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Studiengang wechseln – Darauf solltest du achten

Nach vielen Überlegungen hast du dich für ein Studienfach entschieden und trotz der großen Konkurrenz einen Platz bekommen. Du steckst voller Tatendrang und bist in den ersten Wochen und Monaten extrem engagiert. Aber dann merkst du, dass das Studium doch nicht zu dir passt. Einfach weitermachen oder doch lieber die Reißleine ziehen und den Studiengang wechseln? Hier findest du Tipps für die Entscheidung.

Inhalt

Gründe, den Studiengang zu wechseln

Die Entscheidung für einen Studiengangwechsel, ist nicht immer einfach. Die Gründe dafür sind allerdings oft sehr gute.

  • Andere Erwartungen: Es kann zum Beispiel sein, dass du dir dein Studienfach ganz anders vorgestellt hast, als es letztendlich wirklich ist. Entweder sind die vermittelten Inhalte nicht dein Fall oder die Studienbedingungen sind einfach schlecht.
  • Wunschstudienplatz: Es kann aber auch vorkommen, dass du dein Studium wechseln willst, weil du nach längerer Wartezeit doch noch einen Platz in deinem Wunschstudium bekommen hast.
  • Andere Interessen: Oder aber deine persönlichen Interessen haben sich einfach geändert. Auch dann kann ein Studienwechsel Sinn machen.
  • Schlechte Noten: Manchmal zeigen aber auch einfach die Noten, dass die Studienwahl nicht die richtige war. Schneidest du also in Klausuren oder bei Hausarbeiten überwiegend schlecht ab, solltest du unbedingt über einen Wechsel deines Studiengangs nachdenken.

Der beste Zeitpunkt, wenn du den Studiengang wechseln willst

Du bist am Anfang vom Studium

Wenn du erst zwei Semester lang studierst, kannst du recht problemlos deinen Studiengang wechseln: Schau dich nach Studiengängen um, die besser zu dir passen. Du hast noch nicht allzu viel Zeit verloren und bist dir der Probleme, die du hast, früh bewusst geworden.

Wenn du eine gute Alternative gefunden hast, sei mutig und mach dich daran, dein Studium zu wechseln. Solltest du gemerkt haben, dass studieren an sich gar nichts für dich ist, kannst du natürlich auch das Studium abbrechen.

Im Lebenslauf ist so ein kleiner Umweg übrigens kein Ausschlusskriterium. Eventuell führt der Schlenker zu der Frage, warum du deinen Studiengang gewechselt hast – die passende Antwort darauf kannst du aber ganz selbstbewusst geben.

Dein Studium ist bald zu Ende

Kurz vor dem Abschluss macht ein Studiengangwechsel keinen Sinn. Dann heißt es Zähne zusammenbeißen und weitermachen. Andere Schwerpunkte kannst du danach zum Beispiel in einem Master-Studiengang wählen.

Auch wenn du schon einmal deinen Studiengang gewechselt hast, ist aus ganz verschiedenen Gründen Vorsicht geboten. Mach dich unbedingt vorab schlau, wie es in Sachen Höchststudiendauer, Stipendium, BAföG und Familienversicherung aussieht. Hier gibt es jeweils ganz unterschiedliche Bedingungen, die du erfüllen musst, damit du deinen jetzigen Status behältst.

Abbrechen oder weitermachen – Hilfestellung für deine Entscheidung

Wenn du dir unsicher bist, ob ein Studienwechsel für dich infrage kommt, kannst du dir Hilfe suchen. Mitarbeitende der Studienberatung können in einem individuellen Beratungsgespräch genau die richtigen Fragen stellen und dir so dabei helfen, den für dich richtigen Weg zu finden. Außerdem wissen sie, welche alternativen Fächer sich anbieten (z.B. Studienfach wechseln) und ob du dir deine bisher erbrachten Studienleistungen anrechnen lassen kannst.

Im Internet findest du zudem viele kostenlose Informationen dazu, welches Studium zu dir passt. Auch ein Online-Orientierungstest kann dabei helfen, dir neue Möglichkeiten aufzuzeigen. Oft ist die Auswahl der verschiedenen Studiengänge größer, als du vielleicht denkst.

Auch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit hilft dir weiter. Zudem kann dir die Rücksprache mit dem BAföG-Amt, mit dem Stipendiengeber oder der Krankenversicherung Sicherheit geben.

Und natürlich ist der Austausch mit dem Familien- und Freundeskreis eine Option, die du nutzen solltest. Denn die Menschen in deinem Umfeld kennen dich am besten und können gute Ratgeber bei deiner Entscheidung sein.

Praktikum: Die Zeit bis zum Studiengangwechsel sinnvoll nutzen

Du bist dir noch nicht sicher, in welchen Studiengang du wechseln willst? Dann nutz doch die Zeit und mach in den Semesterferien ein Praktikum in dem Beruf, den du hinterher am liebsten ergreifen möchtest. So kannst du ganz einfach herausfinden, ob deine Entscheidung die richtige ist. Es ist außerdem klug, wenn du ein paar Vorlesungen in anderen Studiengängen besuchst. Schau dir an, wie die Lehre und die Inhalte in anderen für dich interessanten Fächern sind.

Oder weißt du vielleicht schon ganz genau, welcher Studiengang besser zu dir passt? Dann solltest du dich – bevor du den Studiengang wechselst – gut über die Zugangsvoraussetzungen informieren. Denn in vielen Studienfächern ist zum Beispiel ein Vorpraktikum Pflicht. Nutze also die Chance und absolviere das Pflichtpraktikum in der Zeit bis zum Bewerbungs- oder Studienbeginn.

Mit Campusjäger by Workwise findest du schnell und unkompliziert dein Praktikum: Du brauchst kein Anschreiben, um dich auf die Jobs zu bewerben und verfolgst den Status deiner Bewerbungen bequem in deinem Profil. Du musst dir also nie mehr die Frage stellen „Wurde meine Bewerbung überhaupt schon gelesen?“ und falls du doch mal Rückfragen haben solltest, steht dir eine persönliche Ansprechperson zur Verfügung.

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Veröffentlicht am 06.04.2021, aktualisiert am 26.04.2021

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