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Studiengang Wirtschaftsinformatik

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik entstand aus den Beobachtungen heraus, dass viele Studenten ein Doppelstudium im Bereich Wirtschaft und Informatik absolvierten. Mit der Zusammenlegung der Kernkompetenzen auch beiden Bereich können seit vielen Jahren die Studenten in nur einem Studium sich die Grundlagen beider Studiengänge aneignen.

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Damit haben die Universitäten auch auf eine wichtige Marktlücke reagiert, denn Wirtschaft und Informatik sind in der Praxis schon längst zusammengewachsen. Vor allem für jene, die im Bereich Wirtschaft tätig waren, gewann die Informatik und die Unterstützung neuer Technologien einen immer größeren Stellenwert. Umgekehrt wurden immer mehr Informatiker damit betraut betriebliche Prozesse mit Unterstützung von Software abzuwickeln. Verständlich ist, dass die Qualität der Arbeit deutlich besser wurde, mit Fachkräften, die Wissen in beiden Bereichen haben.

Was erwartet dich im Studium?

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik fasst die wichtigsten Inhalte beider Studien zusammen. Aus dem Bereich der Wirtschaft sind dies beispielsweise die Themen Rechnungswesen, Betriebswirtschaft oder Controlling. Daneben haben die Studenten die Möglichkeit sich in verschiedene Richtungen zu spezialisieren. Dazu gehören beispielsweise Kurse zum Thema Marketing und Vertrieb, Human Ressource oder E-Business Management.

Aus dem Bereich der Informatik werden Themen wie Grundlagen von Rechnersystemen, Programmierung und Softwaredesign vermittelt. Im Bereich der Informatik haben die Studenten wiederum die Möglichkeit sich in bestimmte Themen zu vertiefen. Dies können beispielsweise verschiedene Kurse zum Thema Sicherheit oder die Erstellung von Apps oder Anwendungen für verschiedene Betriebssysteme und in unterschiedlichen Programmiersprachen sein. Grundsätzlich wird beim Studiengang Wirtschaftsinformatik eine Grundausbildung in beiden Bereichen angeboten, manche Hochschulen legen allerdings bereits bei den verpflichtenden Fächern einen Fokus auf eines der beiden Thematiken.

Studenten, die sich für diesen Studiengang entscheiden, sollten daher die Curricula unterschiedlicher Hochschulen vergleichen, vor allem wenn sie während des Studiums schon in den grundlegenden Fächern sich auf einen bestimmten Themenbereich konzentrieren wollen. Das Studium selbst dauert in der Regel sechs Jahre und schließt mit dem Bachelor ab. Studenten haben die Möglichkeit noch weitere Semester anzuhängen, um dann den Master oder sogar das Doktorat zu machen.

Nach Abschluss des Studiums stehen den Absolventen viele Tätigkeitsbereiche offen. Sie können Aufgaben in der Betriebsorganisation übernehmen und werden dort häufig mit der Betreuung und Verwaltung der IT-Infrastruktur betraut. Sie betreuen selbstständig Projekte im Bereich der Softwareentwicklung, vor allem wenn es darum geht, Branchenlösungen für wirtschaftliche Bereiche zu entwickeln. Viele Studenten wählen den Studiengang Wirtschaftsinformatik auch mit dem Vorsatz sich später irgendwann selbstständig machen zu wollen. In diesem Fall steht ihnen bereits das notwendige Knowhow aus beiden Bereichen zur Verfügung, wodurch eine Betriebsgründung auch deutlich einfacher ist. Das Gehalt für jene, die eine Festanstellung anstreben, ist sehr unterschiedlich. Die Einstiegsgehälter bewegen sich in der Regel um 3.000 Euro brutto. Sie können aber auch deutlich darüber oder darunter liegen.

Ist der Studiengang Wirtschaftsinformatik auch etwas für dich?

Wer einen Studiengang in Wirtschaftsinformatik absolvieren möchte, der muss in erster Linie den Numerus clausus schaffen. Bereits hier werden grundlegende Fähigkeiten im analytischen Denken vorausgesetzt. Zudem solltest du ein gutes technisches Verständnis haben und auch eine hohe Kompetenz bei der Findung von Lösungen. Je nach Fokus der Hochschule werden diese Bereiche mehr oder weniger stark gewichtet. Wichtig sich im Studium gut zurecht zu finden ist auch die Fähigkeit analytisch denken zu können.

Außerdem sollten ein gutes naturwissenschaftliches Grundverständnis und auch ein wirtschaftlich orientiertes Denken vorhanden sein. Sind diese Kompetenzen bei dir vorhanden, dann sollten der Numerus clausus und das spätere Studium für dich ohne Probleme zu bewältigen sein. Wichtig im Studium ist bereits, dass du ausreichend praktische Erfahrungen sammelst. Zwar ist ein verpflichtendes Berufspraktikum bereits vorgesehen, Studenten, die bereits während des Studiums laufend praktische Erfahrungen sammeln, steigen in der Regel auch mit höheren Gehältern ein.

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