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Was macht ein Umwelttechniker?

Nur selten gehen Umweltschutz und Technik Hand in Hand. Aber heute beschäftigen wir uns mit einem Berufsfeld, das genau das tut: die Umwelttechnik – auch bekannt als Umweltschutztechnik.

Wir schauen uns an, was genau ein Umwelttechniker macht, wie das Gehalt eines Umwelttechnikers aussieht und welche Voraussetzungen du für einen Job in der Umweltschutztechnik erfüllen musst. 

Inhalt

Definition: Umwelttechniker

Ein Umwelttechniker möchte mit Hilfe von Technologie den Schutz der Umwelt gewährleisten. Er will außerdem bereits geschädigte Ökosysteme wiederherstellen.

Damit hat der Umwelttechniker viel Verantwortung. Denn heutzutage steht bei vielen Firmen vor alle der Profit im Vordergrund und der Umweltschutz muss sich hinten anstellen. Der Umwelttechniker versucht hierbei zwei Welten unter einen Hut zu bringen: Ökonomie und Ökologie – keine leichte Aufgabe, die oft viel Überzeugungsarbeit erfordert.

 

 

Wie wird man Umwelttechniker? Voraussetzungen und Fähigkeiten

Der Beruf des Umwelttechnikers interessiert dich? Du bist dir aber noch nicht sicher, welche Ausbildung du dafür brauchst und was du können musst?

Ausbildung & Studium

Anders als in vielen anderen Berufen, gibt es für die Umwelttechnik tatsächlich einen Studiengang mit dem gleichen Namen: der Studiengang Umwelttechnik – wer hätte es gedacht?

Die Uni Stuttgart ist ein dicker Fisch im Umwelttechnik-Teich, genau wie die HAW Hamburg, die Hochschule Jena und die FH Münster. Den Studiengang Umwelttechnik gibt es sowohl als Bachelor als auch als Master Studiengang.

Wer lieber etwas praktischer unterwegs ist, kann eine Ausbildung zum Umwelttechniker absolvieren. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und wird dir ebenfalls Tür und Tor für eine Zukunft in der Umweltschutztechnik öffnen.

Du kannst bereits jetzt Erfahrung im Bereich des Umwelttechnikers sammeln – beispielsweise durch passende Werkstudentenjobs oder Praktika. Schau doch mal bei uns vorbei!

Qualifikationen & Fähigkeiten

Neben einem berufsqualifizierenden Abschluss solltest du über verschiedene Fähigkeiten verfügen, um als Umwelttechniker erfolgreich zu sein.

Must haves:

  • Liebe zur Mathematik, Chemie, Physik und Technik
  • Analytisches Denken
  • Durchsetzungsvermögen
  • Du willst die Umwelt schützen
  • Englischkenntnisse

Nice to haves:

  • Beraten macht dir Spaß
  • Erfahrung durch Praktika in einer vergleichbaren Branche
  • CAD Kenntnisse

Welche Aufgaben hat ein Umwelttechniker?

Alles was zunächst mit Umwelt und Technik zu tun hat, ist dein Ding – so doof es klingt.

Du bist unter anderem zuständig für die Erhaltung von Ökosystemen. Dazu zählt in erster Linie die Analyse der derzeitigen Situation und das Erstellen eines Konzepts, das das Problem lösen soll.

Du wirst selbstverständlich für Bauaufträge eingesetzt und auch der Staat sucht stets nach talentierten Umwelttechnikern, die bei der Stadtplanung helfen können.

Deine Aufgabe als Umwelttechniker ist es, die Umwelt zu schützen – also geht es vor allem um Nachhaltigkeit. Du berätst zudem Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte und Standorte.

Da du als Umwelttechniker ordentlich Plan von der ganzen Geschichte hast, wirst du außerdem auch in der Forschung und Wissenschaft eingesetzt werden.

Zusammengefasst: Deine Aufgaben als Umweltschutztechniker sind vielfältig und spannend.

Ähnliche Berufe: Umweltingenieur, Chemiker, Physiker, Bauingenieur

Wie viel verdient ein Umwelttechniker?

Die grobe Gehaltsspanne eines Umwelttechnikers liegt zwischen 36.238 € und 62.500 € brutto pro Jahr. Hierbei kommt es vor allem darauf an, ob du einen Bachelor, Master oder eine Ausbildung hast. Ebenfalls entscheidend ist natürlich die Größte des Betriebs und deine Erfahrung.

Spitzengehälter als Umwelttechniker gehen gegen 6.000 € brutto im Monat und aufwärts. Als Einsteiger kannst du etwa 2.500 € brutto im Monat erwarten.

Wie sich der Abschluss und die Berufserfahrung auf das Gehalt auswirken und von welchen weiteren Faktoren es abhängig ist, erfährst du in unserem Artikel zum Gehalt eines Umwelttechnikers.

Potenzielle Branchen für Umwelttechniker

Das schöne an ausgebildeten Umwelttechnikern ist ihre Flexibilität. Du bist als fertig gebackener Umwelttechniker fit in Mathe, Chemie, Physik, Technik und Biologie. Damit stehen dir erstmal viele Türen offen.

Als Umwelttechniker kannst du damit in vielen Branchen arbeiten. Zum Beispiel ist der Staat ein guter Arbeitgeber: Denn Umwelttechniker werden für die Stadtplanung eingesetzt. Generell sind Bauprojekte – vom Staat oder von privaten Unternehmen – definitiv eine Anlaufstelle für Umwelttechniker.

Wir haben vorhin zudem die Forschung angesprochen. Du hast als Umwelttechniker das Zeug in Universitäten oder anderen Bildungseinrichtungen zu forschen und deinen Teil zur Wissenschaft beizutragen.

Falls du bis hierhin noch nichts passendes gefunden hast, hab keine Angst: Alle Unternehmen, die in irgendeiner Form etwas in Sachen Technik und Umwelt herstellen, können dich gebrauchen. Du kannst an Autos mitentwickeln, Windräder bauen oder an Staudämmen mitwirken – die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos.

Bewerbung als Umwelttechniker

Auch als Umwelttechniker ist es zunächst wichtig, dass deine Bewerbungsunterlagen ordentlich aussehen – aber das wissen wir alle. In der Umwelttechnik ist Genauigkeit und Präzision essenziell. Daher sollten dir gerade bei deiner Bewerbung als Umwelttechniker keine groben Rechtschreibfehler durch die Lappen gehen.

In vielen Berufen wird nicht sonderlich stark auf die Noten geschaut – das ist in der Umwelttechnik aber ein wenig anders. Hier sind Noten definitiv ein wenig wichtiger. Gerade die üblichen Verdächtigen wie die Naturwissenschaften sollten kein schlechtes Bild auf dich werfen.

Falls du deine Chancen verbessern willst, solltest du ein Praktikum im Bereich der Umwelttechnik machen. Das muss nicht direkt ein Praktikum als Umwelttechniker sein, sollte aber in einer vergleichbaren Branche absolviert werden. So zeigst du deinem zukünftigen Arbeitgeber, dass du nicht mehr ganz grün hinter den Ohren bist und dich für das Thema interessierst.

Beim Bewerbungsgespräch solltest du Rückfragen stellen. Du willst möglichst interessiert wirken und gleichzeitig zeigen, dass du Ahnung vom Thema hast. Frag also am besten nicht, wie lange die Mittagspause geht, sondern informiere dich über zukünftige Projekte. Finde heraus, was sich das Unternehmen von einem Umwelttechniker erhofft und welche Probleme der Betrieb damit lösen will. Interessierte Bewerber haben einen Vorteil.

Weitere Tipps für deine Bewerbung findest du hier:

Fazit

Fassen wir also zusammen: Der Umwelttechniker hat ziemlich viel Plan in Sachen Umwelt und Technik – surprise! Konkret heißt das, dass dir Naturwissenschaften keine Angst machen und du im besten Fall einen Wolf von einem Hund unterscheiden kannst.

Dein Einstiegsgehalt als Umwelttechniker wird wahrscheinlich um die 2.500 € betragen, wohingegen du nach ein paar Jahren etwa 4.000 € verlangen kannst. Erfahrene Umwelttechniker können 6.000 € und mehr pro Monat verdienen.

Um Umwelttechniker zu werden musst du entweder ein Studium abschließen, oder dich um eine Ausbildung kümmern. Es gibt glücklicherweise Umwelttechnik-Studiengänge, sodass du dich perfekt auf deinen zukünftigen Job vorbereiten kannst.

Hast du es einmal geschafft, sind deine Aufgaben vielfältig. Stadtplanung, Forschung, Bauvorhaben und das Pflegen von Ökosystemen sind nur ein paar interessante Items, die auf deiner Agenda als Umwelttechniker stehen könnten.

Lust bekommen? Dann bewirb dich über Campusjäger direkt auf eine Stelle als Umwelttechniker. Du brauchst dafür nur einen Lebenslauf und wenige Minuten Zeit – Anschreiben kannst du dir sparen ;)

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Veröffentlicht am 08.04.2020, aktualisiert am 13.11.2020

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