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Steuererklärung für Studenten
Wie du dich fürs Studieren bezahlen lassen kannst

Als vorbildlicher Student sparst du, wo du nur kannst. Statt alleine, lebst du in einer WG, im Einkaufskorb landen überwiegend JA-Produkte und dank deines Fahrrads sind dir die Spritpreise egal. Trotzdem ist das Studium teuer und viele Studenten arbeiten nebenher, um sich zu finanzieren. Aber es gibt noch eine Möglichkeit sogar aus dem Studium Geld zu schlagen. Das Zauberwort: Steuererklärung!

Wann sich eine Steuererklärung lohnt!

Das ist doch nur etwas für Menschen, die schon richtig arbeiten? Falsch! Eine Steuererklärung lohnt sich fast immer, auch für Studenten. Denn prinzipiell kannst du sämtliche Kosten, die durch dein Studium entstehen, steuerlich geltend machen. Miete, Anfahrtswege zur Uni, Bibliothek und Praktika, Arbeitsutensilien wie Blöcke, Notebook und Drucker, Fachbücher und natürlich die Semestergebühren. Nun macht es aber leider einen Unterschied, ob du dich in deiner Erstausbildung oder Zweitausbildung befindest.

Denn seit einiger Zeit ist es gesetzlich so geregelt, dass die Ausgaben im Erststudium lediglich als Sonderkosten gelten. Bis zu 6.000 Euro im Jahr könntest du mit deinen Einnahmen verrechnen. Vorausgesetzt diese sind so hoch, dass du überhaupt erst steuerpflichtig bist. Da die meisten Studenten auf 450 Euro Basis arbeiten, also einen Minijob haben, ist das für sie nicht relevant. Erst wer mehr verdient und über den jährlichen Steuerfreibetrag von aktuell 8.652 Euro kommt, kann in diesem Fall seine Ausgaben geltend machen.

Vorteil bei Steuererklärung im Zweitstudium

Anders verhält es sich in der Zweitausbildung, wozu auch ein Masterstudium zählt oder eben ein Bachelorstudium, nachdem du bereits eine mindestens einjährige Berufsausbildung in Vollzeit absolviert hast. Denn hier gelten deinen Ausgaben für dein Studium als Werbungskosten. Das bedeutet, dass du deine Ausgaben als Verluste anrechnen kannst, die sich von Jahr zu Jahr summieren. Sobald du anfängst zu arbeiten, kannst du die während deines Studiums entstandenen Werbungskosten dank des Verlustvortrags geltend machen. Diese werden mit deinem Jahreseinkommen verrechnet, sodass du während deiner ersten Berufsjahre eine deutliche Steuerentlastung spüren wirst.

Es lohnt sich die Steuererklärung bereits im Erststudium zu machen

Wenn du jetzt aber denkst, dass dir das alles erstmal egal sein kann, weil du erst mit dem Bachelor angefangen hast, solltest du weiterlesen. Denn bereits 2014 hat der Bundesfinanzhof erklärt, dass er die unterschiedliche Regelung zwischen Sonderkosten im Erststudium und Werbungskosten im Zweitstudium für verfassungswidrig hält. Auch wenn das Ergebnis noch offen ist, bedeutet das für dich, dass du jedes Jahr eine Steuererklärung machen solltest. Denn wird die Regelung gekippt, besteht auch für Studenten im Erststudium wieder die Möglichkeit des Verlustvortrags – und zwar rückwirkend.

Das klingt alles schön und gut, aber erstmal muss die Steuererklärung gemacht werden. Vielleicht hast du schon einmal mitbekommen, wie sich deine Eltern jedes Jahr aufs Neue darüber beschweren. Zugegeben, die ganzen Formulare auszufüllen ist nun nicht gerade spaßig. Und gerade wenn man es das erste Mal macht, verliert man schnell den Überblick. Dass mit jedem Fehler die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sich das Finanzamt quer stellt, macht es nicht gerade leichter. Kein Wunder also, dass viele Studenten sogar auf das mögliche Geld verzichten, um sich den Stress zu ersparen.

Steuererklärung Service für Studenten

Dein Glück ist, dass du nicht der erste Student bist, der sich damit auseinandersetzen muss – und so gar keine Lust auf die Bürokratie hat. Auch die Gründer von Studentensteuererklärung sahen sich damit konfrontiert und haben es sich zur Aufgabe gemacht, Studenten beim Kampf mit den Formularen tatkräftig zu unterstützen. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme deiner aktuellen Situation. Wie viel verdienst du, wo wohnst du, bist du verheiratet oder hast ein Semester im Ausland verbracht? Auf Grundlage dessen musst du dich nur mit den Punkten beschäftigen, die für dich wirklich relevant sind. Nachdem du alles ausgefüllt hast, werden deine Daten an das zuständige Finanzamt übermittelt. Du musst lediglich alles nochmal ausdrucken, unterschreiben und postalisch zusenden. Wenn du schon alle wichtigen Unterlagen beisammenhast, handelt es sich nur um Minuten bis du fertig bist.

Leider ist der Service nicht ganz umsonst. Jede Erklärung, die ans Finanzamt geschickt werden soll, kostet 34,90 Euro. Du kannst die Gebühr im Folgejahr aber wieder komplett von der Steuer absetzen. Ob es sich für dich lohnt, eine Steuererklärung zu machen und die Gebühr zu bezahlen, kannst du mit Studentensteuererklärung schnell herausfinden. Ein Erstattungsrechner zeigt dir anhand der eingegebenen Daten in jedem Schritt deiner Erklärung an, wie hoch deine Erstattung bzw. dein Verlustvortrag voraussichtlich ausfallen. Die Anmeldung sowie die Dateneingabe sind kostenlos, die Gebühr fällt erst an, wenn du die Erklärung auch tatsächlich abschicken willst.

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