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Bewerbung als Werkstudent

Jobs als Werkstudent sind unter Studenten sehr gefragt und werden auch für Unternehmen immer beliebter. Denn anders als normale Nebenjobs sind sie fachlich mit deinem Studium verknüpft.

So kannst du theoretisches Wissen aus den Vorlesungen sofort in der Praxis anwenden und auch das Unternehmen profitiert von deinem Fachwissen und deiner motivierten Arbeitseinstellung.

Du bist bereits auf Suche nach einem Job als Werkstudent? Wir haben dir alle unsere Werkstudentenstellen übersichtlich zusammengestellt - da ist auch das Richtige für dich dabei. Das Tolle bei der Suche über Campusjäger: Die Bewerbung dauert nur wenige Minuten und du weißt schnell Bescheid, ob es klappt!

Inhalt

Werkstudent – Was ist das?

Werkstudenten sind immatrikulierte Studenten – nicht im Urlaubssemester – die neben dem Studium in einem Unternehmen tätig sind.

Es geht darum, deine Soft Skills zu verbessern, neue Kontakte zu knüpfen und Erfahrung zu sammeln.

Eine Anstellung als Werkstudent zeichnet sich vor allem durch den Versicherungsstatus aus: Du zahlst keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Lediglich die Krankenversicherung muss gezahlt werden – und das erst, wenn du über 450 € pro Monat verdienst oder über 25 bist. Solange dies nicht der Fall ist, bleibst du in der Familienversicherung.

Außerdem darfst du als Werkstudent höchstens 20 Stunden pro Woche arbeiten. So wird sichergestellt, dass dein Studium nicht gefährdet ist.

Gehalt

Ein Werkstudent hat das Recht auf Mindestlohn, der seit 2020 bei 9,35 € pro Stunde liegt. Wenn du beispielsweise die vollen 20 Stunden pro Woche ausschöpfst, verdienst du knapp 750 € im Monat – und das, ohne im Studium kürzer treten zu müssen.

Genaueres zum Thema Gehalt als Werkstudent findest du hier.

Klingt verlockend, oder? Also, los gehts!

Das erste Mal

Die Bewerbung als Werkstudent ist für dich eine der ersten Bewerbungen, die du schreiben musst? Das ist überhaupt kein Problem, denn jeder fängt irgendwann mal an.

Damit dir keine Fehler beim Erstellen deines Lebenslaufs oder eines Motivationsschreibens passieren, helfen wir dir mit dieser Anleitung, alles richtig zu machen – so klappt es garantiert mit deinem angestrebten Job als Werkstudent!

Übrigens geht das Ganze mit Campusjäger noch einfacher! Nach der kostenlosen Registrierung findest du passende Werkstudentenjobs, auf die du dich mit nur zwei, drei Sätzen bewirbst, ohne dir Gedanken über Lebenslauf und Motivationsschreiben machen zu müssen!

Bewerbungsschreiben für Werkstudenten

Egal ob du dich um einen Werkstudentenjob bemühst oder eine Festanstellung anstrebst, am Anfang einer jeden Bewerbung steht immer das Anschreiben.

Darin erläuterst du dein Anliegen, warum du unbedingt in diesem Unternehmen arbeiten willst und gibst dem Personaler einen ersten Überblick über deine fachlichen Qualifikationen und Persönlichkeit.

Die ersten Sekunden des Lesens eines Anschreibens sind hierbei besonders entscheidend, da mit einem Blick auf das Format, die Struktur und die ersten Sätze schon aussortiert und abgewägt wird, ob du für die Stelle als Werkstudent in Frage kommst oder nicht.

Aufbau und Form von Bewerbungen

Egal ob Finanzamt oder Daimler, BWL oder Maschinenbau – beim Bewerben auf eine Werkstudentenstelle kannst du dich an der universellen Grundstruktur von Bewerbungen orientieren:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf inkl. Zertifikate und Arbeitszeugnisse
  • Motivationsschreiben (falls gewünscht)

Wenn du also deine Bewerbung mit Word anstatt einfach mit Campusjäger erstellen möchtest, solltest du jetzt aufmerksam weiterlesen und mitschreiben. Kuli und Notizblock liegen bereit? Los geht's! :)

Aufbau von Anschreiben

Hier findest du den groben Überblick zum Aufbau des Anschreibens für Werkstudentenjobs.

Die Grundelemente eines Anschreibens sind: Kopfteil, Einleitung, Hauptteil und Schluss. Der Aufbaue von Anschreiben ähnelt zumeist der Briefform – außer sie sind als E-Mail gewünscht, dann ändert sich der Kopfteil: Die Kontaktdaten des Empfängers werden nicht mehr benötigt und deine Kontaktdaten kommen unter deine Unterschrift an den Schluss.

Für ein Anschreiben in Briefform, sieht der Aufbau folgendermaßen aus:

  • Kopfteil
    • Eigene Kontaktdaten
    • Daten des Empfängers
    • Betreff
  • Einleitung
    • Motivation für die Bewerbung
  • Hauptteil
    • Aktueller Stand (Status quo)
    • Qualifikationen
    • Persönlicher "Fit"

Der Inhalt

Der Inhalt deines Anschreibens sollte so nah wie möglich an den geforderten Qualifikationen der ausgeschriebenen Werkstudentenstelle sein.

Belege alle deine Fähigkeiten und Kompetenzen sowie charakterliche Stärken anhand von Beispielen und lasse unnötige Informationen, die nichts mit der Stelle zu tun haben, einfach weg.

Du musst nicht zeigen, was du alles gemacht hast, sondern gezielt Informationen aus deinem Lebenslauf aufbereiten und logisch in Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Stelle bringen.

Welche Informationen in deinem Anschreiben stehen sollten, siehst du hier:

Der (Brief-)Kopfteil

Du beginnst in dem Kopfteil deines Anschreibens mit deinen eigenen Kontaktdaten, lässt danach drei bis vier Zeilen frei und gibst die Daten des Adressaten an. Diese Formalität ist für die spätere Kontaktaufnahme sowie die richtige Zustellung an deinen Ansprechpartner wichtig.

Auch bei E-Mail-Bewerbungen gehören die Personalien dazu, hier werden jedoch nur deine eigenen Kontaktdaten gebraucht. Diese werden üblicherweise in Form einer Signatur oder einfach nach der Unterschrift aufgeführt.

Tipp: Versuche immer den passenden Adressaten herauszufinden. Oft ist dieser als Ansprechpartner für die jeweilige Stelle auf der Website des Unternehmens vermerkt2. Falls nicht, solltest du dir die Mühe machen und anrufen. Auch wenn man dir nicht beim ersten Anruf die gewünschte Antwort gibt, bleib dran und lass dich gegebenenfalls weiterleiten.

Wenn du nach den Telefonaten dann deinen gewünschten Ansprechpartner gefunden hast, ist es sinnvoll, den Anruf im Anschreiben auch zu erwähnen (z.B.: "Nach unserem Telefongespräch …").

Die Person, die deine Bewerbung später in die Hände bekommt, erinnert sich eventuell sogar an euer Telefonat, fühlt sich in jedem Fall aber zumindest gleich persönlich angesprochen und ist bereitwilliger deine Bewerbung zu lesen.

Als Vorlage für ein gutes Anschreiben haben wir dir hier mal ein Muster verfasst:

Ein schlechtes Anschreiben dagegen kannst du dir so vorstellen:

Betreff und Einleitung des Anschreibens

Dein Betreff sollte so kurz und präzise wie möglich sein. Am besten nennst du hier, wofür du dich bewirbst und übernimmst die Bezeichnung aus der Stellenausschreibung.

Auch dein Einleitungssatz sollte das Interesse des Lesers wecken, damit er weiterlesen möchte.

Folgende Floskeln solltest du dabei vermeiden:

  • „Hiermit bewerbe ich mich bei/für/als …“
  • „Durch Ihre Jobanzeige im Internet/in der Zeitung …”
  • „Ich bewerbe mich bei Ihnen, weil …“

Besser sind Formulierungen, die übermitteln, dass du dich bereits mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und dir ernsthaft Gedanken über deine Aufgaben, Ziele und Vorstellungen gemacht hast.

Oder hattest du sogar bereits (persönlichen oder telefonischen) Kontakt zu einem Ansprechpartner des Unternehmens? Das kannst du auch immer super als Aufhänger verwenden!

  • “Auf der letzten X-Messe in X-Stadt lernte ich Ihr Unternehmen durch Frau XV als innovative und kreative Firma kennen. Ein energisches Arbeitsumfeld, in welchem ich meine Fähigkeiten XY einsetzen und entwickeln kann, reizt mich sehr.”
  • “Nach unserem ausführlichen und, wie ich finde, sehr angenehmen Telefonat, für das ich mich nochmals bedanken möchte, hier wie besprochen meine vollständigen Bewerbungsunterlagen.”

Deine Motivation für die Bewerbung

Ein super Einstieg für ein Anschreiben ist es, deine Motivation zu formulieren. Beantworte hierfür in zwei kurzen Sätzen, wieso du dich für das Unternehmen und genau diese ausgeschriebene Werkstudentenstelle interessierst.

Der Hauptteil

Nach den ganzen Formalitäten geht es nun ans Eingemachte: Jetzt musst du deine Qualifikationen und Fähigkeiten mit überzeugenden Argumenten darlegen.

Idealerweise ist dein Ansprechpartner nach deiner gelungenen Einleitung neugierig geworden und möchte mehr über dich erfahren. Damit du ihn nicht enttäuschst, solltest du dir Gedanken darüber machen, was dich an der Stelle als Werkstudent reizt.

Als angehender Werkstudent hast du wahrscheinlich noch keine große Berufserfahrung vorzuweisen. Deswegen musst du mit deinen Fähigkeiten, Erfolgen in Uniprojekten und durch deine Persönlichkeit überzeugen.

Dein Status quo

Dein aktueller Stand ist immer ein guter Ausgangspunkt zu erklären, was du kannst. Denn wenn du gerade erst im dritten Semester bist, kann niemand erwarten, dass du bereits massig Berufserfahrung gesammelt hast.

So werden keine falschen Erwartungen und Missverständnisse erzeugt.

Deine Qualifikation

Natürlich musst du deine bereits erbrachten Qualifikationen nennen, damit sich die Personalabteilung ein Bild von dir und deinen Fähigkeiten machen kann.

Du kannst diesen Punkt auch an deine Motivation anknüpfen. Das ist sprachlich zwar etwas anspruchsvoller, zahlt sich aber aus, da du deine Beweggründe mit deinen Fähigkeiten belegst.

Der persönliche "Fit"

Versuche auch aus scheinbar “unwichtigen” Fähigkeiten eine Stärke zu formulieren und eventuelle Lücken in deinen Fertigkeiten – die in der Stellenausschreibung jedoch gefordert werden – positiv zu formulieren und immer wieder zu unterstreichen.

Hier kannst du deine Motivation hinzuzählen und auf deine Lernbereitschaft verweisen.

Diese Fähigkeit zählt nämlich zu deinen Soft Skills. Darunter sind persönliche, soziale und methodische Kompetenzen zu verstehen. Also überfachliche Qualifikationen, die sich – im Gegensatz zu den fachlichen Fähigkeiten, den Hard Skills – schwieriger überprüfen lassen.

Wenn du beispielsweise eine Fußball-Kinder-Mannschaft trainierst, könnte das bedeuten, dass du eine große Teamfähigkeit besitzt, erste Erfahrung in einer Führungsposition vorweist und andere Menschen gut motivieren kannst.

Du siehst, sofort hast du aus einem scheinbar irrelevanten Hobby wichtige Qualifikationen für deinen Werkstudentenjob herausgeholt.

Schlussteil

Im Abschlussteil deiner Bewerbung drückst du deine Bereitschaft aus, zu einem persönlichen Gespräch vorbeizukommen und bedankst dich für die investierte Zeit deines Lesers. So bleibt deine Bewerbung in guter Erinnerung.

Du kannst dir den letzten Satz wie einen Händedruck vorstellen: nicht zu schlapp, aber auch nicht zu kräftig.

Zu schwache Formulierungen für den Schluss wären:

  • „Ich würde mich freuen, wenn Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen würden.“
  • „Bitte laden Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch ein.“

Und diese hier sind etwas zu stark:

  • „Ich freue mich auf das Vorstellungsgespräch!“
  • „Rufen Sie mich an!“

Besser sind:

  • „Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich.”
  • „Gerne stelle ich mich Ihnen persönlich bei einem Vorstellungsgespräch vor.”

Schlussendlich verabschiedest du dich noch freundlich und setzt deine Unterschrift unter die Bewerbung. Damit wäre der größte und deutlich anspruchsvollere Teil deiner Bewerbung bereits geschafft.

Weiter geht’s mit dem perfekten Lebenslauf!

Der Lebenslauf

Neben deinem Bewerbungsschreiben fügst du deinen Unterlagen noch einen Lebenslauf hinzu. Dieser enthält deine schulische und berufliche Laufbahn, damit die Fähigkeiten, die du in deinem Motivationschreiben erwähnt hast, auch bewiesen werden.

Du solltest also darauf achten, dass dein Anschreiben und Lebenslauf inhaltlich stimmig sind.

Ein guter Lebenslauf ist außerdem übersichtlich und enthält nur die für die Anstellung benötigten Informationen. Die wichtigsten Kenntnisse und Erfahrungen müssen schnell erkenntlich sein und ansprechend wirken.

Aber was genau gehört denn jetzt alles in einen Lebenslauf?

Inhalte

Der klassische Lebenslauf ist tabellarisch aufgebaut, das bedeutet, dass du inhaltlich lückenlos Informationen über persönliche Daten, deinen beruflichen Werdegang, deine Erfahrungen und Fertigkeiten auflistest.

Du kannst dich hierbei an dieser Gliederung orientieren:

  1. Persönliche Kontaktdaten
  2. Dein Bewerbungsfoto
  3. Ausbildung/ Studium
  4. Erfahrungen/ Praktika
  5. Kenntnisse und Fähigkeiten

Beachte, dass diese Reihenfolge nur ein Beispiel ist.

Du kannst deine Gliederung jederzeit beliebig anpassen, wenn du beispielsweise im Ausland warst, außeruniversitäre Zusatzqualifikationen erlangt hast oder ehrenamtlich tätig bist. Damit wird dein Lebenslauf so individuell wie möglich.

Hier zeigen wir dir, wie du einen besonders guten Lebenslauf für deine Bewerbung schreibst und auch, wie du dein Bewerbungsfoto selbst machen kannst.

Einfacher gehts mit Campusjäger!

So, das waren alle wichtigen Schritte für deine Bewerbung um einen Werkstudentenjob. Ganz schön viel, was du beachten musst.

Aber es geht auch einfacher – mit Campusjäger! Registriere dich dafür einfach und kostenlos, fülle dein Profil aus und lade deine Anlagen hoch. Das Ganze ist in 5 Minuten erledigt, danach kannst du dich entspannt zurücklehnen, denn wir machen den Rest für dich!

Wir suchen dir kostenlos passende Stellen zu deinem Profil aus und schlagen dir diese vor. Wenn dir eine vorgeschlagene Stelle gut gefällt, musst du deine Motivation nur noch mit 2-3 Sätzen kurz und knackig ausformulieren und schon geht deine Bewerbung an das jeweilige Unternehmen raus.

Natürlich begleiten wir dich dabei die ganze Zeit und überprüfen nochmal deine Unterlagen bevor wir sie weiterleiten. Und auch wenn du Fragen oder Probleme hast, stehen wir dir immer zu Verfügung.

Neugierig geworden? Dann melde dich einfach kostenlos an und erlebe wie einfach die Jobsuche sein kann!

Veröffentlicht am 14.06.2016, aktualisiert am 15.01.2020

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