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Zielorientierung – Mit den richtigen Zielen zum Erfolg

Ziele zu haben ist das Eine – Zielerreichung das Andere. Zielorientiertes Handeln ist gefragt. Wie du deine Soft Skills um zielorientierte Arbeitsweisen erweitern und wie du dir gute Ziele setzen kannst, erfährst du hier.

Inhalt

Definition: Was bedeutet Zielorientierung und wofür brauchen wir Ziele?

Während unserer Recherche zum Thema Zielorientierung ist uns eine passende und knackige Definition für Ziele aufgefallen:

„Ein Ziel ist der Endpunkt eines Strebens.“

– Quelle: unbekannt

Streben bedeutet “mit aller Kraft hinter etwas her sein”, also eine Unzufriedenheit mit der Gegenwart und der Wille, etwas zu erreichen. Das heißt, zwischen Start und Ende muss eine Veränderung geschehen. Wofür soll das gut sein?

Der Mensch braucht Ziele, um seinen Alltag zu bestreiten: Was ziehst du an? Wie kommst du zur Arbeit? Welche Aktivitäten willst du nach der Arbeit verfolgen? Ohne Ziele – so klein sie auch sein mögen – wirst du von Zufällen durchs Leben geschoben.

Im Arbeitsalltag werden Ziele aber auch genutzt, um ...

  • Ergebnisse zu erreichen.
  • Mitarbeiter zu motivieren.
  • Erfolge zu analysieren.
  • Ressourcen einzuteilen.

Ein essenzieller Teil der Zielorientierung ist also auch die Motivation: Das Bedürfnis, sich neue Fähigkeiten und neues Wissen anzueignen, muss vorhanden sein, um gesetzte Ziele erreichen zu können.

Zielorientiertes Handeln führt auch dazu, dass du bewusster arbeitest: Du machst dir mehr Gedanken, ob das, was du tust, tatsächlich so wichtig ist und priorisierst deine Aufgaben.

Wie kannst du dir sinnvolle und erreichbare Ziele setzen?

Die richtige Zielsetzung ist die Voraussetzung für zielorientiertes Arbeiten. Aber was sind “richtige” Ziele? In der Arbeitswelt gibt es ein entsprechendes Konzept dafür: die SMART-Methode.

Spezifisch. Keine halben Sachen – was du erreichen willst, muss klar definiert sein. Beispiel: “Das Meeting heute soll erfolgreich werden.” vs. “Im heutigen Meeting müssen wir über die Budgetkürzungen sprechen und eine Lösung finden, mit der wir das Limit nicht überschreiten.” Das Ziel muss deutlich erkennbar sein.

Messbar. Die Fakten zählen: Es müssen Zahlen auf den Tisch. In unserem Beispiel könnte das so aussehen: “Wir dürfen das Limit von 5.000 € nicht überschreiten.” Es wird damit festgelegt, woran du erkennen kannst, dass das Ziel erreicht ist.

Attraktiv. Der Nutzen ist hier gefragt: Wer profitiert davon? Wie profitiert derjenige davon? In unserem Beispiel, kann man etwa Belohnungen in Aussicht stellen: Bei Zielerreichung bekommt das Team einen Bonus – ob in Form eines Gehaltszuschlags oder beispielsweise einer BahnCard.

Realistisch. Wie realistisch ist das Ziel? Reichen einfachste Mittel oder ist es unerreichbar? Für unser Beispiel kann ein Budget-Team feststellen, wie realistisch das Ziel ist, indem sie die Zahlen überschlagen und eventuell mit ein oder zwei Problemen rechnen. Wenn dann immernoch alles passt, kann das Ziel für realistisch erklärt werden.

Terminiert. Wie realistisch ein Ziel ist, hängt nicht zuletzt auch von der Zeit ab. Wie viel Zeit braucht es, das Ziel zu erreichen? Soll es Zwischentermine geben, um bestimmte Meilensteine zu kontrollieren? In unserem Beispiel kann die Projektleitung mit dem Budget-Team zusammenarbeiten und einen realistischen Zeitrahmen entwickeln, oder checken, ob der vorgegebene Zeitplan einhaltbar ist.

”Richtige” Ziele sind also Ziele, die erreichbar und klar definiert sind. Mit der SMART-Methode kannst du dir realistische Ziele setzen, bei denen du direkt erkennst, wie du sie angehen kannst.

Zur Zielorientierung gehören auch Soft Skills, wie Selbsteinschätzung, Disziplin, Selbstreflektion und Motivation. Auch der Eigenantrieb spielt eine wesentliche Rolle bei der Erreichung deiner Ziele. Wie heißt es doch so schön? „Der frühe Vogel fängt den Wurm” – du musst dich also selbst motivieren können.

Wie kannst du deine Zielorientierung steigern?

Du siehst deine Ziele jetzt klar vor deinen Augen? Zeit, sie anzugehen – aber wie machst du es am effektivsten?

Wir haben dir hier ein paar Tipps zusammengefasst, mit denen du deine Zielorientierung steigern kannst:

  • Jeder fängt mal klein an. Beginne damit, dir kleine Ziele für den Alltag zu setzen und zerteile die Schritte, die du brauchst, um das Ziel zu erreichen – wie bei einer To-Do-Liste. Zum Beispiel: Morgen willst du schon um 8, statt um 9 im Büro sein. Was musst du dafür tun? Punkt 1: Früher ins Bett gehen. Punkt 2: Beim ersten Klingeln des Weckers aufstehen und Punkt 3: Frühstück am Vortag bereitstellen. So gelangst du nach und nach an das eigentliche Ziel: Früher im Büro sein.
  • Hinterfragen und priorisieren. Ist dein Handeln gerade sinnvoll in Bezug auf deine Ziele? Was wäre zu diesem Zeitpunkt vielleicht sinnvoller? Hinterfrage dein Handeln und verliere deine Ziele nicht aus den Augen.
  • Disziplin. Ein Ziel zu erreichen, erfordert Disziplin. Du WILLST das Ziel erreichen – dafür musst du bei der Sache bleiben. Handle diszipliniert und halte dir das Ziel stets vor Augen.

Wie kannst du deine zielorientierte Arbeitsweise beweisen?

Hard Skills beweisen? – easy: Einfach im Lebenslauf aufführen und mit entsprechenden Anhängen bestätigen (beispielsweise Diplome oder Bestätigungen deiner früheren Arbeitgeber).

Aber Soft Skills? Einfach aufzählen ist nicht sehr überzeugend. Da braucht es Einsatz:

Zielorientierung kann man gut durch außerschulische Aktivitäten beweisen. Beispielsweise das Trainieren einer Kinderfußballmannschaft, die durch dein Mitwirken die Kreisliga gewonnen hat, oder ein Sprachdiplom, das du freiwillig gemacht hast.

Außerschulische, freiwillige Aktivitäten zeugen von Motivation und dass du damit etwas erreicht hast – sei es ein Diplom oder eben die Landesliga.

Hast du vorher schonmal gearbeitet, kannst du auch Erfolge aus dieser Zeit in deinem Lebenslauf oder im Vorstellungsgespräch hervorheben: Gab es durch deine Arbeit signifikante Steigerungen im Umsatz? Oder ist durch deine Arbeit der Teamgeist merklich gestiegen? Oder hast du bestimmte Arbeitsschritte vereinfacht?

Das oder ähnliche Dinge zeigen: Motivation und zielorientiertes Arbeiten gehören zu deinem Charakter.

Welche Jobs erfordern zielgerichtetes Arbeiten?

Ziele zu haben, gehört sowohl zum Leben, also auch zum Arbeitsalltag. Nicht nur im Leben gilt es, Ziele zu erreichen: Auch in der Arbeitswelt hast du jeden Tag kleine Ziele – und das in jedem Beruf.

Aber in manchen Berufen ist es von größerer Bedeutung, Ziele möglichst effektiv anzugehen, als in anderen Berufen. Wir haben dir hier Berufe zusammengefasst, die eine besonders gute Zielorientierung erfordern:

Unternehmensberatung. Als Unternehmensberater trägst du Mitverantwortung für das Unternehmen, das du betreust. Du beginnst mit neuen Zielen und Methoden zur Erreichung dieser – dafür musst du wissen, was du tust und wie du vorgehen kannst. Zielorientiertes Handeln spielt in der Unternehmensberatung eine essenzielle Rolle.

Strategie und Konzeption. Im Bereich Strategie und Konzeption geht es ebenfalls hauptsächlich um Zielerreichung. Die Ziele können dabei von dir oder der Geschäftsleitung gesetzt worden sein. Deine Aufgabe liegt darin, die Ziele effektiv anzugehen und realistische Konzepte zur Zielerreichung zu erstellen.

Eventmanagement. Als Eventmanager stehst du schnell mal unter Druck: Der Termin steht, aber der Sicherheitsdienst hat dir abgesagt? Zielorientiertes Handeln ist nun gefragt. Wie gehst du vor, um das Ziel pünktlich zu erreichen?

Controlling. Controller kontrollieren – klar. Aber was? Als Controller bist du mitverantwortlich, dass unter anderem Meilensteine eingehalten werden. Die Zielerreichung ist dein höchstes Ziel. Du bist also quasi die Exekutive der Zielorientierung.

Deine Soft Skills sind bereit? Beweise deine Einzigartigkeit mit unseren Tipps und Tricks für die klassischen Fragen im Bewerbungsgespräch. 

5 typische Fragen im Vorstellungsgespräch

Veröffentlicht am 15.09.2020, aktualisiert am 16.09.2020

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