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Was ist ein Werkstudent?

Kay KochOktober 2019

Du möchtest als Student nebenbei Geld verdienen und Erfahrung für dein späteres Berufsleben sammeln?

Eine gute Alternative zu Kellnerjobs, Ferienjobs oder sich aneinanderreihenden Praktika sind Werkstudentenjobs.

Hier erfährst du, was es mit den Privilegien für Werkstudenten auf sich hat und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Inhalt

Werkstudent: Was ist das eigentlich?

Werkstudenten arbeiten neben ihrem Studium in einem Unternehmen. Die Aufgaben müssen dabei nicht zwangsläufig etwas mit den Studieninhalten zu tun haben.

Ein Werkstudentenjob ist für viele der erste Schritt in ein selbständiges Projekt und ein Türöffner für die eigene Entwicklung im Unternehmen. Werkstudenten lernen strategisch zu denken, zu präsentieren, Projekte zu managen und eignen sich weitere so genannte Soft Skills wie den Umgang mit Kolleginnen oder Kollegen, den Umgang mit Stress und Kritikfähigkeit an.

Du willst Werkstudent werden? Hier findest du passende  Werkstudentenjobs.

Das Werkstudentenprivileg

Das Werkstudentenprivileg sorgt dafür, dass du mehr Geld von deinem Job behältst. Das funktioniert so:

Als Arbeitnehmer erhältst du einen Bruttolohn, von dem verschiedene Steuern und Abgaben automatisch abgezogen werden. Dazu gehören auch Beiträge zur Sozialversicherung. Die Sozialversicherung besteht aus:

  • Unfallversicherung
  • Rentenversicherung
  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Arbeitslosenversicherung

Als Werkstudent musst du keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung bezahlen – egal wie viel du verdienst. Die Unfallversicherung wird vom Arbeitgeber übernommen.

Sonderfall Krankenkasse: Die gesetzlichen Krankenkassen machen es komplizierter. Bis du 25 bist, bist du familienversichert. Das heißt, du musst keine Krankenversicherungsbeiträge bezahlen solange du geringfügig entlohnt (450€-Job) oder als Werkstudenten maximal 445€ verdienst. Bist du älter oder verdienst du mehr, musst du dich selbst bei einer Krankenkasse versichern. Die Beiträge dafür liegen bei etwa 90€ monatlich.

Zur Rentenversicherung musst du einen Teil beitragen. Regulär beträgt sie aktuell 18,6% des Bruttolohns und wird je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer übernommen. Die genaue Höhe des Beitrags ist jedoch abhängig von deinem Gehalt:

Verdienst du weniger als 450€ pro Monat, kannst du dich von der Rentenversicherung komplett befreien lassen (frag dazu einfach mal deinen Arbeitgeber). Verdienst du zwischen 450€ und 850€ pro Monat, fällst du unter die Gleitzonenregelung: Der Arbeitgeber übernimmt den größeren Teil, du zahlst abhängig von Gehalt und Bundesland 4–9%. Bei über 850€ pro Monat zahlst du den vollen Betrag, das sind aktuell 9,3% des Bruttolohns.

Insgesamt bedeutet das: Dir wird weniger Geld von deinem Gehalt abgezogen. Das Gleiche gilt übrigens auch für Arbeitgeber. Sie müssen ebenfalls keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung bezahlen. Daher sind Werkstudenten auch für Unternehmen attraktive Arbeitnehmer.

Um in den Genuss des Werkstudentenprivilegs zu kommen, gibt es Voraussetzungen, auf die wir im nächsten Abschnitt eingehen.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Es müssen vor allem zwei Voraussetzungen erfüllt sein, damit du als Werkstudent angemeldet werden kannst und vom Werkstudentenprivileg profitierst:

  • Du musst in einem Vollzeitstudium immatrikuliert sein (und nicht im Urlaubssemester).
  • Du darfst maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten (in der vorlesungsfreien Zeit ist mehr möglich).

Werkstudent kannst du also nur sein, solange du an einer Hochschule oder Universität eingeschrieben bist. Beendest du dein Studium oder wirst exmatrikuliert, endet damit auch automatisch das Werkstudentenprivileg. So bist du beispielsweise mit Ablauf des Monats, in dem du offiziell schriftlich über deine finalen Prüfungsergebnisse informiert wurdest, kein ordentlicher Student mehr und kannst damit nicht als Werkstudent angestellt sein.

In einigen Arbeitsverträgen ist auch geregelt, dass das Arbeitsverhältnis mit dem Studium endet. Wenn nicht, hast du theoretisch das Recht auf Weiterbeschäftigung – wirst aber unter Umständen in allen Versicherungen versicherungspflichtig.

Das Arbeitspensum liegt bei maximal 20 Stunden pro Woche (20-Stunden-Regel) und darf nur in der vorlesungsfreien Zeit bis zu 40 Stunden betragen.

Neben der 20-Stunden-Regel gibt es auch die 26-Wochen Regel, laut der du maximal 26 Wochen pro Beschäftigungsjahr mehr als 20 Stunden arbeiten darfst.

Beide Regeln sollen sicherstellen, dass du genug Zeit für dein Studium aufbringen kannst und der Job nicht zu deiner Hauptbeschäftigung wird. Überschreitest du sie, verlierst du das Werkstudentenprivileg.

Es gibt Ausnahmen von der 20-Stunden-Regel:

  • Während der vorlesungsfreien Zeit darfst du mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, solange du die 26-Wochen-Regel nicht überschreitest.
  • Arbeitest du überwiegend abends, nachts oder am Wochenende, darfst du im Einzelfall auch mehr also 20 Stunden pro Woche arbeiten.

Über die Einzelfälle entscheidet deine Krankenkasse. 

Absolvierst du ein Pflichtpraktikum im gleichen Unternehmen, kannst du natürlich auch auf 40 Stunden erhöhen. Allerdings ist hierfür ein separater Vertrag notwendig und auch das Gehalt in Pflichtpraktika kann sich ändern. Mehr zum Gehalt im Praktikum findest du hier.

Das Gehalt: Was verdient ein Werkstudent?

Als Werkstudent bekommst du im Gegensatz zu den meisten Praktikanten ein passables Gehalt, denn du verdienst auf jeden Fall den Mindestlohn. Seit dem 01.01.2019 beträgt er 9,19€ pro Stunde, das heißt: Bei 20 Stunden pro Woche bekommst du etwa 735€ im Monat.

Abhängig von deinem Gehalt musst du gegebenenfalls Lohnsteuer bezahlen. Der Betrag, den du jährlich lohnsteuerfrei verdienen kannst, nennt sich Grundfreibetrag und liegt 2019 bei 9.168€. Durch verschiedene Pauschalbeträge kannst du monatlich 950€ verdienen, ohne dass dir Lohnsteuer abgezogen wird.

Werkstudenten kommen in der Regel aber nicht in diese Bereiche. Die meisten reizen die erlaubten 20 Stunden pro Woche nicht komplett aus, sodass sie selbst mit einem höheren Stundenlohn noch unter dem Freibetrag liegen. Falls du mehr über die Vergütung als Werkstudent erfahren willst, findest du in unserem Artikel Gehalt als Werkstudent alle nötigen Infos.

Muss ein Werkstudent Steuern zahlen?

Ja, es gibt zwar das Werkstudentenprivileg, allerdings betrifft das nur die Sozialversicherung. Aus steuerrechtlicher Sicht werden Werkstudenten wie Teilzeitarbeitskräfte behandelt. 

Ab einem gewissen Monatsgehalt musst du daher Steuern zahlen. Allerdings liegt das durch den Grundfreibetrag und verschiedene Pauschalbeträge bei etwa 1.000€ brutto im Monat

Wenn du es genauer wissen willst, findest du in unserem Artikel Gehalt als Werkstudent alle Infos zu Steuern und Freibeträgen als Werkstudent.

Haben Werkstudenten Urlaub?

Da du im Grunde als regulärer Arbeitnehmer giltst, hast du auch Anspruch auf Urlaub. Normalerweise sollte das bereits in deinem Arbeitsvertrag geklärt sein – wenn nicht, kannst du trotzdem Urlaub verlangen. Das ist gesetzlich festgelegt.

Laut dem Bundesurlaubsgesetz haben Arbeitnehmer Anspruch auf 4 Wochen Urlaub pro Jahr. Werkstudenten werden wie Teilzeitbeschäftigte behandelt.

Wie viele Tage das genau sind, ist davon abhängig, wie oft du im Büro bist:

  • 5 Tage pro Woche: 20 Tage Urlaub pro Jahr
  • 4 Tage pro Woche: 16 Tage Urlaub pro Jahr
  • 3 Tage pro Woche: 12 Tage Urlaub pro Jahr
  • 2 Tage pro Woche: 8 Tage Urlaub pro Jahr
  • 1 Tag pro Woche: 4 Tage Urlaub pro Jahr

Wie viele Stunden du arbeitest, ist dabei erstmal egal. Wichtig ist, wie du sie auf die Woche verteilst. Arbeitest du 16 Stunden und teilst die auf zwei Tage auf, hast du Anspruch auf 8 Tage Urlaub pro Jahr.

Die Tage, die du Urlaub nimmst, werden entsprechend mit deiner täglichen Arbeitszeit multipliziert und entsprechend deines Stundenlohns bezahlt.

11 Vorteile eines Werkstudenten

Als Werkstudent hast du im Gegensatz zu bezahlten Praktika nicht nur den Vorteil, dass du über einen längeren Zeitraum bei einem Unternehmen angestellt bist, sondern auch finanzielle Vorteile durch das Werkstudentenprivileg. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere gute Gründe, die für einen Werkstudentenjob sprechen:

Du verdienst gutes Geld

Viele Firmen sind offen für Werkstudenten, da sie Knowhow einbringen, im Gegensatz zu Vollzeitkräften jedoch günstiger sind. Im Schnitt verdienst du meistens mehr als Studenten, die ein Praktikum machen, denn diese sind oftmals nur drei Monate beschäftigt und damit vom Mindestlohn freigestellt.

Als Werkstudent hingegen profitierst du vom Mindestlohn, aktuell immerhin 9,19€ pro Stunde. Viele Unternehmen zahlen ihren Werkstudenten aber 10–15€ Euro. Falls dich interessiert, was genau du als Werkstudent verdienen kannst, kannst du das auf hier nachlesen.

Du sammelst Praxiserfahrung

Ein Werkstudentenjob ist ein absolutes Plus im Lebenslauf: In kaum einem anderen Studentenjob kannst du so fachspezifische Praxiserfahrung sammeln.

Dabei lernst du nicht nur die Theorie praktisch umzusetzen, sondern siehst auch, ob diese in der Praxis überhaupt verwendet wird. Du erlebst den Arbeitsalltag und bereitest dich damit auf die Zeit nach deinem Studium vor. Das verschafft dir einen realistischeren Blick für deinen Berufseinstieg.

Werkstudent zu sein erlaubt es dir, in verschiedene Abteilungen reinzuschnuppern. Dadurch wird dir der Freiraum gegeben zu reflektieren, wo du dich in Zukunft siehst. Denn natürlich ist es nicht nötig von Anfang an genau wissen, was dir Spaß macht und wo du besonders gut bist, manchmal hilft es auch zuerst herauszufinden in welchen Bereichen du dich gar nicht siehst.

Du bekommst tief gehende Einblicke

Praxiserfahrung ist aber nicht alles. Durch den längeren Zeitraum deiner Beschäftigung erhältst du tief gehende Einblicke in das Unternehmen, das operative Tagesgeschäft und deinen Fachbereich.

Dadurch kannst du das Vertrauen zum Arbeitgeber stabilisieren und mehr Verantwortung in einzelnen Projekten übernehmen. Deine Aufgaben werden dadurch immer spannender.

Du erweiterst deine Qualifikationen

Unter dem Begriff Hard Skills sind all jene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verstehen, die berufstypisch und messbar sind. Dazu gehören, neben dem Umgang mit fachspezifischer Software wie Bildbearbeitungsprogrammen, auch die Vertiefung deiner Kenntnisse und Fähigkeiten in Standardprogrammen. Typischerweise zählen hierzu Microsoft Word, Powerpoint und Excel oder vergleichbare Programme.

Zudem erhältst du Einführungen in fachübergreifende Software wie Projektmanagement-Tools und Firmen-Chats. Alle neu erlernten Hard Skills, fügst du deinem Lebenslauf hinzu – ein weiteres Plus.

Soft Skills sind persönliche und soziale Fähigkeiten, die du ständig weiterentwickelst. Dazu gehören Engagement, Empathie, Neugier, Belastbarkeit, Organisationstalent, Zeitmanagement, Kommunikations- und Kritikfähigkeit und viele mehr. Als Werkstudent lernst du deine Soft Skills gezielt einzubringen und zu verbessern.

Du lernst Stärken und Schwächen kennen

Als Werkstudent kommst du zwischen Studium, Arbeit und Freizeit auch mal an deine Grenzen und lernst dabei deine Stärken (und Schwächen) kennen.

Durch deine Arbeit als Werkstudent entwickelst du dich persönlich wie auch fachlich weiter. Das verschafft dir für zukünftige Bewerbungen auf Jobs deutliche Vorteile. Denn während andere bei Vorstellungsgesprächen krampfhaft ihre Stärken und Schwächen aufsagen, fällt dir das reflektierte Beantworten dieser typischen Frage leichter.

Deine Werkstudentenstelle hat dich in vielen Bereichen gefordert, du hast dich spezifiziert und persönlich sowie fachlich weiterentwickelt. Ganz im Gegensatz zu Personen, die noch keine Erfahrung gesammelt haben.

Flexible Arbeitszeiten

Du hast bis 14Uhr Vorlesungen und ab 18Uhr wieder ein Seminar – kein Problem!

Als Werkstudent besitzt du zumeist das Privileg, dir deine Zeiten flexibel einzuteilen. An welchen Tagen du wie lange arbeitest, hängt davon ab, wie du verfügbar bist und wann du besonders gebraucht wirst. Du entscheidest, wie viel Zeit du neben dem Studium für deine Arbeit aufbringen willst.

Allerdings darfst du nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten. Dadurch wird sichergestellt, dass du das Studium nicht vernachlässigst.

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In den Semesterferien Vollzeit arbeiten

Zudem bietet dir die Werkstudententätigkeit die Möglichkeit, in den Semesterferien auf Vollzeit zu arbeiten.

Du hast im Gegensatz zu deinen Kommilitonen damit eine Sorge weniger. Denn du musst dich für die freie Zeit nicht extra noch um ein Praktikum oder einen Aushilfsjob bemühen.

Die Studienfinanzierung sowie das Sammeln von Praxiserfahrung sind keine Problempunkte für dich, sondern in deinem Job als Werkstudent geschickt miteinander verknüpft.

Als Pflichtpraktikum anrechnen lassen

Während deines Studiums musst du ein Pflichtpraktikum machen, doch ein Praktikum, das in die vorlesungsfreie Zeit passt, ist schwer zu bekommen? Die Unternehmen wollen dich gleich 3 oder 6 Monate haben, so viel Zeit hast du aber nicht? Ein Problem, das du mit einer Tätigkeit als Werkstudent umgehen kannst. Werkstudententjobs können nämlich oft als Pflichtpraktikum angerechnet werden.

Wichtige Voraussetzungen sind die thematische Vergleichbarkeit mit deinen Studieninhalten und der Abgleich mit geforderten Maßstäben des Pflichtpraktikums in deiner Studienordnung. Gleichen sich die Anforderungen deines Studiums mit deinen Tätigkeiten im Job, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieser als ein Pflichtpraktikum angerechnet werden kann. Zur Sicherheit solltest du das jedoch frühzeitig mit einer verantwortlichen Person an deiner Universität oder Hochschule abklären.

Netzwerk aufbauen

An deinem Arbeitsplatz lernst du viele interessante Personen kennen.vAls Werkstudent schaffst du dir bereits deine ersten Kontakte.

Über deinen Tätigkeitsbereich lernst du innerhalb und außerhalb deines Arbeitsplatzes viele interessante Leute kennen. Vernetze dich und nutze die Chance mit diesen Leuten sowie deinem Arbeitgeber, sämtlichen Mitarbeitern und weiteren Bekannten aus deinem Arbeitsumfeld in Kontakt zu bleiben.

Nicht selten ergeben sich hierdurch weitere Vorteile und Chancen für deine Zukunft. Das belegt auch eine Studie der Universität Heidelberg, die geknüpfte Kontakte während eines Praktikums oder anderweitigen studentischen Erwerbstätigkeiten als “effizient” einstuft. Das heißt konkret: Du findest wahrscheinlich schneller einen passenden Berufseinstieg.

Deine Übernahmechancen steigen

Durch deine Werkstudententätigkeit kannst du dich in vielerlei Hinsicht beweisen. Indem du dich zuverlässig und verantwortungsbewusst zeigst, baust du Vertrauen zu den Personen in deinem Umfeld auf und überzeugst mit deinen Kompetenzen.

Wenn du deinen Arbeitgeber von dir überzeugst, steigen die Chancen, dass du nach dem Studium übernommen wirst. Dein Arbeitgeber kennt dich, weiß was du kannst und wie er dein Potenzial am besten einsetzt. 

Wenn das Unternehmen für deine Karriere attraktiv ist, du das Team magst und bleiben willst, ist das ein perfektes Match. Deine Karriere direkt nach dem Studium über einen Werkstudentenjob anzufangen sorgt für einen nahtlosen Übergang und ausbleibenden Lücken im Lebenslauf.

Wenn du darauf keine Lust hast, profitierst du für die Zukunft trotzdem von deiner Erfahrung, denn deine erweiterten Qualifikationen bleiben.

Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben

Hast du dich schon gefragt, ob du nicht vielleicht deine Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreiben willst? Oftmals wird diese Möglichkeiten gar nicht ausgeschrieben, sondern intern vergeben. Viele Themen ergeben sich zufällig während der Arbeit aus einem Projekt heraus oder über einen glücklichen Umstand.

Als Werkstudent hast du Zugriff auf diesen internen Markt und kommst über deine aufgebauten Beziehungen einfacher an diese ran. Aber auch bei offiziell ausgeschriebenen Themen verschafft dir deine Tätigkeit als Werkstudent Vorteile. Der Übergang von der Werkstudententätigkeit zu einer Thesis im Betrieb ist in beiden Fällen leichter.

Die typischen Aufgaben eines Werkstudenten

Werkstudenten werden im Unternehmen in der Regel in Projektteams oder für die Assistenz von Projekten und Aufgaben eingestellt. Das heißt du als Student bist aktiv an der Umsetzung von Themen oder Projekten beteiligt, zum Beispiel Veranstaltungen, Marketingkampagnen, IT-Kampagnen und Relaunches von Systemen oder Webseiten.

Dadurch lernst du durch den Umgang mit anderen Kollegen und Führungskräften früh, dich menschlich einzubringen und Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit auszubauen und einzuschätzen. kennen, sondern auch die Herausforderungen an sich selbst, die ein Berufsalltag mit sich bringen kann.

Dass Werkstudenten in klassischer Projektarbeit, Projektmitarbeiter oder -leiter unterstützen und entlasten, ist eine typische Aufgabe. Diese Anforderungen an deine Werkstudententätigkeit sind aber von Unternehmen zu Unternehmen und je nach deren Bedarf unterschiedlich gestaltet. Gefragt sind vor allem Studenten im Bereich Marketing oder Werkstudent in der Informatik.

Für diese Tätigkeiten müsstest du auch nicht unbedingt aus Studiengängen kommen, die mit Marketing oder Informatik zu tun haben. Eine Grundaffinität ist gut, aber es können auch Geisteswissenschaftler Werkstudentenjobs in dem Bereich aufnehmen – Werkstudentenjobs sind demnach eine gute Quereinstiegschance für dich als Student, wenn du dich für einen Fachbereich besonders interessierst und hierzu grundlegende Erfahrungen sammeln willst.

In Werkstudentenjobs kannst du die Weichen für deine eigene Karriere im jeweiligen Unternehmen stellen. Wer auf sich aufmerksam macht, hat nach dem Studium gute Chancen, weiterhin im Unternehmen bleiben zu können. Eine Werkstudententätigkeit kann also ein Karrieresprungbrett sein. Daher ist es ratsam, bei der Wahl der Werkstudententätigkeit schon darauf zu achten, welches Unternehmen und welche Tätigkeit du dir aussuchst.

Deine Aufgaben als Werkstudent sind also äußerst vielfältig – und eine ebenso vielfältige Auswahl an Werkstudentenstellen findest du hier.

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