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Bewerbung per Mail: dein ultimativer Guide [2018]
Alles, was du über eine E-Mail-Bewerbung wissen musst

Eine Bewerbung per Mail spart sowohl Arbeitgebern, als auch Bewerbern Zeit, Geld und vor allem Aufwand, weswegen sie immer beliebter wird. Jedoch bietet eine E-Mail-Bewerbung auch eine Reihe von Fettnäpfchen, die dem ahnungslosen Kandidaten geradezu vor die Füße springen, um ihm seine Chancen auf den erhofften Job zu ruinieren.

Damit dir das nicht passiert, erfährst du hier alles, was du über E-Mail-Bewerbungen wissen musst und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest.

Inhalt

Was ist eine “E-Mail-Bewerbung”?

Sicherlich hast du schon einmal von einer sogenannten “Online-Bewerbung” gehört. Damit ist meist die Bewerbung per unternehmenseigenen Bewerberportal beziehungsweise Online-Formular gemeint, was nicht mit einer Bewerbung per Mail verwechselt werden darf. Letzteres bedeutet nämlich einfach nur, dass du deine Bewerbungsunterlagen, statt mit der Post per E-Mail an das Unternehmen verschickst. Das spart dir als Bewerber einerseits das Porto, sowie die Kosten für die Bewerbungsmappe und ist andererseits umweltfreundlicher, da hier kein Papier verschwendet werden muss.

Problematisch wird es jedoch beim Thema Adressierung. Du solltest vorab die E-Mail-Adresse des Verantwortlichen herausfinden, um “Blindgänger” zu vermeiden – besonders, wenn du dich initiativ bewirbst. Schickst du sie nämlich an die falsche Adresse, so wird diese höchstwahrscheinlich als unwichtig abgestempelt und nicht einmal geöffnet.

Doch auch wenn du die Mail an die richtige Person sendest, kann es sein, dass diese ungeöffnet bleibt. Ist der Betreff nicht aussagekräftig genug, kann es nämlich durchaus passieren, dass sie für eine Spam-Mail gehalten und gelöscht wird. Ist der Personaler zudem sehr beschäftigt oder gibt es viele Mitbewerber bildet der Betreff schon das erste Auswahlkriterium. Es gilt also schon hier: Interesse wecken und sich von der Konkurrenz abheben.

Einen großen Pluspunkt jedoch bildet die kurze Versandzeit. Anders als bei der klassischen Variante kommt deine Bewerbung hier schon nach wenigen Sekunden beim Empfänger an, sodass du keinen extra Puffer einplanen musst. Trotzdem solltest du dich unbedingt an die Bewerbungsfrist halten, da hier schon einige Sekunden Verspätung das Aus bedeuten können.

Was gehört in eine E-Mail-Bewerbung?

Deine E-Mail-Bewerbung sollte, falls nicht anders gefordert, die gleichen Unterlagen enthalten wie eine klassische Bewerbungsmappe. Also:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Abschlusszeugnisse
  • Arbeitszeugnis(se)

Am besten hängst du diese nicht einzeln an, sondern machst eine große PDF-Datei daraus, welche du deiner Mail beifügst. So muss der Personaler nur einmal klicken um alle deine Unterlagen betrachten zu können.

Frau verfasst E-Mail Bewerbung

Bewerbung per Mail: das richtige Anschreiben

Beim Anschreiben einer E-Mail-Bewerbung hast du mehrere Möglichkeiten. Du kannst den Text entweder direkt in deine Mail kopieren und auf deine restlichen Unterlagen im Anhang verweisen, oder du schreibst einen extra Text, in dem du den Personaler darüber informierst, dass du dich bewerben möchtest und deine Bewerbungsunterlagen angehängt hast.

Wir empfehlen dir ersteres zu tun, da du so die wichtigsten Argumente und Informationen auf den ersten Blick (und nicht erst mit dem Klick auf deinen Anhang) präsentieren und damit die Neugier des Personalers wecken kannst.

Außerdem bietet diese Variante eine zusätzliche Absicherung, falls dein Anhang sich aus irgendeinem Grund nicht öffnen lässt. Dies würde normalerweise das Aus für deine Bewerbung bedeuten – nicht aber, wenn du den Personaler schon vorab mit deinem Anschreiben überzeugen konntest. In diesem Fall wird er nochmal ein Auge zudrücken und dich bitten, ihm deine Unterlagen erneut zukommen zu lassen.

Wie du mit deinem Bewerbungsschreiben überzeugen kannst, erfährst du hier.

Formale Besonderheiten einer E-Mail-Bewerbung

Zwar beinhaltet eine Bewerbung per Mail grundsätzlich die gleichen Elemente, wie die klassische Variante, allerdings gibt es auch einige spezifische Besonderheiten auf die du achten solltest:

Betreffzeile

Der erste große Unterschied zu der Bewerbung in Papierform ist die Betreffzeile. Sie verrät dem Empfänger noch vor dem Öffnen der Mail, worum es geht und ob es sich überhaupt lohnt diese zu lesen.

Den täglichen Schwall von Mails, wirst sicher auch du schon am eigenen Leib erfahren haben. Und bestimmt hast du auch schon einige von ihnen ungelesen gelöscht, weil sie dir uninteressant erschienen. Werbefachleute versuchen diesem Problem entgegenzuwirken, indem sie den Betreff ihrer Mails so präzise und relevant wie möglich formulieren, um so die Öffnungsraten zu erhöhen.

Dieses Prinzip solltest du dir bei deiner Bewerbung auch zu Nutze machen, denn der Betreff deiner Mail kann schon ein erstes Auswahlkriterium sein. Langweilst du den Personaler mit einem nichtssagenden Standard-Betreff, so kann es gut sein, dass du nicht einmal eine Absage bekommst – deine Mail verschwindet einfach ungelesen in den Tiefen seines Postfachs. Schaffst du es dagegen, dich hier schon von deinen Mitbewerbern abzuheben, so kann dies deine Chancen enorm erhöhen. Schließlich ist der erste Eindruck auch in der digitalen Welt sehr wichtig.

Beinhalten sollte der Betreff die folgenden Elemente: das Wort “Bewerbung”, die genaue Jobbezeichnung und die Kennziffer (falls in der Stellenanzeige angegeben). Diese Informationen solltest du kurz und interessant formulieren. Dabei gilt: Je schlauer und einfacher der Gedanke, desto größer die Wirkung.

Eine erfolgreiche Bewerbung muss nicht aufwendig sein. Bei uns kannst du dich mit wenigen Klicks auf hunderte Jobs und Praktikumsstellen bewerben. Wie das geht, erfährst du hier.

Wenn du Ideen suchst, dann schau doch mal in deinem Postfach nach und lass dich inspirieren. Sollte dir allerdings nichts gutes einfallen, dann erzwinge es nicht. Es ist immer noch besser durchschnittlich zu sein, als den Eindruck von “gewollt und nicht gekonnt” zu erwecken. Wichtig ist, dass alle relevanten Informationen sichtbar sind.

Sprache

Auch wenn dir eine Mail weniger seriös vorkommt, als die klassische Bewerbung, darfst du nicht versehentlich in einen lockeren Slang abrutschen. Achte unbedingt auf eine gehobene und höfliche Ausdrucksweise.

Und ganz wichtig: Beginne deine Mail auf keinen Fall mit “Sehr geehrte Damen und Herren”. Sprich den Empfänger stattdessen namentlich an, also entweder mit “Sehr geehrter Herr XY” oder “Sehr geehrte Frau XY”. Ist dir der Name des Personalverantwortlichen nicht bekannt, so versuche ihn beispielsweise über die Unternehmenswebseite herauszufinden.

Bedenke außerdem, dass manche Programme Probleme beim Anzeigen von Sonderzeichen haben. Um sicher zu gehen, solltest du sie daher nach Möglichkeit ausschreiben. Beispielsweise “Euro” statt “€” oder “Prozent” statt “%”.

Unterschrift

Auch wenn du deine Unterlagen digital verschickst, musst du sie unterschreiben. Dies machst du entweder indem du deine Unterschrift einscannst und digital einfügst oder indem du die Unterlagen ausdruckst, unterschreibst und dann alles einscannst.

Unterlagen werden unterschrieben

Anhang

Hänge nicht alle Dokumente einzeln an, sondern packe sie in ein PDF-Dokument. Wichtig ist hierbei, dass du nicht vergisst, diesen ordentlich zu benennen. Du kannst dich dabei an folgendem Schema orientieren:

Bewerbung_Name_Vorname_Jobbezeichnung.pdf

Achte darauf, dass deine Unterlagen vollständig, richtig und gut lesbar sind. Verschicke die Mail probeweise an einen Freund oder ein Familienmitglied, um zu prüfen, ob sich der Anhang öffnen lässt und ob alles so aussieht, wie geplant.

Signatur

Bei offiziellen Mails solltest du unbedingt an eine Signatur denken. Diese kommt ans Ende deiner Mail, nach der Schlussformel und sollte etwa so aussehen:

Vorname Name
Adresse
Telefonnummer
Evtl. Link zur Webseite/Online Profil o.ä.

Achte auch darauf, dass du für deine Bewerbung eine seriöse E-Mail-Adresse verwendest. Wenn du diese nämlich von  “Mausi97” oder “Cookiemonster123” verschickst, hilft auch keine super professionelle Signatur mehr.

Gestaltung

Der Vorteil digitaler Bewerbungen ist, dass du in ihrer Gestaltung, gerade was Fotos angeht, viel freier bist. Jedoch solltest du dich dabei immer am Unternehmen orientieren. Tritt der gewünschte Arbeitgeber beispielsweise auf der Webseite eher seriös auf, so sollte auch deine Bewerbung mit schlichter Eleganz punkten. Wenn du noch einen kleinen Pluspunkt in Sachen Gestaltung erwerben möchtest, so verwende die Farbe(n) und Schriftart des Unternehmens. Wichtig ist hierbei, dass du es nicht übertreibst und bestenfalls nur einen Stil beziehungsweise eine Schriftart für alle deine Unterlagen verwendest.

Bewirbst du dich allerdings auf einen kreativen Beruf, so könnte eine zu seriöse Bewerbung sogar schädlich für deinen Erfolg sein. Zeig was du drauf hast und nutze die Möglichkeiten, die dir die digitale Form bietet – je kreativer desto besser. Achte jedoch auch hier darauf, dass deine Bewerbung in sich stimmig und konsistent ist. Am besten ist es, wenn hinter deiner Bewerbung ein (übergreifender) schlauer und gleichzeitig einfacher Gedanke steckt.

Wichtig: Deine E-Mail sollte nicht größer als 5 MB sein, sonst wird sie schlimmstenfalls vom Server des Empfängers abgelehnt oder in den Spam-Ordner verschoben. Auch ZIP-Dateien sind tabu, denn diese erfordern ein eigenes Programm zum öffnen. 

Checkliste für die erfolgreiche Bewerbung per Mail

Du hast die E-Mail und deine Unterlagen fertig? Dann gehe am besten noch einmal unsere Checkliste durch, bevor du deine Bewerbung abschickst.

  • Ist die Mail an den richtigen Ansprechpartner adressiert?
  • Hast du die Adresse richtig geschrieben?
  • Hast du an die Signatur gedacht?
  • Ist sie vollständig und fehlerfrei?
  • Ist der Anhang dran?
  • Ist er kleiner als 5MB?
  • Lässt sich das PDF-Dokument problemlos öffnen?
  • Sind die Unterlagen vollständig und frei von Fehlern?
  • Hast du überall die gleiche Schriftart verwendet?
  • Ist der Betreff fehlerfrei und ansprechend?
  • Nochmal zur Sicherheit: Hast du den Anhang ganz sicher nicht vergessen?

erfolgreich bewerben

In 3 Schritten zum Traumjob

Wenn du dich an die genannten Richtlinien hältst, vor dem Abschicken noch einmal die Checkliste durchgehst und auch mit deinen Unterlagen beziehungsweise Texten überzeugen kannst, ist dir eine Einladung zum Bewerbungsgespräch so gut wie sicher. In diesem Fall druckst du deine E-Mail-Bewerbung am besten noch einmal aus und bringst sie zum Vorstellungsgespräch mit. 

Dir ist das zu aufwendig? Und schreiben ist auch nicht so dein Ding? Kein Problem. Wir zeigen dir, wie du in 3 einfachen Schritten zu deinem Traumjob kommst. Und das ganz ohne Anschreiben und ohne aufwendig formatierten Lebenslauf. So geht’s:

  1. Du klickst auf den roten Button und registrierst dich bei Campusjäger. Dafür musst du nur deinen Namen und deine Mail-Adresse angeben. Deine Kreditkartennummer, PIN-Codes, Pay-Pal-Zugangsdaten und die Krankenakte deiner Urgroßmutter darfst du gerne für dich behalten.

  2. Du suchst dir passende Jobangebote aus und bewirbst dich mit nur einem Klick und zwei kleinen Sätzen. Auf so viele Jobs wie du willst.

  3. Du machst dir gemütlich ein eiskaltes Bier (oder ein anderes Getränk deiner Wahl) auf und chillst eine Runde, schließlich kannst du ja auch noch morgen für die Uni lernen – oder auch nicht. Währenddessen machen wir dir deine Vorstellungsgespräche klar und sagen dir Bescheid, wenn es so weit ist.

Und das alles zu einem Preis, der selbst unsere schwäbischen Nachbarn vor Freude im Kreis tanzen lässt: nämlich kostenlos. Du willst das auch? Dann beginne jetzt mit Schritt 1.

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Durch Campusjäger ganz unverhofft zum Traumjob gefunden...war eigentlich schon anderweitig versorgt ;) - Danke!

Und so verhelfen wir auch dir zum Traumjob:

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