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Wie lang darf ein Lebenslauf sein?

Wie sieht der perfekte Lebenslauf aus? Zum Thema Bewerbungen sind sich einige unsicher und gerade die Seitenanzahl des Lebenslaufs wird häufig debattiert. Wir klären auf.

Inhalt

Wie lang sollte ein Lebenslauf sein?

Der Lebenslauf dokumentiert deinen Werdegang und soll Personaler überzeugen, dass du für die ausgeschriebene Stelle geeignet bist. Die meisten machen einen großen Teil ihrer Entscheidung, ob du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, daran fest.

Demnach kommt dem Dokument eine gewisse Bedeutung zu und es ist absolut verständlich, dass du dir darüber genaue Gedanken machst.

Woran sollte sich die Länge deines Lebenslaufs grundsätzlich orientieren:

  • An deiner Berufserfahrung beziehungsweise der Anzahl an Jahren, die du im Beruf stehst
  • An der Menge an Inhalten, die du in den Lebenslauf – passend zum spezifischen Job – schreiben möchtest und kannst

Es ist durchaus verständlich, dass Schulabgänger möglicherweise weniger Punkte aufzuführen haben als Jemand, der seit 20 Jahren berufstätig ist. Außerdem haben Personaler am Tag häufig viele Bewerbungen zu bearbeiten, sodass es nie ratsam ist, die Person mit Daten und Fakten zu überhäufen.

Aber genau deshalb kommt es mehr darauf an, was du in den Lebenslauf hinein schreibst, als darauf wie lange er ist. Der allgemeine Glauben von der Begrenzung auf eine Seite hat sich durchgesetzt. Aber das Gegenteil ist der Fall:

Eine Studie unter Fachpersonal des Recruiting-Bereichs hat ergeben, dass Bewerber, die einen Lebenslauf auf 2 Seiten einreichen – unabhängig von deren Joblevel – eher eingeladen werden.

Bei einer weiteren Studie wurde dies bestätigt. Auch hier wurden gleichqualifizierte Bewerber mit Lebenslauf, der zweiseitig war, denen mit einseitigem Lebenslauf vorgezogen.

Lebenslauf: 2 Seiten lang – geht das?

Ja – es ist nicht nur kein Problem, sondern häufig sogar sinnvoller. Wie die Studien gezeigt haben, wirkt sich ein Lebenslauf mit 2 Seiten sogar positiv auf die Chance zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden aus.

Das heißt allerdings nicht, dass es sinnvoll ist, so viele Informationen wie möglich reinzupacken, sondern es muss klar ersichtlich sein, wieso so viel Platz benötigt wird. Nur was in den Lebenslauf unbedingt muss und relevant für den Job ist, solltest du aufnehmen.

Wichtig ist, dass du nicht die Schriftgröße oder die Seitenränder unnötig verkleinerst, um alles auf eine Seite zu quetschen. Ein Lebenslauf sollte in kurzer Zeit visuell erfasst werden können, weshalb eine übersichtliche Struktur auf jeden Fall beibehalten werden sollte.

Darf der Lebenslauf 3 Seiten lang sein?

Ein Lebenslauf mit mehreren Seiten könnte zum Beispiel bei Personen mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen Sinn machen. Oder aber, du hattest bereits einige Jobwechsel und möchtest alle Stationen aufnehmen, um deinen Werdegang konkret darzustellen?

Nun gut, es ist möglich einen Lebenslauf mit über zwei Seiten zu verschicken, überlege dir genau, ob ein Personaler die einzelnen Stationen wirklich in diesem Detail sehen muss oder ob du nicht im Bewerbungsgespräch einiges davon erzählen kannst.

Vielleicht kannst du die drei wichtigsten Erfahrungen oder Aspekte deines Lebenslaufs auf der ersten Seite visuell abgegrenzt darstellen, sodass ein Personaler schnell einen Eindruck gewinnt und den ausführlichen Lebenslauf zusätzlich beilegen.

Was muss alles in den Lebenslauf?

Um unterscheiden zu können, was denn nun wirklich wichtig ist und dringend in den Lebenslauf sollte, haben wir dir eine Übersicht zusammengefasst. Der klassische Lebenslauf wird also zunächst tabellarisch angelegt und du dokumentierst damit möglichst lückenlos deinen beruflichen Werdegang sowie deine persönlichen Daten.

Folgende Punkte können dir als Gliederung dienen:

  • Kontaktdaten
  • Bewerbungsfoto
  • Ausbildung
  • Berufliche Laufbahn
  • Kenntnisse & Fähigkeiten

Beim Schreiben des Lebenslaufs solltest du die wichtigsten Stationen abgedeckt haben. Meilensteine, die klar ersichtlich sind, helfen dem Personaler schneller zu erfassen, was du ihm vermitteln möchtest.

Nutze nicht einfach nur irgendein Template, das du online findest, sondern überlege dir, wo der rote Faden in deinen Tätigkeiten und Kenntnissen ist. Wie haben dich diese Erfahrungen zum aktuellen Job geführt? Alle Überlegungen kannst du dann natürlich im Anschreiben weiterverwendet und so begründen, was dich motiviert hat, dich für die ausgeschriebene Position zu bewerben.

Tipp: Schau doch mal bei unseren Artikeln vorbei. Du findest eine konkrete Anleitung und Beispiel zum Lebenslauf für Berufseinsteiger, oder für Studenten sowie was du beachten solltest, beim Lebenslauf in der Bewerbung für ein Praktikum.

Lebenslauf zu lang: So kürzt du ihn

Du hast deinen Lebenslauf bereits angefangen und es passt einfach nicht? Mit den folgenden Tipps kannst du deinen Lebenslauf auf 2 Seiten oder weniger kürzen:

  1. Verzichte auf Details: Besonders Themen wie Familienstand, Beruf der Eltern oder auch deine Religionszugehörigkeit gehören heute sowieso nicht mehr in den modernen Lebenslauf.
  2. Lasse Praktika weg, die für den Job irrelevant sind oder die eine Zeit von 3 Monaten unterschreiten.
  3. Soft Skills sind sinnvoll – aber konzentriere dich auf zwei bis drei Aspekte und auch die solltest du nur aufnehmen, wenn sie zu den Anforderungen des Jobs passen.
  4. Halte dich an ein tabellarisches Design. Ein kreativer Lebenslauf kann schön sein, aber auch Platz beanspruchen. Unsere Empfehlung: klar und ansprechend!
  5. Fasse Stellen bei großer Berufserfahrung zusammen. Zum Beispiel: “Diverse Praktika im Bereich XY”.

Bewerben ganz ohne Lebenslauf und Anschreiben

Bewerbungsschreiben ist stressig? Bei Campusjäger gibt es eine neue Art Bewerbungen zu schreiben – nämlich über unsere digitale Plattform. Nach der Anmeldung füllst du deine Daten, die du normalerweise aufwendig in den Lebenslauf schreiben und diesen auch noch gestalten müsstest, einfach nur aus.

Statt Anschreiben überlegen sich die Personaler im Unternehmen 2-3 Fragen, die sie gerne vom neuen Bewerber beantwortet hätten. So umgehst du das Anschreiben und das herumgerate, was das Gegenüber denn nun gerne hören würde, hat ein Ende.

Anschließend erfolgen Absprachen, Rückfragen sowie Terminvereinbarung zum Gespräch ganz einfach über Campusjäger.

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Veröffentlicht am 18.03.2020, aktualisiert am 27.05.2020

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