Form wahren. Das bedeutet, dass Zitate und Verweise auch so markiert und die Literatur angegeben werden müssen. Dafür hast du später noch etwas davon: Du hast nämlich für deine Bachelorarbeit schon Vorarbeit geleistet und kannst Teile des Exposés beispielsweise in deiner Einleitung verwenden.

Wird es an deiner Uni nicht klar vorgegeben, wie ein Exposé aussehen soll, lohnt es sich, kurz mit deinem potentiellen Betreuer zu sprechen, wie er sich das vorstellt. Ansonsten gilt: Du stellst auf etwa 2-3 Seiten dein Thema vor. Zunächst zeigst du die Ausgangslage auf, aus der sich die Problemstellung ergibt sowie die resultierende Fragestellung bzw. Hypothesen. Des Weiteren skizzierst du kurz dein geplantes Vorgehen und was du dazu brauchst. Dazu gehört zum Beispiel auch, wie du eine mögliche Studie aufbauen würdest.

Zusätzlich erstellst du eine vorläufige Gliederung deiner Arbeit. Die kann ruhig grob sein, da sie sich sehr wahrscheinlich sowieso nochmal ändern wird. Zum Schluss gibst du die Ergebnisse deiner bisherigen Literaturrecherche an, da diese auch eine wichtige Grundlage für deine Bachelorarbeit sein wird. Gegebenenfalls ist es auch sinnvoll, deine eigene Motivation einzubringen, um zu zeigen, wieso du genau dieses Thema bearbeiten möchtest. Manche Betreuer sehen auch gerne schon einen Zeitplan, aus dem hervorgeht, wann du mit welchen Punkten fertig sein willst.

Checkliste für dein Exposé:

  • Titel der Bachelorarbeit
  • Problemstellung erläutern
  • Fragestellung ableiten
  • Zielsetzung der Bachelorarbeit darlegen
  • Hypothesen aufstellen
  • Methoden beschreiben, ggf. Studiendesign
  • vorläufige, grobe Gliederung Literatur
  • ggf. Motivation
  • Zeitplan

Betreuer für die Bachelorarbeit finden

Du weißt nun, welche Fragestellung du in deiner Bachelorarbeit bearbeiten willst, du hast einen ersten Überblick über den aktuellen Forschungsstand, weißt, auf welche Literatur du zurückgreifen kannst und hast auch schon eine grobe Vorstellung vom weiteren Vorgehen. Im nächsten Schritt machst du dich auf die Suche nach einem Betreuer.

Dein Exposé dient hierfür als Bewerbung. Das ist jedenfalls der Weg, den du in vielen universitären Leitfäden findest. In Wirklichkeit sieht es doch eher so aus, dass du schon vor dem Exposé mit potenziellen Betreuern sprichst und dich mit einem auf die Zusammenarbeit einigst.

Unabhängig davon ist es vorteilhaft, wenn du deinen Betreuer bereits kennst, beispielsweise durch frühere Vorlesungen und weißt, dass du dich gut mit ihm verstehst, sowohl auf professioneller als auch menschlicher Ebene. Das ist wichtig, denn ihr werdet über einen längeren Zeitraum zusammenarbeiten.

Literaturrecherche/Studiendesign

Je nachdem für welche Art Bachelorarbeit du dich entschieden hast, musst du dich nun ausführlicher mit einer gezielten Literaturrecherche oder der Konzeption einer Studie beschäftigen. Eine vollständige Anleitung können wir dir in diesem Rahmen nicht geben, aber wir zeigen dir, worauf du dich gefasst machen musst!

Literaturrecherche für die Bachelorarbeit

Literatur lässt sich auf viele Weisen finden. Wichtig ist, dass sie zuverlässig, sprich wissenschaftlich ist. Wikipedia, Zeitschriftenartikel oder Romane haben in deinem Literaturverzeichnis nichts zu suchen – außer du schreibst beispielsweise eine Medienanalyse über einen aktuellen Bestseller.

Die Literaturrecherche funktioniert vom Allgemeinen zum Speziellen. Daher ist das Internet eine gute Grundlage, um zu sehen was es zu dem Thema gibt. Wikipedia verweist in den Artikeln für gewöhnlich auf die Quellen, auch diese können gegebenenfalls sinnvoll für dich sein. So findest du schnell Monographien, Sammelbänder, Paper oder Studien, die sich mit deinem Thema auseinandersetzen und die du verwenden kannst. Je neuer das Werk ist, desto besser!

 

Im Internet wirst du zwar fündig und kannst auch schon einzelne Titel heraussuchen, aber du wirst wohl nicht drumherum kommen, der Bibliothek deiner Uni einen Besuch abzustatten, um sie auch abzuholen. Das ist aber auch gar nicht so schlecht, denn dort kannst du mit den Mitarbeitern reden, die dich bei deiner Suche auch gerne unterstützen. Natürlich nehmen sie sie dir nicht ab, aber helfen dir, Werke zu finden, die du alleine vielleicht nicht gefunden hättest.

Außerdem lohnt es sich, möglichst viele Datenbanken zu durchforsten. Die Bibliothek deiner Uni sollte dabei nur die erste Anlaufstelle sein. Städtische und Landesbibliotheken können dir eventuell noch ganz andere Bücher zur Verfügung stellen und auch Online-Archive haben bestimmt etwas für dich dabei.

Studiendesign der Bachelorarbeit

Führst du im Rahmen deiner Bachelorarbeit eine Studie durch, ist sie die Grundlage, um deine Fragestellung zu beantworten. Das Studiendesign beschreibt dabei, wie genau die Studie abläuft und sollte sorgfältig geplant sein, denn du kannst es im Nachhinein nicht mehr ändern.

Da du mit deiner Studie eine spezifische Fragestellung beantworten willst, wird das Studiendesign daran angepasst. Du solltest dich also fragen, wie du herausfinden kannst, was du wissen willst. Grundsätzlich hast du dabei die Möglichkeit, qualitativ oder quantitativ vorzugehen. Qualitative Methoden sind meist flexibler, das Erkenntnisinteresse ist eher explorativer Natur, das heißt du bist offen gegenüber neuen Aspekten und findest vielleicht auch Dinge heraus, denen die Wissenschaft noch keine Aufmerksamkeit geschenkt hat. Quantitative Studien hingegen sind knallhart, ihnen liegen klare Hypothesen zugrunde und sie verfolgen ein Erkenntnisinteresse, wollen also kausale Zusammenhänge offenlegen oder vom Kleinen aufs Große schließen.

In dem Zusammenhang solltest du dir auch Gedanken darüber machen, wie groß deine Stichprobe sein muss, wen du überhaupt befragen willst und wie du deine Zielgruppe für die Studie gewinnst. Außerdem musst du dir Gedanken darüber machen, was du messen musst, um deine Fragestellung zu beantworten und wie du das misst. Fragebögen sind auch die gängigste Variante und finden sich bei fast jeder Studie und lassen sich leicht online gestalten, während die Teilnehmer für eine Labormessung extra kommen müssen.

Du siehst, das Studiendesign ist eine zentrale Frage, die sich nicht schnell beantworten lässt. Es muss exakt sein und mögliche Fehlerquellen müssen weitestgehend ausgeschlossen werden. So sollten beispielsweise Fragen klar formuliert sein und keinen Raum für Missverständnisse lassen. Wie beim Thema der Bachelorarbeit handelt es sich hierbei um einen Prozess, der sich über einige Zeit erstrecken kann und den du zusammen mit deinem Betreuer ausarbeitest.

Anmeldung und Bearbeitungszeitraum

Der letzte formale Schritt, bevor die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit offiziell beginnt ist die Anmeldung. Auch hier legt jede Universität individuelle Bedingungen fest. Voraussetzungen, um deine Bachelorarbeit anmelden zu können, sind in der Regel eine Mindestanzahl an ECTS Punkten, manchmal auch, dass du bereits an bestimmten Kursen teilgenommen hast.

Die Anmeldung beinhaltet wichtige Angaben zu deiner Bachelorarbeit und dir. Dazu gehören wesentliche Daten über dich, deutscher und englischer Titel (für dein englisches Bachelor-Zeugnis) deiner Arbeit sowie die Namen und Unterschriften des Erst- und Zweitgutachters. Diese Daten sind fix und sobald du deine Arbeit angemeldet hast, kannst du deinen Titel nicht mehr oder nur auf Antrag ändern. Bestimmt gibt es bei dir an der Universität ein entsprechendes Formular, das du ausfüllen musst. Dieses musst du schließlich mit allen geforderten Unterlagen beim Sekretariat deines Studiengangs oder direkt beim Prüfungsamt der Universität abgeben.

Wie gesagt beginnt jetzt die offizielle Zeit, die dir zur Bearbeitung deiner Bachelorarbeit zur Verfügung steht. Diese variiert je nach Universität, beträgt aber meistens zwischen 2 und 4 Monaten. Manch eine Prüfungsordnung weist explizit darauf hin, dass du mit deiner Bachelorarbeit nicht anfangen darfst, bevor du sie nicht angemeldet hast. Schließlich ist es nicht Sinn der Sache, ein Jahr oder länger daran zu arbeiten. Bitte beachte dies und vergewissere dich frühzeitig, wie es in deinem Fall aussieht.

Auf jeden Fall solltest du vermeiden, mit der Anmeldung auch deine Bachelorarbeit abzugeben oder sogar die Bachelorarbeit abgeben zu wollen, ohne sie überhaupt angemeldet zu haben. Zwischen Anmeldung und Abgabe sollte ein vernünftiger Zeitraum liegen, der ausreichend ist, um die Bachelorarbeit zumindest schriftlich auszuarbeiten.

Schreibphase in der Bachelorarbeit

Kommen wir nun zur Schreibphase. Es wird viel Wert auf wissenschaftliche Standards gelegt, das bedeutet, dass wissenschaftliche Quellen herangezogen werden, diese korrekt als solche im Text markiert sind und die Sprache eindeutig und exakt ist. Durch deine bisherige Vorbereitung weißt du ganz genau, worauf es jetzt ankommt und kannst zügig loslegen.

Der exakte Aufbau ist abhängig von der Art und dem Thema der Bachelorarbeit. Wir haken mit dir die Punkte ab, die in keiner Bachelorarbeit fehlen dürfen, du optimierst und verfeinerst sie dann für deine Bachelorarbeit. Die typischen Bestandteile einer Bachelorarbeit sind (fett markierte Punkte sind Pflicht bei jeder Bachelorarbeit):

  • Deckblatt
  • Vorwort
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Inhaltsverzeichnis
  • Bearbeitung der Fragestellung
    • Einleitung
    • Hauptteil
    • Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang
  • Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
  • Sperrvermerk
  • Danksagung
  • Eidesstattliche Erklärung


Wir beginnen hier mit dem wichtigsten Teil, der Bearbeitung der Fragestellung. Auf alles drumherum gehen wir im Anschluss ein. Beim Schreiben von umfangreichen Texten bietet es sich oft an, mit dem Hauptteil anzufangen und die Einleitung erst einmal außen vor zu lassen. Wir gehen aber chronologisch vor und zeigen dir erst einmal, was du bei der Einleitung beachten solltest.

Die Einleitung einer Bachelorarbeit – Wozu das Ganze?

Wie der Name schon sagt, soll die Einleitung den Leser in ein Thema einführen. Sie ist der Anfang des eigentlichen Textteils und die Leser erfahren hier schon sehr viel über den weiteren Inhalt. Trotzdem darfst du nicht zu viel vorwegnehmen, stattdessen willst du den Leser neugierig machen. Auch wenn es sich um eine wissenschaftliche Arbeit handelt, darfst du hier ruhig etwas Spannung aufbauen.

Was gehört aber alles in die Einleitung der Bachelorarbeit rein? Inhaltlich kannst du dich an deinem Exposé orientieren, denn auch gibst du deinen Lesern einen Überblick über die komplette Arbeit. Du erklärst, warum dein Thema wichtig ist und wie du darauf gekommen bist. Du legst also die Problemstellung dar, aus der sich deine Fragestellung ergibt. Hier zeigst du auch, wie und warum du dein Thema eingegrenzt hast. Stell dir am besten vor, du musst jemandem erklären, warum es besser ist, sich genau diesen einen Teilaspekt anzusehen, anstatt das gesamte Problem auf einmal.

Ebenso informierst du deine Leser über die Zielsetzung der Bachelorarbeit. Die ergibt sich schon aus der Fragestellung, aber du kannst sie noch präzisieren, indem du beschreibst, was du herausfinden willst und wozu das gut ist. Geht es dir zum Beispiel darum, eine Theorie gegenüber anderen als besonders gute Alternative herauszustellen oder willst du Handlungsempfehlungen für Unternehmen herausarbeiten?

Und wie hast du die Fragestellung bearbeitet? Erkläre deinen Lesen, warum du welche Methoden angewendet hast. Natürlich alles eher grob, du sollst hier nicht das Studiendesign haarklein beschreiben. Aber du kannst beispielsweise erläutern, wieso du eine Studie durchgeführt hast und dich nicht ausschließlich auf Literatur stützt.

Länge der Einleitung

Wie lang die Einleitung sein soll, ist abhängig von dem gesamten Umfang der Bachelorarbeit. Einige sprechen von 5%, andere von 10% und wieder andere von 15%. Bei 40 Seiten wären das also 2-6 Seiten für die Einleitung. Daran kannst du dich gut orientieren, denn letztlich muss die Einleitung eine angemessene Länge haben: Es muss alles drin sein, was reingehört, ohne viel vorwegzunehmen.

Die Einleitung einer Bachelorarbeit lässt sich gegen Ende am leichtesten schreiben, weil du hier bereits kurz umreißt, was in der Arbeit thematisiert wird. Musst du aber erst noch den Hauptteil und den Schluss schreiben, ist das gar nicht so einfach, denn es kann sich noch vieles ändern. Daher empfiehlt es sich, mit der Einleitung erst anzufangen, wenn der Großteil schon fertig ist. Gehörst du aber zu den Menschen, die lieber alles der Reihe nach machen, dann kannst du auch mit einer vorläufigen Version der Einleitung anfangen. Du wirst aber kaum drumherum kommen, sie am Ende noch einmal zu überarbeiten.

Der Hauptteil einer Bachelorarbeit – Theorie, Methoden und Ergebnisse

Der Hauptteil der Bachelorarbeit ist natürlich der umfangreichste und damit zeitintensivste Abschnitt. Hier beschreibst du den theoretischen Hintergrund, wie du das Thema bearbeitet hast, zu welchen Ergebnissen du gekommen bist und was das hinsichtlich deiner Fragestellung bedeutet.

Theoretischer Hintergrund

Der Theorieteil einer Bachelorarbeit ist meistens recht trocken. Aber auch hier kannst du dich an wesentlichen Punkten entlanghangeln und kommst gut voran.

Hier legst du den aktuellen Forschungsstand rund um dein Thema dar. Ausgehend davon kannst du Lücken und Probleme oder Widersprüche und Unklarheiten im Wissensstand aufzeigen, aus denen sich deine Fragestellung ergibt. Erkläre auch nochmal, anhand welcher Kriterien du deine Fragestellung eingegrenzt hast. Warum beziehst du dich hauptsächlich auf Autor XY, wieso beschäftigst du dich mit Unternehmen YZ? Welche theoretischen Ansätze anderer Wissenschaftler bieten sich an, um sich an deine Fragestellung heranzutasten?

Im Prinzip geht es darum, den Lesern das nötige Wissen zu vermitteln, damit sie dein Vorgehen nachvollziehen können.

Methoden

Der Methodenteil der Bachelorarbeit ist meistens der einfachste Teil. Am besten fängst du auch hiermit an, so kommst du schnell in einen Schreibfluss. Hier legst du dein exaktes Vorgehen dar und erklärst quasi Schritt für Schritt, wie du die Fragestellung bearbeitet hast. Ziel davon ist nicht nur, dass du dein Vorgehen legitimierst indem du begründest, warum du etwas gemacht hast, sondern Außenstehenden auch die Möglichkeit gibst, dein Vorgehen zu wiederholen. In der Wissenschaft ist dies wichtig, um Ergebnisse zu überprüfen, die Akzeptanz zu steigern und eben auch die Glaubwürdigkeit darzulegen.

Das funktioniert sowohl bei empirischen, als auch theoretischen Bachelorarbeiten. Bei empirischen Arbeiten wird hierbei das Studiendesign, die notwendigen Untersuchungsmaterialien, die Beschreibung der Stichprobe, die Durchführung der Untersuchung und die Auswertung der Daten verstanden. Allerdings ist nicht Sinn der Sache, den verwendeten Fragebogen einfach zu kopieren. Der findet Platz im Anhang.

Bei einer theoretischen Bachelorarbeit ist ein Methodenteil nicht immer gefordert, kann aber durchaus sinnvoll sein. Hier machst du genaue Angaben zu der Literatur, die du verwendet hast. In welchen Datenbanken hast du gesucht? Nach welchen Kriterien hast du die Literatur ausgewählt? Auf welchen Zeitraum beschränkst du dich? Teilweise musst du sogar den genauen Wortlaut der Suchanfragen angeben. Daher lohnt es sich, schon während der Recherche ausführliche Notizen zu machen.

Ergebnisse

Im Ergebnisteil der Bachelorarbeit beschreibst du, was dein Vorgehen ergeben hat. Du musst die Ergebnisse aber noch nicht in den größeren Gesamtzusammenhang einordnen. Zunächst geht es darum, die statistische Analyse und wichtige Kennwerte aufzuzeigen, dazu eignen sich am besten Tabellen und Grafiken. Der Bezug zu deiner Fragestellung sollte dabei immer offensichtlich sein, es ergibt meistens wenig Sinn, alle Ergebnisse der Auswertung aufzuzählen. Die zusätzliche Herausforderung im Ergebnisteil liegt darin, die Ergebnisse nicht nur in Tabellenform wiederzugeben, sondern sprachlich auch so zu formulieren, dass sie leicht verständlich sind.

Das Fazit einer Bachelorarbeit – Diskussion und Interpretation

Die Diskussion und Interpretation deiner Ergebnisse ist auch gleichzeitig das Fazit der Bachelorarbeit und damit der Schluss. Hier ist es wichtig, deine Ergebnisse mit der Fragestellung der Bachelorarbeit zu verbinden. Dabei gehst du nochmals genau auf die Hypothesen ein, die du zu Beginn aufgestellt hast und legst dar, ob deine Ergebnisse diese bestätigen oder widerlegen. Darauf aufbauend kannst du beschreiben, was das konkret bedeutet und welche Handlungsempfehlungen sich daraus ableiten lassen. Faktische Ergebnisse und Interpretation derselben solltest du aber immer eindeutig trennen.

Ebenso steht hier die Aussagekraft deiner Ergebnisse zur Debatte. Gibt es eventuell Probleme im Studiendesign oder sind die Ergebnisse nur eingeschränkt generalisierbar? Hier solltest du kritisch mit dir selbst sein. Das ist keines Falls negativ zu sehen, sondern ist ein Beweis für deine Selbstreflexion. Darauf aufbauend kannst du mögliche Lösungen und Verbesserungen für zukünftige Forschungen in der Richtung vorschlagen.

Hier macht es sich auch gut, wenn du auch weitere Fragestellungen andeutest, die sich wiederum aus deiner Arbeit ergeben, und erläuterst, womit sich die Wissenschaft in Zukunft auseinandersetzen sollte.

Die Bachelorarbeit formatieren

Die Formatierung ist mal wieder Sache der Uni, an der du deine Arbeit schreibst. Oft hat jedes Institut einen eigenen Leitfaden mit Richtlinien, wie die Bachelorarbeit auszusehen hat. Die können sich auch zwischen den einzelnen Instituten einer Universität nochmals stark unterscheiden. Daher ist es wichtig, dass du dich auf den richtigen Leitfaden beziehst, um zu vermeiden, dass dir wegen dem falschen Zeilenabstand oder zu schmalen Seitenrändern Punkte abgezogen werden.

In dem Leitfaden findest du genaue Informationen, wie der Text formatiert werden soll: Welche Schriftart, Schriftgröße, wie groß der Zeilenabstand sein soll, die Breite der Seitenränder und vieles mehr. Oft wird hierin auch Bezug auf weitere Formalia wie Deckblatt und Inhaltsverzeichnis der Bachelorarbeit genommen und beschrieben, was erwartet wird.

Bachelorarbeit mit LaTeX schreiben

Bist du auch schon mal daran verzweifelt, einen Text mit Word zu formatieren? Zwar ist Word durch die grafische Benutzeroberfläche relativ leicht zu bedienen, aber manchmal macht es einfach nicht, was es soll.

Eine Alternative bietet das Programm LaTeX. Im Gegensatz zu Word bekommst du hier nicht direkt angezeigt, wie der Text später aussehen wird. Stattdessen markierst du Textabschnitte mit entsprechenden Befehlen, der Text wird in der Ausgabe dann automatisch formatiert. Vorteil ist, dass du nur einmal angeben musst, wie beispielsweise Titel und Überschriften aussehen sollen. Für LaTeX gibt es auch Vorlagen, manchmal werden diese auch von Instituten bereitgestellt und sind dementsprechend schon auf die spezifischen Anforderungen eingestellt.

Allerdings erfordert LaTeX auch eine etwas längere Einarbeitungszeit, daher lohnt es sich vor allem für Arbeiten die sich eher im Umfang einer Masterarbeit oder Dissertation bewegen. Aber wenn du jetzt schon weißt, dass das auch noch auf dich zukommen wird, spricht auch nichts dagegen, dich schon für deine Bachelorarbeit mit LaTeX auseinanderzusetzen!

Schreibtipps

Du hast bestimmt schon wissenschaftliche Texte gelesen, bei denen du dir gedacht hast “Wann hört das endlich auf?!” Damit das deinen Lesern nicht passiert, haben wir hier noch einige Schreibtipps für deine Bachelorarbeit.

 

Vielleicht ist dir dabei auch aufgefallen, dass wissenschaftliche Arbeiten häufig einen ganz bestimmten Stil haben. Wissenschaftler verwenden gerne viele Substantive in ihren Texten. Solche Texte klingen zwar professionell, können aber auch schnell sehr unverständlich werden. Beispielsweise klingt “Die Auswertung der Daten ergab Komplikationen, deren Umgehung einer anderen Herangehensweise bedurfte.” recht professionell, ist dafür aber auch schwierig zu lesen, vor allem wenn du dir vorstellst, dass sich das über viele Seiten erstreckt. Einfacher ist: “Es war einfacher, die Daten auf eine andere Weise auszuwerten.” In diesem Beispiel zeigt sich auch gleich ein anderes Problem wissenschaftlicher Texte. Sie sind oft sehr passiv gehalten. “Die Probanden beantworteten den Fragebogen.” klingt dynamischer als “Der Fragebogen wurde durch die Probanden beantwortet.”

Aller Anfang ist schwer, so auch beim Schreiben, erst recht, wenn es sich um größere Projekte wie eine Bachelorarbeit handelt. Am besten kannst du das umgehen, indem du einfach drauflos schreibst, ohne viel darüber nachzudenken. Texte lassen sich leichter bearbeiten, als neu erfinden. Und um überhaupt erst einmal in dein Thema reinzukommen, fängst du am besten mit dem leichtesten Teil an. In der Regel sind das der Methodenteil.

Formalia der Bachelorarbeit

Deckblatt

Das Deckblatt der Bachelorarbeit ist das Erste, das der Prüfer sieht. Und auch hier gilt : Der erste Eindruck zählt! Zwar gibt es an den wenigsten Hochschulen normierte Vorgaben, was das Layout des Deckblatts angeht, aber da es sich um eine wissenschaftliche Arbeit handelt, bietet sich ein eher nüchterner Stil an.

Anders sieht es inhaltlich aus, hier gibt es in der Regel klare Vorgaben, die du unbedingt einhalten solltest. Immer mit dabei sollten sein:

  • Name der Hochschule (ggf. als Logo)
  • Titel und Untertitel der Arbeit
  • ggf. Angabe des Unternehmens
  • dein Name
  • dein Studiengang
  • deine Matrikelnummer
  • deine Kontaktdaten
  • Erst- und Zweitgutachter
  • Abgabedatum und Bearbeitungszeitraum der Bachelorarbeit

Und so könnte dein Deckblatt aussehen:

Deckblatt-Bachelorarbeit-Vorlage

Hier kannst du das Deckblatt downloaden: Deckblatt Bachelorarbeit

Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis dient nicht nur dazu, dass sich Leser in deiner Bachelorarbeit zurechtzufinden und wissen, was sie erwartet. Es ist auch ein wichtiger Anhaltspunkt für dich, um den roten Faden in deiner Arbeit beizubehalten. Die gesamte Gliederung der Bachelorarbeit ist hier komprimiert zusammengefasst, so kannst du schnell sehen, ob es inhaltliche Lücken gibt oder Themen und Unterpunkte zu ausführlich oder zu knapp gehalten sind.

Ein gutes Inhaltsverzeichnis braucht seine Zeit, denn auch hier geht es um Details und vor allem um eine einheitliche Gestaltung. Hier gibt es auch einige Konventionen, die dir dabei helfen, ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen. Konventionen sind aber auch flexibel, deswegen wirst du sicherlich auch Inhaltsverzeichnisse finden, die anders aufgebaut sind.

Ein Inhaltsverzeichnis besteht grundsätzlich aus zwei Spalten. Ganz links steht der Titel des Kapitels, ganz rechts die entsprechende Seitenzahl. Der Zwischenraum wird oft mit Punkten aufgefüllt, damit sich die Seitenzahlen leichter zuordnen lassen.

Zusätze wie das Vorwort oder Abbildungsverzeichnisse gehören zwar in das Inhaltsverzeichnis, bekommen aber keine Zahl, stattdessen kannst du sie mit römischen Ziffern einordnen. Erst mit der ersten Seite der Einleitung werden die Seitenzahlen einer Bachelorarbeit gezählt.

Einzelne Kapitel bekommen übergeordnete Punkte (1., 2., 3.). Die Titel der Kapitel sollten aussagekräftig sein und schon andeuten, worum es in dem Abschnitt gehen wird. Hat ein Kapitel untergeordnete Kapitel bewegen wir uns auf der zweiten Gliederungsebene (1.1, 1.2, 2.1, 2.2, 3.1, 3.2). Grundsätzlich kann ein Kapitel nicht nur einen Unterpunkt haben, sondern immer mindestens zwei. Wenn es also Kapitel 3.1 gibt, muss es auch Kapitel 3.2 geben.

Auf der anderen Seite ist die Unterteilung gedeckelt: Als Maximum hat sich die vierte Gliederungsebene etabliert, also die feinste Unterteilung wäre beispielsweise 3.2.4.1. Aber auch das kann schnell chaotisch wirken und sollte eher vermieden werden., alles darüber hinaus sowieso.

Wie also kann das Inhaltsverzeichnis einer Bachelorarbeit aussehen? Wir haben hier ein Beispiel für dich:

bachelorarbeit-inhaltsverzeichnis

Vorwort in der Bachelorarbeit

Eines gleich vorab: Eine Bachelorarbeit braucht für gewöhnlich kein Vorwort, da sie nicht veröffentlicht wird. Allerdings steht es dir frei eines zu schreiben und zumindest bei Bachelorarbeiten in Unternehmen gehört es auch zum guten Ton, deiner Arbeit ein paar einleitende Sätze voranzustellen.

Ein Vorwort hebt sich vom inhaltlichen Teil deiner Arbeit ab, da es persönlicher Natur ist. Du solltest also inhaltlich nicht zu sehr auf deine Arbeit eingehen, sondern eher auf die äußeren Umstände. Zum Beispiel warum dich das Thema so sehr interessiert, dass du ihm deine Abschlussarbeit widmest, wie du darauf gekommen bist und auch wer dich dabei unterstützt hat.

Danksagung

Wie das Vorwort ist auch eine Danksagung in der Bachelorarbeit optional, ist aber auf jeden Fall eine nette Geste, um den Menschen Danke zu sagen, die dich wesentlich bei deiner Bachelorarbeit unterstützt haben. Das können dein Betreuer, das Unternehmen, Kommilitonen und auch deine Eltern sein. Prinzipiell ist das aber auch bereits im Vorwort möglich, daher bietet es sich an, beides zu kombinieren.

Auch die Danksagung ist rein privat und gehört daher auch nicht zu dem Teil, der bewertet wird. Trotzdem steht sie im Zusammenhang mit einem wissenschaftlichen Text und sollte sich daher stilistisch auch daran orientieren.

Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis einer Bachelorarbeit kommt direkt im Anschluss an das Fazit. Hier legst du dar, anhand welcher Literatur du die Fragestellung bearbeitet hast und ermöglichst den Lesern, selbst nachzurecherchieren. Daher müssen hier sämtliche Quellen angegeben sein, auf die du dich in deiner Bachelorarbeit beziehst. Bücher, die du zwar gelesen hast, die du aber nicht in deiner Arbeit verwendest, haben hier nichts verloren. Als Faustregel gilt: Du solltest auf jede Quelle mindestens einmal im Text verweisen.

Das Verzeichnis erstellst du anhand der Vorgaben deines Instituts oder, falls du dort nicht fündig wirst, deines Betreuers. Dabei sind die unterschiedlichen Regelungen zwischen Primär- und Sekundärliteratur zu beachten sowie die Richtlinien für die verschiedenen Arten von Quellen. Falls du in deiner Bachelorarbeit Videoquellen und Bildquellen verwendest, findest du dort bestimmt auch Angaben, wie du solche Quellen behandeln sollst.

Abkürzungsverzeichnis in der Bachelorarbeit

Grundsätzlich gilt: Je weniger Abkürzungen du verwendest, desto besser. Manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden und es kann auch zur Verständlichkeit beitragen, Begriffe die sich oft wiederholen, abzukürzen. Ein separates Abkürzungsverzeichnis ist bei Bachelorarbeiten aber eher optional zu sehen. Meistens reicht es, die Abkürzungen direkt im Text einzuführen, indem du einmal den Begriff ausschreibst und die Abkürzung in Klammern dahinter setzt.

Das Abkürzungsverzeichnis einer Bachelorarbeit listet alle Abkürzungen auf, die du verwendest und die nicht im Duden stehen. Abkürzungen wie “z.B.” und “etc.” musst du also nicht aufführen. Das Verzeichnis kommt direkt nach dem Inhaltsverzeichnis und besteht aus zwei Spalten: Links stehen in alphabetischer Reihenfolge die Abkürzungen, rechts die dazugehörigen Bedeutungen.

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildungen brechen auch in wissenschaftlichen Arbeiten die Textwüste auf und können zur Verständlichkeit deiner Arbeit beitragen. Wichtig ist, dass du sie nur im konkreten Zusammenhang zum Text verwendest. Abbildungen und Tabellen, die zu groß für den Fließtext sind oder nur als Ergänzung dienen, kommen in den Anhang. Dazu kann zum Beispiel eine vollständige Version des Fragebogens gehören, den du in deiner Studie verwendet hast.

Alle Abbildungen, die du in deiner Bachelorarbeit verwendest, müssen fortlaufend nummeriert und mit einem aussagekräftigen Titel versehen sein. Tabellen werden gesondert davon ebenfalls nummeriert, das heißt, es kann in deiner Bachelorarbeit “Abbildung 1” und “Tabelle 1” geben.

Benutzt du besonders viele Abbildungen und Tabellen werden diese nochmals in einem Abbildungsverzeichnis und einem gesonderten Tabellenverzeichnis aufgelistet. In unserem Beispiel für ein Inhaltsverzeichnis befinden sich die Verzeichnisse vor der eigentlichen Arbeit, sie können aber auch nach dem Literaturverzeichnis gesetzt werden. Im Prinzip handelt es sich um ein eigenes kleines Inhaltsverzeichnis für die Abbildungen. Auf drei Spalten gibst du die Nummer sowie den exakten Titel der Abbildung an, in der dritten Spalte steht die Seitenzahl, auf der sich die Abbildung befindet.

Anhang der Bachelorarbeit

Im Anhang kannst du alles unterbringen, was nicht direkt für das Verständnis des Inhalts deiner Bachelorarbeit relevant ist. Es gibt allerdings keine klaren Vorgaben, was in den Anhang gehört und was nicht. Grundsätzlich kommt das rein, was im eigentlichen Text wortwörtlich keinen Platz findet oder den Lesefluss stören würde, aber die deinen Lesern nützliche Hintergrundinformationen liefern. Dazu können ausführliche Tabellen, Originaldokumente, Transkripte, Fragebögen oder große Abbildungen gehören.

Der Anhang kann dabei aus mehreren Teilen bestehen, je nachdem wie viel eben rein muss. Während du bei kurzen Anhängen einfach auf Anhang 1, Anhang 2, Anhang 3, … verweist, wird die Struktur immer wichtiger, je länger der Anhang ist. Wie im Inhaltsverzeichnis kannst du hier auch mit Unterpunkten arbeiten. Die einzelnen Punkte sollten dann aussagekräftig benannt sein, damit sich deine Leser leichter zurechtfinden. Zum Beispiel: Anhang 1:: Untersuchungsmaterialien, Anhang 1.1: Fragebogen.

Fügst du einen Anhang an deine Bachelorarbeit an, dann solltest du auch mindestens einmal auf die einzelnen Anhänge verweisen. Das machst du entweder indem du in Klammern den entsprechenden Anhang benennst oder im Fließtext darauf hinweist.

Eidesstattliche Erklärung

Eine weitere Formsache, die du aber auf keinen Fall vergessen darfst: Die eidesstattliche Erklärung oder auch Selbständigkeitserklärung für die Bachelorarbeit. Dabei handelt es sich um ein formloses Schreiben, mit dem du versicherst, dass die abgegebene Arbeit auch wirklich von dir ist. Sie befindet sich am ganz am Ende deiner Bachelorarbeit und wird nicht im Inhaltsverzeichnis aufgeführt.

Die exakte Formulierung der eidesstattlichen Erklärung kann variieren, besagt im Wesentlichen aber immer, dass die Arbeit dein geistiges Eigentum ist. Sie muss auch von dir unterschrieben sein, um gültig zu sein und damit du deine Arbeit abgeben kannst. In einigen Mustern finden sich auch Ergänzungen: Zum Beispiel kann explizit versichert werden, dass sämtliche Quellen angegeben und entsprechende Textstellen als solche markiert sind. Genauso gibt es Erklärungen, die die Plagiatsprüfung durch spezielle Software erlauben und solche, die die (entgeltliche) Unterstützung durch Ghostwriter ausschließen. Merke: Auch ohne deine ausdrückliche Erlaubnis kann deine Bachelorarbeit auf Plagiate geprüft werden.

Die meisten Universitäten haben hierfür eine Vorlage, die du natürlich verwenden kannst. Aber falls du nicht fündig geworden bist, haben wir auch eine Mustererklärung hier für dich:

Hiermit erkläre ich, dass ich die vorgelegte Arbeit mit dem Titel ___________________________________________________ selbständig verfasst habe. Ich habe keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt und alle wörtlich oder sinngemäß übernommenen Stellen in der Arbeit als solche und durch Angabe der Quelle gekennzeichnet habe. Dies gilt auch für Zeichnungen, Skizzen, bildliche Darstellungen sowie für Quellen aus dem Internet.

Sperrvermerk

Wie bereits erwähnt kann es gerade bei Bachelorarbeiten in Unternehmen vorkommen, dass deine Arbeit einer Sperrfrist unterliegt. Da du unter Umständen mit vertraulichen Daten in Berührung kommst und diese auch in deiner Bachelorarbeit verwendest, ist es im Interesse des Unternehmens, dass deine Arbeit nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. Je nach Unternehmen und Thematik beträgt die Sperrfrist 3 bis 5 Jahre.

In dieser Zeit darf deine Bachelorarbeit nur von Personen eingesehen werden, die an der Bewertung beteiligt sind. Aber auch sie müssen häufig eine zusätzliche Geheimhaltungserklärung unterschreiben, die ebenfalls für die Dauer der Sperrfrist gilt. Erst nach Ablauf der Frist hast du als Autor die Rechte, deine Bachelorarbeit zu veröffentlichen und zu verbreiten.

Der Sperrvermerk ist formlos, mit der Zeit haben sich aber Formulierungen ergeben, die sich so oder so ähnlich in fast jedem Sperrvermerk finden:

Korrektur der Bachelorarbeit

Deine Bachelorarbeit kann inhaltlich und wissenschaftlich noch so überzeugend sein, häufen sich Rechtschreibfehler mindert das ihre Qualität. Rechtschreibung und Grammatik sind daher auch wesentliche Bewertungskriterien.

Daher ist es wichtig, dass du in deinem Zeitplan für die Bachelorarbeit am Ende genug Zeit einplanst. Konzentriertes Durchlesen kostet ist langwierig, vor allem, wenn es um Kleinigkeiten wie fehlende Kommata oder Buchstabendreher geht. Die Möglichkeiten sind auch hier wieder vielfältig und es ist sinnvoll, deine Bachelorarbeit durch einen mehrstufigen Prozess laufen zu lassen. Das könnte zum Beispiel so aussehen:

  1. Rechtschreibprüfung des Schreibprogramms: Die gängigen Textverarbeitungsprogramme wie Word bieten bereits eine interne Rechtschreibprüfung an. Diese leisten zwar schon gute Arbeit, sind aber noch fehlerbehaftet und können nur das korrigieren, was sie selbst auch kennen.
  2. Korrekturlesen: Daher solltest du auch immer selbst deinen Text noch einmal kritisch durchgehen und auf Fehler achten. Am besten machst du das nicht erst, wenn du komplett fertig bist, sondern liest schon zwischendrin einzelne Kapitel korrektur. Dadurch kannst du dich besser auf die einzelnen Abschnitte konzentrieren und dir entgeht kein Fehler. Um zu überprüfen, ob der rote Faden stimmig ist oder ob sich Inhalte wiederholen oder fehlen, kommst du aber nicht drumherum, die Arbeit wenigstens einmal vollständig durchzulesen.
  3. An Kommilitonen/Freunde schicken: Vielleicht hast du den Gefallen schon einem Freund getan und seine Bachelorarbeit korrekturgelesen? Die Möglichkeit steht dir natürlich auch offen. Und auch hier kannst du entweder einzelne Abschnitte korrekturlesen lassen oder die ganze Arbeit am Stück.
  4. Professionellen Service buchen: Willst du wirklich sicher sein, dass deine Freunde und du keinen einzigen Fehler übersehen habt, kannst du deine Bachelorarbeit auch in ein Lektorat geben. Hier wird deine Bachelorarbeit nochmal auf Herz und Nieren geprüft. Das ist aber natürlich nicht umsonst. Die Preise hierfür variieren teilweise deutlich, meistens wird pro Seite (2,50 Euro), manchmal auch pro Wort (ab 0,01 Euro) abgerechnet. Bei 40 Seiten oder 10.000 Wörter bist du also mit knapp 100 Euro dabei.

Drucken und Binden

Die Bachelorarbeit ist fertig geschrieben, komplett formatiert und sämtliche Fehler sind ausgemerzt? Dann wirst du sie nun vermutlich drucken lassen wollen, damit du auch etwas zum Abgeben (und Angeben ;) ) hast. Einige Universitäten haben auch hier klare Vorgaben, so kann es zum Beispiel sein, dass du deine Bachelorarbeit mit einer festen Bindung abgeben musst.

Damit das Ganze professionell ist und dir einiges an unnötigem Stress sparst, solltest du dafür in einen Copyshop gehen oder dich an einen Onlineservice wenden. Letzteres ist zwar meistens billiger, aber du musst beachten, dass es durch den Versand wenigstens noch einen Tag, eher aber zwei oder drei Tage, dauert, bis du deine Bachelorarbeit in Händen hältst. Je nachdem wie eilig du es hast, lohnt sich der Gang zum nächsten Copyshop. Oft dauert das Drucken und Binden der Bachelorarbeit nicht einmal eine Stunde.

Die Bachelorarbeit abgeben

Es ist geschafft! Nachdem du dich die letzten Wochen so richtig ins Zeug gelegt hast, bist du jetzt kurz davor, deine Bachelorarbeit abzugeben. Kontrolliere nochmal, was du alles mitbringen musst. Neben einer, vielleicht sogar zwei, gedruckten Versionen ist es mittlerweile üblich, auch eine digitale Version auf CD oder USB-Stick mit abzugeben. Dies dient dazu, deine Arbeit durch spezielle Software auf Plagiate zu überprüfen. Falls du ein Werkstück angefertigt hast, solltest du natürlich auch das mit abgeben!

Benotung der Bachelorarbeit

Deine Bachelorarbeit wird in der Regel von zwei Prüfern begutachtet. Die finale Note der Bachelorarbeit ergibt sich aus dem Mittel der beiden Einzelbewertungen. Das Erstgutachten erstellt für gewöhnlich dein Betreuer, das zweite Gutachten wird von einem weiteren Dozenten des Fachbereichs geschrieben. Ausnahmen bilden hier Bachelorarbeiten, die in Unternehmen geschrieben wurden. Hier gibt es oft nur einen Prüfer, da es sich um eine akademische Arbeit handelt und dementsprechend von der Hochschule bewertet werden muss.

Die Prüfer haben etwa 4-8 Wochen Zeit, um deine Bachelorarbeit zu bewerten. Damit du ihre Argumentation auch nachvollziehen kannst, bekommst du das Gutachten zur Verfügung gestellt. Je nach Universität kann es sich hierbei um eine detaillierte Aufschlüsselung der Kriterien inklusive ihrer Gewichtung in Tabellenform handeln, es kann aber auch ein Fließtext sein oder eine Mischung aus beidem.

Die Benotung findet nach bestimmten Kriterien statt. Grob lassen sich diese in inhaltliche und formale Kriterien unterteilen. Die Gewichtung einzelner Kriterien kann sich zwischen den Instituten einer Hochschule und zwischen Hochschulen jedoch stark unterscheiden, sodass einige Kriterien komplett wegfallen können, während andere hinzukommen. Inhaltlich wird deine Arbeit hinsichtlich folgender Punkte bewertet:

  • Ausarbeitung und Bearbeitung einer Fragestellung
  • Durchdringung der wissenschaftlichen Literatur
  • inhaltliche Klarheit und Gliederung
  • Argumentationsaufbau
  • wissenschaftliche Vorgehensweise und Richtigkeit derselben
  • eigenständige Leistung

Die formalen Kriterien entsprechen meistens dem Leitfaden zur Gestaltung der Bachelorarbeit, der für dich gilt. Daher geht es hierbei um:

  • Sprache und Ausdruck/Stil
  • Rechtschreibung und Grammatik
  • Einhaltung formaler Bedingungen wie maximale Seitenzahl, Schriftgröße, Seitenränder

Kolloquium zur Bachelorarbeit

Nicht an jeder Uni gang und gäbe, aber weglassen können wir es hier auch nicht: Das Kolloquium. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Prüfung, ähnlich dem mündlichen Abitur. Nur bist du dieses Mal besser vorbereitet, schließlich hast du dich die letzten Wochen und Monate intensiv mit deinem Thema auseinandergesetzt! Mit deinem Betreuer kannst du im Vorfeld wichtige Punkte wie die Rahmenbedingungen besprechen. Wer wird anwesend sein? Welche technischen Hilfsmittel gibt es? Brauchst du ein Handout? Wie lang soll die Präsentation sein?

Das Kolloquium selbst besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil stellst du deine Bachelorarbeit vor. Wie in der Bachelorarbeit geht es auch jetzt darum, den Weg zu skizzieren, wie du zu dem Thema gelangt bist, wie du es bearbeitest hast und was du herausgefunden hast. Dabei kannst du dich ruhig an deinem Inhaltsverzeichnis orientieren, beschränke dich aber auf die wesentlichen Aspekte. Es geht nicht darum, jedes Details vorzutragen.

Der zweite Teil ist das eigentliche Prüfungsgespräch. Aber keine Sorge, sieh es lieber als Gespräch auf Augenhöhe! Häufig geht es darum, einzelne Begriffe zu definieren, deinen eigenen Standpunkt noch einmal genauer darzulegen oder die Bedeutung deiner Ergebnisse zu erläutern. Da die Gutachten dem Kolloquium in der Regel vorausgehen, kann es auch sein, dass du Stellung zu Kritiken nehmen musst. Da es dir zusteht, die Gutachten zu sehen, lohnt sich also der Blick vorab darauf.

Motivation für die Bachelorarbeit

Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit ist von Uni zu Uni unterschiedlich, beträgt aber meistens um die drei Monate. Dazu kommt noch die gesamte Vorbereitungszeit, die je nach Art der Bachelorarbeit gut und gerne nochmal einige Wochen bis Monate betragen kann. Sich über einen so langen Zeitraum auf ein Thema zu konzentrieren, kann sehr anstrengend sein. Daher ist es umso wichtiger, immer motiviert bei der Sache zu sein. Aber wie schaffst du das?

  1. Zwischenziele und Meilensteine festlegen: Anstatt die Bachelorarbeit als eine gewaltige Aufgabe zu sehen, solltest du dir Zwischenziele und Meilensteine setzen. Diese ergeben sich schon meistens automatisch wenn du den Zeitplan für die Bachelorarbeit erstellst, du kannst sie aber auch nachträglich noch einfügen. Kleinere Ziele können zum Beispiel sein: Gliederung erstellen, Literaturverzeichnis anlegen, Quellen suchen, Textstellen kopieren oder einscannen. Meilensteine sind hingegen: Wann willst du die Bachelorarbeit angemeldet haben? Wann bist du mit dem Methodenteil fertig? Wann triffst du dich mit deinem Betreuer? Damit ist deine Arbeit gleich überschaubarer und jedes Mal wenn du eines dieser Ziele erreichst, boostet das auch deine Motivation, weiterzumachen!
  2. Die Bachelorarbeit ist nicht alles: Keine Frage, sie ist wichtig, aber sie sollte nicht dein Leben bestimmen. Auch hierbei hilft dir ein klarer Zeitplan. Du legst Zeiten fest, die ausschließlich für deine Bachelorarbeit bestimmt sind und genauso Zeiten, in denen du alles andere machst! Pausen sind wichtig, um wieder Kapazitäten zu schaffen und konzentriert weiterarbeiten zu können.
  3. Motivationslöcher überbrücken: Kommst du mit dem Schreiben einfach nicht voran, bringt es auch nichts, dich dazu zwingen zu wollen. Wenn du aber nicht ganz unproduktiv sein willst, mach einfach kurz etwas anderes: Lies das letzte Kapitel korrektur, trage die letzten zwei Quellen im Verzeichnis nach oder formatiere den Text.
  4. Das Leben danach: Hast du schon deinen Masterplatz in der Tasche oder fängst bald mit deinem ersten Job an? Dann wird dein Abschluss und damit deine Bachelorarbeit eine wichtige Voraussetzung sein, damit loszulegen! Halte dir also immer wieder vor Augen, wofür du das eigentlich machst.

 

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Veröffentlicht am 08.11.2021, aktualisiert am 25.05.2022