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Ablauf eines Vorstellungsgespräches
Alles, was du wissen musst

Bei dir steht das Vorstellungsgespräch an und du möchtest dich bestmöglich darauf vorbereiten? Dann solltest du dich mit dem Ablauf vertraut machen. Jedes Gespräch hat zwar seine individuelle Note, allerdings lassen sich oft auch Gemeinsamkeiten feststellen.

Inhalt:

Allgemeines

  • Die Dauer eines Vorstellungsgespräches beträgt in der Regel 30 bis 60 Minuten. Natürlich kann es auch länger oder kürzer gehen. Als Daumenregel gilt: Je wichtiger der Job für das Unternehmen ist, desto länger wird es dauern. 

  • Dein Vorstellungsgespräch kann persönlich, per Skype oder per Telefon geführt werden.

  • Vorstellungsgespräche finden meist in einem Büro oder Meetingraum statt.

  • In kleineren Unternehmen sitzt du für gewöhnlich nur einem Personaler gegenüber, in größeren Unternehmen hingegen sind meist mehrere Personen anwesend (z.B. der Personaler und der Abteilungsleiter).

Ablauf

Generell gilt: Sei etwa 15 Minuten vor dem Gesprächsanfang da, damit du einen Zeitpuffer hast und durch Unpünktlichkeit nicht gleich unnötige Minuspunkte sammelst. So kannst du durchatmen und deine Vorbereitung im Kopf nochmal durchgehen.  

Begrüßung

Zur Begrüßung stellen sich alle am Gespräch beteiligten Personen kurz vor und erklären ihre Position in der Firma. Gehe offen und lächelnd auf deine Gesprächspartner zu und zeige somit dein Interesse und deine Vorfreude auf die kommende Unterhaltung. 

Zur Auflockerung der Situation wird meist ein kurzer Smalltalk geführt, der als Einstieg in die ersten wichtigen Gesprächsthemen dienen soll. Beispielsweise kann es darum gehen, ob du gut hergefunden hast oder dass ja super Wetter heute ist.  

Einführung des Personalers

Nun spricht der Personaler über ein paar Eckdaten zur Stellenausschreibung oder zum Unternehmen/der jeweiligen Abteilung, in der du arbeiten wirst. Folge diesen Informationen aufmerksam und demonstriere beispielsweise durch Kopfnicken, dass du bei der Sache bist. 

Manchmal wird diese Einführung auch an dich weitergegeben. Beispielsweise kannst du gefragt werden, was du denn schon über das Unternehmen oder die Abteilung weißt. Deine vorherige Recherche zum Unternehmen ist hierbei sehr wichtig und sollte deutlich erkennbar sein. Natürlich solltest du keine Romane erzählen, aber die deiner Meinung nach wichtigsten Eckdaten passend auf den Tisch bringen. 

Deine Selbstpräsentation

In diesem Abschnitt solltest du deine wichtigsten Erfahrungen prägnant vorstellen. Meist stellt der Personaler eine einführende Frage wie “Erzählen Sie doch etwas über wichtige Stationen ihres Lebenslaufes”. Oder einfach nur “Erzählen Sie doch mal etwas über sich”.

Wichtig ist hierbei, den roten Faden nicht zu verlieren und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Du solltest auch einbringen, was dich dazu gebracht hat dich auf diese Stelle zu bewerben. Bleib bei den relevanten Punkten und schweife nicht ab. Am besten ist es, wenn du diesen Part zu Hause schon ein paar Mal vor dem Spiegel oder vor Freunden übst. Somit fühlst du dich einfach selbstsicherer und gerätst nicht so schnell in Panik. 

Du musst bei deinen Übungen aber bedenken, dass es gut sein kann dass das Gespräch eine komplett andere Richtung einschlagen wird, auf die du nicht vorbereitet bist. Beispielsweise durch Zwischenfragen des Personalers kann es sein, dass du nichts mehr von dem Text gebrauchen kannst den du zu Hause geübt hast. In dem Fall bewahre Ruhe und sei flexibel. Lerne deshalb am besten keinen Text auswendig, sondern nur das Grundgerüst von dem was du sagen möchtest. Ansonsten wirkt das schnell unflexibel und du gerätst schneller in Unruhe wenn sich der Gesprächsverlauf ändert.  

Fragen des Personalers an dich

Nun ist Platz für offene Fragen des Personalers an dich. Diese Fragen können fachlich sein oder aber sich auf deinen Lebenslauf, deine Erfahrungen oder Charaktereigenschaften beziehen. Beispielsweise die berühmte Frage nach vorhandenen Lücken im Lebenslauf könnte jetzt gestellt werden. Oder aber nach deinen persönlichen Stärken und Schwächen

Auch sehr beliebt ist die Frage, wieso das Unternehmen denn genau dich einstellen sollte. Achte hierbei auf das passende Maß an Eigenlob und Bescheidenheit. Es geht nicht darum, deine relevanten Stationen im Lebenslauf noch einmal abzuklappern, sondern geschickt Anknüpfungspunkte von deinen erworbenen Kompetenzen oder Erfahrungen mit den Anforderungen der Stellenausschreibung zu finden.

Außerdem unter den Top Ten der Fragen in Vorstellungsgesprächen ist, wieso du bei genau diesem Unternehmen arbeiten möchtest. Hierbei kristallisiert sich heraus, wer gut recherchiert hat und vor allem ob du mit großer Motivation und Begeisterung hinter den Werten und der Arbeit der Firma stehst. Mehr Beispiele und Tipps zu dieser Frage findest du im Artikel "Warum wollen Sie bei uns arbeiten?". 

Außerdem wird dich der Artikel “111 mögliche Fragen im Vorstellungsgespräch” über noch mehr mögliche Fragestellungen informieren, auf die du dich vorbereiten kannst. Nutze diese Beispiele, um auf jede mögliche Art von Fragen vorbereitet zu sein.

Fragen von dir an den Personaler

So wie der Personaler die Gelegenheit zum Fragen stellen hat, hast du das natürlich auch. Du solltest diese Gelegenheit auch nutzen, da das positiv auf dein Gegenüber wirkt. Es unterstreicht dein Interesse und deine Motivation. Deine Fragen gehören genauso zum Gesprächsverlauf dazu und sind ein wichtiger Bestandteil des Gesprächs. Es lässt sich an deinen Fragen auch erkennen, wie gut du dich vorbereitet hast und demnach wie ernst dein Interesse an dem Job ist. Denn Personaler wollen sichergehen, dass du die Stelle nicht nur als eine Art Zwischen- oder Notlösung siehst. 

Achte darauf, dass du keine Fragen stellst, die schon offensichtlich mit den Informationen aus der Stellenausschreibung oder von der Website hätten beantwortet werden könnten. Das würde auf mangelnde Recherche und damit fehlendes Interesse hindeuten.  

Versuche stattdessen, mit deinen Fragen eigene Kenntnisse zu verdeutlichen, oder sonstige für dich wichtige Fragen zu klären, die du dir nicht selbst erschließen kannst. Beispielsweise wenn du tiefergehend nach Informationen zu einem der verwendeten Programme oder Tools fragst, kann das deine eigenen Fachkenntnisse unterstreichen. Oder aber du machst dich schlau, mit welchen Abteilungen du denn genau zusammenarbeiten würdest, wie lange deine potenzielle Stelle schon existiert oder ob es Weiterbildungsmöglichkeiten wie Kongresse gibt. 

Auch Rahmenbedingungen kannst du hier abklären, zum Beispiel wo sich denn dein Büro befinden würde oder wie es mit dem Urlaubsanspruch aussieht. Denn schließlich sind auch diese Informationen wichtig für deine Entscheidung bei der Wahl für die richtigen Stelle. 

Ende und Verabschiedung

Puh, jetzt hast du alle wichtigen Teile von deinem Vorstellungsgespräch hinter dich gebracht. Der Personaler wird dich an dieser Stelle über das weitere Verfahren des Bewerbungsprozesses aufklären. Dass die Entscheidung der Personaler direkt im Anschluss an das Vorstellungsgespräch bekannt gegeben wird, ist eher untypisch. Wahrscheinlicher ist, dass dir eine Frist genannt wird, in der die Entscheidung fallen wird und bis wann du eine Rückmeldung des Unternehmens erwarten kannst. Falls nichts dazu gesagt wird, frage ruhig nach – das ist dein gutes Recht. Auch wenn diese Frist anschließend nicht eingehalten wird, kannst du nachfragen. Lies hierzu unseren Artikel "Keine Antwort nach dem Vorstellungsgespräch? Das kannst du tun!". 

Wenn die jeweilige Stellenausschreibung sehr wichtig für das Unternehmen ist, kommt es öfter auch vor, dass du zu einem zweiten Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Bei diesem werden dann einzelne Fragen oder Themen tiefergehend besprochen oder du lernst noch weitere wichtige Vorgesetzte kennen. 

Zum Schluss folgt die gegenseitige Verabschiedung und du kannst gehen. Bedanke dich für die Einladung und das freundliche Gespräch. Gönne dir anschließend erst einmal eine Stunde komplette Entspannung und atme durch. Schreibe dir danach am besten ein paar Stichpunkte zu deinem Eindruck auf, schließlich musst du jetzt erst einmal für dich klären, ob du dir vorstellen kannst in dem Unternehmen zu arbeiten.  

Dein Bewerbungsgespräch war nicht erfolgreich? 

Du hast dich entschieden, dass die Stelle oder auch das Unternehmen doch nicht zu dir passt? Dann mach dir keine Sorgen. Dafür gibt es Campusjäger. Bei uns kannst du dich ohne weiteren großen Zeitaufwand ganz einfach und schnell bei vielen weiteren interessanten Jobs bewerben. 

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Außerdem stehen dir persönliche Ansprechpartner zur Seite und du musst nicht mehr ewig auf eine Rückmeldung des Unternehmens warten.  

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