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Bewerbung auf Studentenjob: Aufbau & Muster [2021]

Ein Nebenjob im Studium ist eine einfache Lösung, um dein Studium zu finanzieren und dir öfters mal etwas Schönes zu gönnen. Die Auswahl ist groß und vielfältig – von Gastronomie und Einzelhandel bis zur Aushilfe im Lager. In diesem Artikel findest du eine Anleitung, wie du dich erfolgreich auf einen Studentenjob bewirbst.

Du hast noch nicht den passenden Studentenjob gefunden? Mit Campusjäger by Workwise kannst du dich schnell und einfach ohne Anschreiben auf deinen nächsten Job bewerben. Aktuell ausgeschriebene Studentenjobs finden.

Inhalt

Studentenjobs: Diese Möglichkeiten hast du

Studentenjob ist nicht gleich Studentenjob. Du hast einige Möglichkeiten, während des Studiums Geld zu verdienen. Und je nachdem wofür du dich bewerben willst, sieht jede Bewerbung ein bisschen anders aus. Die wichtigsten Studentenjob stellen wir die hier kurz vor.

Werkstudent

Werkstudenten arbeiten neben ihrem Studium in einem Unternehmen. Es ist zwar keine Voraussetzung, aber oft übernehmen sie dabei Aufgaben, die zum Studium passen – der Architekturstudent in einem Architekturbüro, die Wirtschaftsstudentin in einer Unternehmensberatung.

Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du sammelst früh Berufserfahrung, knüpfst Kontakte und lernst einzelne Bereiche kennen – während du dafür Geld bekommst. Auf jeden Fall den Mindestlohn (9,50 Euro pro Stunde), oft sogar noch ein bisschen mehr.

Durch die fachliche Nähe, solltest du in der Bewerbung auf solch einen Studentenjob auch besonders deine fachlichen Fähigkeiten hervorheben. Natürlich musst du kein Experte sein, schließlich bist du noch in der Ausbildung, aber du solltest schon erklären können, wieso dich dieser Bereich interessiert und warum du bei dem Unternehmen arbeiten willst. Im Artikel Was ist ein Werkstudent? findest du weitere Informationen zum Thema Voraussetzungen, Gehalt und den Vorteilen.

Aushilfe/Minijob

Du möchtest lieber etwas Abstand zum Studium haben und trotzdem Geld verdienen? Kein Problem, Aushilfs- und Minijobs haben meistens keinen Fachbezug. Im Prinzip kann es sich um alles handeln: Vom Klassiker als Kellner:in über Umzugshelfer:in bis Einkaufshilfe für Senioren.

In deiner Bewerbung ist es daher umso wichtiger, dass du auf Soft Skills eingehst, die für den Job nötig sind. In der Gastronomie ist beispielsweise Stressmanagement ein Plus, als Umzugshelfer Organisationsfähigkeit.

Studentische Hilfskraft

Oder – falls du schon einen Hochschulabschluss hast – auch wissenschaftliche Hilfskraft genannt. Fast jede Fakultät jeder Hochschule sucht HiWis. Im Prinzip gilt das Gleiche wie bei Werkstudenten: Die fachliche Nähe kann bestehen, beispielsweise wenn du bei deiner Fakultät als Hilfskraft arbeitest, du kannst aber auch an einer ganz anderen Fakultät arbeiten.

Die Aufgaben sind sehr unterschiedlich, fangen aber oft bei klassischen unterstützenden Tätigkeiten an: Beispielsweise Kopieren, (Literatur-)Recherche oder Dateneingabe- und analyse. Zudem ist möglich, dass du als Tutor:in Lehrtätigkeiten übernimmst oder Klausuren korrigierst. In der Regel lässt sich die Arbeitszeit flexibel gestalten und ideal an dein Studium anpassen.

Das Gehalt kann sich sehen lassen: Es wird auf jeden Fall der Mindestlohn fällig, meistens liegt der Stundensatz ein wenig darüber und ist davon abhängig, wie weit du mit deinem Studium bist. Im Bachelor kannst du mit etwa 10–11 Euro rechnen, im Master mit etwa 11–13 Euro. Pauschal lässt sich das aber nicht sagen, die Beträge variieren je nach Bundesland, Hochschule und Semester.

Nebenverdienst als Freiberufler

Nicht der klassische Studentenjob, aber eine Möglichkeit, die wir nicht unter den Tisch fallen lassen wollen: Viele Unternehmen lagern kleinere Projekte an Freiberufler:innnen aus. Oft handelt es sich um Tätigkeiten in den Bereichen Softwareentwicklung, Webdesign, Videoproduktion und Texterstellung.

Damit hängt aber deutlich mehr Bürokratie zusammen: Gegebenenfalls musst du ein Unternehmen anmelden, Steuererklärungen machen und Rechnungen schreiben. Hier solltest du dich im Vorfeld gut informieren und genau darauf achten, dass sich das auch lohnt.

Studentenjob finden

Oft lässt sich ein passender Studentenjob finden, wenn du dich in deinem Familien- und Bekanntenkreis umhörst. Gerade Stellen in der Gastronomie oder im Einzelhandel werden in der Regel auch vor Ort ausgeschrieben. Vielleicht arbeitet eine Freundin von dir bereits in der Gaststätte um die Ecke und es wird Verstärkung gesucht? Oder du entdeckst bei deinem nächsten Einkauf eine Stellenanzeige im Supermarkt.

Eine andere Möglichkeit sind Jobplattformen, bei denen Unternehmen Stellen direkt ausschreiben lassen. Wenn du dich schnell auf verschiedene Stellen bewerben möchtest, kannst du Campusjäger by Workwise nutzen. Für die Bewerbung wird kein Anschreiben benötigt, sondern du beantwortest 3 Fragen, die vom Unternehmen gestellt wurden. Zusätzlich hast du eine Übersicht aller Bewerbungen. Du kennst zu jedem Zeitpunkt den Status deiner Bewerbung. Fragen wie „Wurde meine Bewerbung überhaupt schon gelesen?“ stellen sich daher gar nicht mehr.

Bewerbung Studentenjob: Aufbau

Eine Bewerbung besteht typischerweise aus drei Teilen: Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen. Worauf du jeweils achten musst, erfährst du im Folgenden.

Das Anschreiben

Am Anfang einer Bewerbung steht immer das Anschreiben. Darin erläuterst du dein Anliegen und gibst dem Unternehmen einen ersten groben Überblick über deine persönlichen und fachlichen Fähigkeiten, die dich zu dem perfekten Kandidaten für die zu besetzende Stelle machen.

Du kannst dich an dieser Struktur für dein Anschreiben orientieren:

  • Eigene Kontaktdaten
  • Kontaktdaten des Empfängers
  • Ort, Datum
  • Betreff
  • Anrede
  • Einleitung
  • Hauptteil
    • Motivation
    • Qualifikationen
  • Schlussteil: Grußformel, Angaben zu den Anlagen

Im Prinzip handelt es sich dabei um eine universelle Grundstruktur, mit der du immer richtig liegst – oder zumindest nie komplett daneben. Sieh es als Orientierungshilfe, die du nach Lust und Laune anpassen kannst. Damit sind die wichtigsten Punkte abgedeckt. Wir führen diese im Anschluss detailliert aus.

Ein Anschreiben, das alle Informationen korrekt aufgelistet und aufbereitet präsentiert, ist die erste Hürde, die während deines Bewerbungsschreibens auf dich zukommt. Es gilt hier besonders sorgfältig zu sein, Formulierungen auf den Punkt zu bringen und deine Angaben so präzise wie möglich zu gestalten. Grundsätzlich gilt:

  • Orientiere dich für dein Layout an dem eines Briefes
  • Wähle eine Schriftart, die das Lesen erleichtert (Übersicht über Schriftarten für Bewerbungen)
  • Mixe nie mehr als zwei Schriftarten. Setze auf Einheitlichkeit.
  • Erhöhe den Zeilenabstand auf 1,15pt oder sogar 1,5pt
  • Wähle die Schriftgröße nicht kleiner als 10pt

Kontaktdaten

Du beginnst zuerst mit deinen eigenen Kontaktdaten und dann denen deines Adressaten. Diese Formalität ist für die spätere Kontaktaufnahme sowie die richtige Zustellung an deinen Ansprechpartner wichtig. Auch bei E-Mail-Bewerbungen gehören die Personalien dazu, obwohl diese paradoxerweise nicht relevant sind. In diesem Fall kannst du deine Personalien einfach in die Signatur packen – aber bitte vollständig.

Betreff und Einleitung des Anschreibens

Dein Betreff sollte so kurz und präzise wie möglich sein. Am besten nennst du hier, wofür du dich bewirbst und übernimmst die Bezeichnung aus der Stellenausschreibung. Auch dein Einleitungssatz sollte das Interesse des Lesers wecken, damit er seine anfängliche Skepsis überwindet und deine Bewerbung weiterlesen möchte.

Nicht gut sind dabei Floskeln, die jeder schon tausende Male gehört hat:

  • „Hiermit bewerbe ich mich bei/für/als …“
  • „Durch Ihre Jobanzeige im Internet/in der Zeitung …“
  • „Ich bewerbe mich bei Ihnen, weil …“

Besser sind Formulierungen, die zeigen, dass du dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und dir ernsthaft Gedanken über deine Aufgaben, Ziele und Vorstellungen gemacht hast.

  • „Schon oft war ich Gast in Ihrem gemütlichen Café, um einen Cappuccino zu trinken und mich mit Freunden zu treffen. Dabei fiel mir immer sofort die angenehme Atmosphäre positiv auf …“

Motivation

Nach den ganzen Formalitäten geht es nun ans Eingemachte: Du musst deine Motivation mit überzeugenden Argumenten darlegen. Studenten haben vielleicht noch keine Berufserfahrung vorzuweisen. Deswegen musst du mit deinen Fähigkeiten und dem Nutzen, den du dem Unternehmen bringst, überzeugen. Hierbei ist Individualität gefragt. Es hilft hier, dich im Voraus darüber zu informieren, wo das Unternehmen aktuell potenzielle Baustellen hat, bei denen du gezielt behilflich sein könntest.

Bewerbung schreiben einfach gemacht: Ohne klassisches Anschreiben auf Studentenjobs bewerben.

Qualifikationen

Natürlich solltest du auch deine Qualifikationen nennen, damit das Unternehmen ein Bild von dir und deinen Fähigkeiten machen kann. Du kannst diesen Punkt separat erläutern oder ihn argumentativ an deine Motivation anknüpfen. Letzteres ist sprachlich etwas anspruchsvoller, da du deine Beweggründe mit deinen Fähigkeiten belegst. Bei Nebenjobs sind außerdem auch Soft Skills wie Freundlichkeit, höflicher Umgang mit Gästen, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit ziemlich gefragt.

Schlussteil

Im Abschlussteil deiner Bewerbung drückst du deine Bereitschaft aus, zu einem persönlichen Gespräch vorbeizukommen. So bleibt deine Bewerbung in guter Erinnerung. Du kannst dir den letzten Satz auch wie einen Händedruck vorstellen: Nicht zu schlapp, aber auch nicht zu kräftig.

Zu schwache Formulierungen wären:

  • „Ich würde mich freuen, wenn Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen würden.“
  • „Bitte laden Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch ein.“

Und diese hier sind etwas zu stark:

  • „Ich freue mich auf das Vorstellungsgespräch!“
  • „Rufen Sie mich an!“

Besser sind:

  • „Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich.“
  • „Gerne stelle ich mich Ihnen persönlich bei einem Vorstellungsgespräch vor.“

Schlussendlich verabschiedest du dich noch freundlich und setzt deine Unterschrift unter die Bewerbung. Damit wäre der größte Teil geschafft. Weiter geht’s mit deinem perfekten Lebenslauf.

Lucas hat selbst schon einige Bewerbungen gelesen und Vorstellungsgespräche geführt. In diesem Video gibt er dir Tipps für deinen Lebenslauf und dein Anschreiben:

Der Lebenslauf

Zur Bewerbung auf einen Studentenjob gehört auch ein Lebenslauf. Dieser enthält deine schulische und berufliche Laufbahn, damit die Fähigkeiten, die du in deinem Motivationsschreiben erwähnt hast, auch bewiesen werden. Du solltest also darauf achten, dass dein Anschreiben und Lebenslauf inhaltlich stimmig sind.

Ein guter Lebenslauf ist außerdem übersichtlich und enthält nur die für den Job benötigten Informationen. Die wichtigsten Kenntnisse und Erfahrungen müssen schnell erkenntlich sein und ansprechend wirken.

Bestandteile, Aufbau und Muster zum Thema Lebenslauf für Studenten.

Aber was genau gehört denn jetzt alles in einen Lebenslauf?

Der klassische Lebenslauf ist ein tabellarisches Dokument, in dem du inhaltlich lückenlose Informationen über den beruflichen Werdegang und einige persönliche Daten auflistest. Du kannst dich dabei an dieser Gliederung orientieren:

  • Titel: Entweder schlicht und einfach „Lebenslauf“ oder deinen Namen
  • Persönliche Daten: Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail, Geburtsdatum und -ort
  • Bewerbungsfoto: Keine Pflicht, aber gerne gesehen
  • Ausbildung: In chronologischer oder antichronologischer Reihenfolge
  • Berufliche Laufbahn: In chronologischer oder antichronologischer Reihenfolge
  • Kenntnisse & Fähigkeiten: Fremdsprachen, Führerschein, Ehrenämter, EDV-Kenntnisse etc.

Denke aber daran, dass diese Reihenfolge nur ein Beispiel ist. Du kannst die Gliederung jederzeit beliebig anpassen, damit der Lebenslauf so individuell wie möglich wird.

Beispiel für einen Lebenslauf als Student – So kann das Ganze dann aussehen:

Anlagen

In den Anlagen befinden sich Kopien (keine Originale) deiner relevanten Dokumente, die deine Stationen im Lebenslauf belegen.

Dazu gehören beispielsweise dein letztes Abschlusszeugnis, Praktikumsbescheinigungen, Arbeitszeugnisse oder Sprachzertifikate.

Achte darauf, dass es nicht zu viel wird, sonst wirkt es schnell unübersichtlich und chaotisch. Maßgeblich sollte die Relevanz deiner angehängten Dateien für den Studentenjob sein. Bewirbst du dich beispielsweise in der Gastronomie musst du eher nicht belegen, dass du die beiden Programmiersprachen beherrschst, die du im Lebenslauf angegeben hast.

Vor allem für Online-Bewerbungen gilt: Führe alle Dokumente in einer PDF zusammen.

Jetzt kennst du alle Bestandteile einer Bewerbung, die für einen Studentenjob wichtig sind. Obwohl man einiges beachten musst, kannst du dir das Leben auch erleichtern. Und zwar indem du dich entscheidest ohne Anschreiben auf Jobs zu bewerben. Das geht nämlich über Campusjäger by Workwise. Du erstellst einmalig ein Profil, lädst deinen Lebenslauf hoch und kannst dich direkt auf alle Jobs der Plattform bewerben. Damit Unternehmen sehen, was dich motiviert, beantwortest du 3 Fragen zur Stelle. Das Ganze ist natürlich für dich als Bewerber:in komplett kostenlos.

Finde deinen Studentenjob

Veröffentlicht am 16.06.2016, aktualisiert am 04.05.2021

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