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Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch
Die ultimative 12 Schritte Anleitung

Endlich hast du die heiß ersehnte Antwort auf deine Bewerbung erhalten: Du bist zum persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen worden! Mit unserer Anleitung helfen wir dir Schritt für Schritt zur optimalen Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch. In unserer Checkliste für das Bewerbungsgespräch geben wir dir zudem eine praktische Übersicht, mit allen wichtigen Infos auf einen Blick - so geht nichts mehr schief!

Informiere dich

Als ersten Schritt zur Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch empfehlen wir dir, dich ausgiebig über die Stelle und deinen potentiellen Arbeitgeber zu informieren. Dazu solltest du besonders gut die ...

1. Stellenanzeige lesen
Viele Informationen kannst du bereits der Stellenanzeige entnehmen und die Bewerbungsunterlagen sowie deine Präsentation darauf abstimmen. Natürlich ist es auch sinnvoll, dass du die Anforderungen und Aufgaben der potentiellen Position kennst, um im Gespräch darauf Bezug nehmen zu können.

2. Website des Unternehmens lesen
Auch auf der Website deines Arbeitgebers findest du viele relevante Informationen. Es hinterlässt im Gespräch einen sehr guten Eindruck, wenn du sogar Daten zum Gründungsdatum, Gründer und zur Unternehmens-Geschichte nennen kannst. Aber übertreiben solltest du es nicht. Wer sämtliche Texte der Homepage auswendig aufsagen kann, wirkt nicht sehr authentisch.

3. News zum Unternehmen lesen
Um möglichen Fauxpas entgegenzuwirken ist es sinnvoll, auf dem neusten Stand der Dinge zu sein. Lies dir doch einmal Nachrichten zum Unternehmen in einer Zeitung oder dem Internet durch. So vermeidest du es, in Fettnäpfchen zu treten und kannst mit deinem Wissen glänzen.

Das Gespräch vorbereiten

Nach deiner Recherche zur Stellenanzeige und deinem zukünftigen Arbeitgeber folgt die Vorbereitung auf den spannenden Teil - das Vorstellungsgespräch. Dazu haben wir dir die wichtigsten Tipps herausgesucht.

Vorbereitung zum Vorstellungsgespraech

4. Anschreiben und Lebenslauf kennen!
Du kannst davon ausgehen, dass der Personaler, der dir gegenüber sitzen wird, dich deinen Lebenslauf erzählen lässt. Lerne daher, wie du die Stationen in deinem beruflichen Werdegang begründen kannst. Das sollte so plausibel und nachvollziehbar wie möglich sein. Wenn du zum Beispiel dein erstes Studium abgebrochen oder einen beruflichen Umweg gemacht hast, kommt es maßgeblich darauf an, warum du diesen Schritt getan hast. Wenn du den Personaler davon überzeugst, dass du an dieser Herausforderung menschlich gewachsen bist, kann sich dieser vermeintliche Nachteil auch positiv für dich auswirken. Du könntest anführen, dass du dadurch gelernt hast, mit Rückschlägen umzugehen.

Natürlich solltest du auch dein Anschreiben gut kennen, damit deutlich wird, dass du dieses auch wirklich selbst verfasst hast - was selbstverständlich auch der Fall sein sollte! Grundsätzlich muss deine Präsentation überzeugend und authentisch wirken. Wenn der Rest dann auch noch passt, ist dein Gesprächspartner schnell von dir und deiner Leistung begeistert.

5. Persönliche Vorstellung üben
Damit du nicht gleich ins kalte Wasser springst, kannst du deine persönliche Vorstellung schon daheim üben und somit mehr Selbstsicherheit gewinnen. Vergiss dabei aber bitte nicht, dass nicht alles wie geplant läuft. Bewahre Ruhe, wenn das Gespräch eine andere Richtung einschlägt, als du es erwartet hast und stelle dich flexibel auf deinen Gegenüber ein.

Zudem ergibt es Sinn deine Vorstellung individuell an die ausgeschriebene Stelle sowie das Unternehmen anzupassen. Filtere hierbei nach Relevanz und lasse unpassende Informationen außen vor.

6. Auf wichtige Fragen vorbereiten
Es gibt eine Hand voll wichtige Fragen im Vorstellungsgespräch, die dir sicherlich gestellt werden. Wir haben dir die 5 wichtigsten kurz und anschaulich erklärt:

  • In welchen Bereichen siehst du deine Stärken?

    Hier geht es nicht darum, dich selbst in den Himmel zu loben, sondern viel mehr darum, den Personaler zu überzeugen, dass dein Profil zu den Anforderungen der Position passt. Verzichte hier aber bitte auf standardisierte Floskeln! Besser ist es, wenn du deine Argumente auch mit konkreten Beispielen belegen kannst. Das fällt dir viel leichter, wenn du das bereits schon vorbereitet hast, als wenn du unter Stress spontan antworten musst.

  • Was sind deine Schwächen?

    Logisch, auf die Frage nach deinen Stärken folgen deine Schwächen. Klar möchtest du deinem potenziellen Arbeitgeber nicht die eigenen Schwächen auf dem Silbertablett präsentieren. Aber keine Angst, eigentlich geht es mehr darum, ob du selbstkritisch und reflektierend denken kannst und ob du ehrlich mit deinen Schwächen umgehst.

  • Warum bist du genau der/die Richtige für diese Position?

    Damit dich diese Frage nicht zum Schwitzen bringt, solltest du die dir ausgiebig Gedanken darüber machen, was dich für die Stelle qualifiziert und welchen Nutzen du dem Unternehmen bieten kannst.

  • Wie gehst du mit Fehlern und Rückschlägen um?

    Klar, Fehler gehören zum Leben dazu und passieren jedem. Wichtig ist es eher, wie du mit Rückschlägen umgehen kannst. Versuche nicht so zu tun, als würdest du niemals Fehler machen - das wirkt unglaubwürdig.

  • Wodurch motivierst du dich selbst?

    Personaler interessieren sich gezielt dafür, was dich motiviert und woraus du deinen Antrieb schöpfst. Das ist selbstverständlich, denn ein motivierter Arbeitnehmer bringt bessere Leistungen und entwickelt Eigeninitiative.

Wenn du noch mehr Fragen im Vorstellungsgespräch kennenlernen möchtest, dann schaue doch mal hier vorbei. Wir haben dir 111 mögliche Fragen im Vorstellungsgespräch aufgelistet - mit Antworten!

7. Eigene Fragen überlegen
Gegen Ende des Vorstellungsgesprächs bekommst du meistens die Möglichkeit, eigene Fragen zu äußern. Wir finden es äußerst empfehlenswert, wenn du dieses Angebot annimmst. Eigene Rückfragen zeugen von Interesse und ermöglichen dir, mehr über deinen potentiellen Arbeitgeber, deine Kollegen und Arbeitsweisen zu erfahren. Wichtig ist es, nicht destruktiv oder anklagend zu werden. Besser sind offene Fragen, die nicht in einer Ja-oder-Nein-Antwort enden.

  • Wie läuft die Einarbeitung ab?
  • Was für Projekte stehen in nächster Zeit an?
  • Wie würden Sie die Arbeitsatmosphäre in Ihrem Unternehmen beschreiben?
  • In was für einem Team würde ich arbeiten?
  • Wie sieht mein Arbeitsplatz aus, wie ist die Ausstattung?

8. Anreise planen und Ansprechpartner merken
Ein weiter besonders wichtiger Punkt ist die Planung der Anreise. Informiere dich rechtzeitig, mit welchen Verkehrsmitteln du am einfachsten zum Bewerbungsgespräch gelangst. Plane hierbei genug Pufferzeit ein, da du immer im Stau stehen kannst oder dein Zug Verspätung haben könnte.

Außerdem ist es hilfreich, wenn du den Namen deines Ansprechpartners notiert hast, falls man dich am Empfang danach fragt. Gleichzeitig kannst du bei der Begrüßung den Gesprächspartner direkt mit seinem Namen ansprechen. Das schafft persönliche Nähe und zeugt von Höflichkeit.

Am Tag des Gesprächs

Wenn der Tag des Gesprächs gekommen ist, lässt auch die Nervosität nicht lange auf sich warten. Doch du weißt, dass du dich im Vorfeld gut vorbereitest hast und kannst dich so auch auf das Vorstellungsgespräch freuen. Sieh es doch mal als nettes Kennenlernen!

9. Kleidung
Die Frage nach der passenden Kleidung ist nicht nur für Frauen von großer Bedeutung, auch Männer sollten sich überlegen, wie sie beim Vorstellungsgespräch auftreten möchten. Grundsätzlich können wir dir raten, dich der Branche entsprechend anzuziehen, dich aber nicht zu “verkleiden". Du solltest dich in deiner Haut wohlfühlen und dies auch nach außen ausstrahlen. Saubere Kleidung ist selbstverständlich, egal wo du dich beworben hast. In einem großen Konzern oder einer Bank solltest du seriös auftreten, in einem mittelständischen Unternehmen oder einem Startup genügt meist, ein Hemd sowie eine Bluse und eine Jeans. Die richtige Kleidung beim Vorstellungsgespräch haben wir in einem anderen Artikel zum Thema gemacht.

10. Schmuck
Gerade Frauen sollten beim Schmuck nicht übertreiben und die Auswahl eher dezent gestalten. Schlichte Ohrringe, ein dünnes Armband, Ring, eine Uhr sowie eine unauffällige Kette sind schon genug.

11. Make-Up
Auch beim Make-Up sollte Frau nicht zu viel auftragen. Es ist besser, wenn du natürlich und dezent geschminkt bist und auch ein unaufdringliches Parfum auswählst.

12. Andere Utensilien
In deine Tasche kannst du neben deinem Handy, auch einen neutralen Schreibblock und einen Stift packen. Gegebenenfalls kannst du dir auch noch die Stellenanzeige ausdrucken und deine Bewerbungsunterlagen mitnehmen, damit du sie immer griffbereit hast.

Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch von Campusjäger

Wir hoffen, wir konnten dir mit unserer Anleitung helfen und du fühlst dich jetzt bestens vorbereitet für dein kommendes Bewerbungsgespräch. Hier haben wir dir zusätzlich noch eine Last-Minute Checkliste vorbereitet mit all den wichtigen Punkten, die du unbedingt draufhaben solltest. Damit kann garantiert nichts schief gehen!

Wenn du noch auf der Suche nach der passenden Stelle bist und noch gar keine Bewerbung abgeschickt hast, bist du bei uns an der richtigen Adresse! Wir helfen dir, den perfekten Job zu finden. Dazu musst du dich nur einmal kostenlos registrieren und dein Profil vervollständigen. Danach machen wir uns auf die Jagd und geben dir Bescheid, wenn wir etwas Passendes für dich gefunden haben.

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