Wir haben einen neuen Stil – und du eine noch bessere Jobsuche. Sende uns doch deine Meinung an feedback@campusjaeger.de.

Campusjäger Karriereguide > Studium & Studientipps

Wie du dein Studium finanzieren kannst

Jeder Student muss sein Studium irgendwie finanzieren. Und obwohl BAföG stets eine Möglichkeit ist, das Studium zu stemmen, reicht das manchmal nicht aus. Bekommst du dann noch keine Unterstützung von deinen Eltern, musst du dir überlegen wie du dich zukünftig finanzierst. Um während dem Studium gut über die Runden zu kommen, geben wir dir hier einen Überblick über deine voraussichtlichen Ausgaben im Studium und deine Finanzierungsmöglichkeiten.

Finanzplan. So finanzierst du dein Studium.

Studieren oder Auto kaufen?

Die Antwort auf die Frage heißt immer: Tritt dein Studium an, auch wenn das mit einem enormen finanziellen Aufwand verbunden ist – es lohnt sich! Einen Kleinwagen kannst du dir danach auch noch kaufen. Trotzdem ist es nicht zu bestreiten, ein Studium ist teuer.

Im Laufe der Jahre häufen sich viel mehr Kosten an, als man erwartet. Deswegen ist es wichtig, dass du dir vor Beginn deines Studiums überlegst, wie du die finanzielle Belastung am besten stemmst. Natürlich ist es eine Investition in deine Zukunft, trotzdem möchtest du sicherlich nicht an der Armutsgrenze leben. Die vorausschauende Planung und Deckung deiner Finanzen ist daher ein Muss.

Die durchschnittlichen Studienkosten (ohne Studiengebühren) belaufen sich laut dem Deutschen Studentenwerk auf monatlich etwa 819 Euro (Stand Sommersemester 2016).

Ganz schön viel Geld, stimmt’s? Am Ende deines Studiums, könntest du dir damit eine schicke Audi A6 Limousine für ca. 46.000€ kaufen können! Zumindest, wenn du deinen Bachelor- sowie Masterabschluss in Regelstudienzeit abschließt (ca. 10 Semester). Du fragst dich jetzt: Hilfe, wie setzt sich diese hohe Summe zusammen? Da gibt es mehrere Aspekte, die dich jeden Monat einen Haufen Geld kosten:

Infografik Studium finanzieren

Hierbei solltest du aber immer im Hinterkopf behalten, dass du die einzelnen Faktoren auch beeinflussen kannst. Wer im Voraus einige Aspekte besonders beachtet und sich gut informiert, kann eine ganze Menge sparen. Wir zeigen dir, an welchen fünf Stellschrauben du drehen kannst, um am Ende des Monats noch ein bisschen Geld übrig zu haben.

Wohnungsmiete

Die meisten Studenten ziehen zum Studienbeginn aus dem Elternhaus aus und müssen sich entweder die erste eigene Wohnung, ein WG-Zimmer oder eine Bleibe im Studentenwohnheim leisten können. Das ist Typsache, welche Option die beste für dich ist. Informiere dich auch vorher gut über die Wohnkosten in deiner Umgebung. Denn dabei gibt es je nach Studienstadt auch deutliche Unterschiede. In München und Hamburg sind beispielsweise die Mietkosten erheblich höher als in Karlsruhe oder Düsseldorf.

Und nicht nur die Mietkosten, sondern auch die Lebenshaltungskosten unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Da Campusjäger in Karlsruhe zuhause ist, haben wir dir für die Lebenshaltungskosten in Karlsruhe einen kleinen Überblick gemacht. Lies hier, was du in Karlsruhe alles machen kannst und wie es sich dort so lebt.

Nahrungsmittel

Die Nahrungssuche stellt sich als Student viel schwerer heraus, als erwartet. Du musst deinen Einkauf jetzt alleine erledigen und selbst dafür sorgen, dass immer etwas Essbares im Kühlschrank ist. Zum Glück gibt es aber oft Studententarife und natürlich die Option, mit deinen Kommilitonen in der Mensa zu essen.

Versicherungen

Nach der Schulzeit musst du dich über passende Versicherungsangebote informieren, da nicht alles von deinen Eltern weiterhin übernommen werden kann. Dazu zählen die Krankenversicherung, Unfall-, Kfz- und Berufsunfähigkeitsversicherung sowie Privathaftpflicht- oder Hausratversicherung. Wichtig sind auch Altersvorsorge und Versicherungen für Freizeit, Sport und Reisen.

Grundsätzlich bist du als Student bis zu deinem 25. Lebensjahr noch familienversichert. Das heißt deine Eltern übernehmen dich als Versicherten mit und das ohne weitere Kosten für sich. Ab dem (vollendeten) 25 Lebensjahr – das ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich – musst du dich dann selbst versichern. Das ist jedoch bis zu deinem 30. Lebensjahr unter einem speziellen Studententarif möglich. Informiere dich hierfür einfach bei deiner Versicherung.

Semesterbeiträge

Oftmals fallen für ein Semester auch Kosten an. Diese belaufen sich nicht auf hohe Beträge, aber mit Studentenwerksbeitrag und Semesterticket für öffentliche Transportmittel musst du dennoch rechnen.

An einer staatlichen Uni zahlst du in Deutschland seit dem Wintersemester 2014/2015 keine Studiengebühren mehr. Das ist nur der Fall, wenn du an einer privaten Hochschule oder privaten Universität studieren möchtest. Dabei fallen natürlich Kosten an, worüber du dir selbstverständlich bei der Studienwahl Gedanken machen musst.

Freizeit

Auch deine Freizeitaktivitäten kosten Geld. Ob du ins Fitnessstudio gehst, das Fußballtraining besuchst oder im Schwimmbad deine Bahnen kraulst, dein Sportprogramm zieht dir jeden Monat genug Geld aus der Tasche. Dazu kommen noch Kleidung, Kommunikation (Handytarif, Internet, Fernsehen usw.), durchgefeierte Nächte oder Kinobesuche.

Tipp: Plane hier genug Puffer ein, damit du nicht an spaßigen Dingen sparen musst und dir gegen Ende des Monats keinen Kaffee mehr leisten kannst.

5 Wege dein Studium zu finanzieren

Jetzt kommen wir zum spannenden Teil. Du willst endlich wissen, wie du diese Kosten stemmen kannst? Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die individuell anwendbar sind. Nicht für jeden sind alle Wege begehbar, da es gewisse Faktoren und Einschränkungen gibt.

 

1. Das Kindergeld von den Eltern einfordern

Mama und Papa sind wohl die naheliegendste Quelle, um an Geld zu kommen. Deswegen werden auch rund die Hälfte aller Studenten zum größten Teil von ihren Eltern unterstützt. Doch nicht alle Eltern haben genug finanzielle Mittel zur Verfügung oder es gibt familiäre Spannungen, die das Verhältnis erschweren. Allerdings sind Eltern gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Kindern die Erstausbildung zu finanzieren. Dafür erhalten deine Eltern bis du 25 Jahre alt bist staatliche Unterstützung in Form von Kindergeld.

2. Staatliche Hilfe in Form von BAföG beantragen

Zudem gibt es noch die Option, BAföG zu beantragen. Liegt das Einkommen der Eltern unter einer festgelegten Grenze, erhältst du möglicherweise Unterstützung durch den Staat in Form von BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz). Derzeit beziehen knapp 30% aller Studierenden in Deutschland BAföG. Ob du einen Anspruch auf BAföG hast, kannst du im BAföG-Rechner analysieren lassen.

3. Für Stipendien bewerben

Eine weitere tolle Chance für einige ausgewählte Studenten sind Stipendien. Es gibt viele Organisationen, Stiftungen oder Einrichtungen, die mit Stipendien Studenten unterstützen möchten. Hierfür musst du meistens nichtmal überdurchschnittliche Noten haben oder überengagiert. Es gibt eine Vielzahl an Stipendien, die für die unterschiedlichsten Studiensituationen ausgelegt sind.

Schau doch einfach mal in die Stipendiendatenbank "Stipendienlotse" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung rein, vielleicht findest du dort gleich etwas!

Alternativ kannst du auch bei mystipendium nachschauen, für welche Stipendien du dich qualifizierst, denn es gibt verschiedene Arten an Stipendien.

Zum einem sind das Stipendien, die dich finanziell unterstützen oder aber auch solche, dich dich mit Lehrmitteln oder anderen Subventionen fördern möchten. Ein interessantes Stipendien ist z.B. das Deutschlandstipendium. Schaue dich doch einfach mal um, ob es auch ein passendes Stipendium für dich gibt. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.

4. Nimm einen Kredit auf

Wenn das Geld deiner Eltern und das BAföG nicht ausreichen, um dir dein Wunsch-Studium zu finanzieren, hast du seit 2005 die Möglichkeit ein Darlehen aufzunehmen. Normalerweise würde jede Bank deinen Antrag ablehnen, da du kein regelmäßiges Einkommen vorweisen kannst.

Aber da gibt es jetzt gute Neuigkeiten! Das Besondere an einem Studienkredit ist, dass du den Betrag nicht in einer Summe bekommst, sondern monatlich einen vereinbarten Betrag beziehen kannst. Das erhaltene Geld musst du dann nach dem Studium mit Zinsen zurückzahlen.

Auf Karriere-Guru findest du hilfreiche Infos, was du bei einem Bildungskredit beachten musst.

5. Fang an zu jobben

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass du Eigeninitiative zeigst und neben dem Studium jobben gehst. Viele Studenten nutzen die Option, selbst Geld zu verdienen, um Eigenständigkeit zu lernen und unabhängig zu werden. Es gibt mehrere Arten, um als Student an Geld zu gelangen. Nebenjobs sind sehr beliebt, aber auch das Angebot an Werkstudententätigkeiten nimmt immer mehr zu.

Finde einen Nebenjob

Der klassische Nebenjob umfasst eine leichte Tätigkeit, die wenig Einarbeitung benötigt. Dazu zählen ganz klassisch Jobs in der Gastronomie. Da die Arbeitszeiten oft auch abends liegen, kommt dir das mit deinem Studentenalltag natürlich entgegen. Außerdem gibt es noch Minijobs als Kassierer, in der Logistik, als Verkäufer oder beim Zeitungsaustragen. Das Angebot ist groß und gerade in Studentenstädten gibt es viele Stellen, die speziell auf die Bedürfnisse von Studenten zugeschnitten sind.

Bewirb dich für einen Werkstudentenjob

Der Werkstudentenjob ist ein interessantes Modell, dass ein wenig über den normalen Minijob hinaus geht. Dabei bist du während des Semesters für maximal 20 Stunden in der Woche in einem Unternehmen angestellt. Du übernimmst Aufgaben, die einen thematischen Bezug zu deinem Studiengang haben und lernst somit gleich, dein gelerntes Wissen in der Praxis anzuwenden.

In der vorlesungsfreien Zeit hast du sogar meist die Option, auch Vollzeit angestellt zu werden. So sammelst du essentielle Erfahrungen und lernst den Arbeitsalltag kennen. Lies hier alle Vorteile des Werkstudenten-Daseins nach.

Im Lebenslauf macht sich so eine Werkstudentenstelle übrigens auch sehr gut. Also worauf wartest du noch?

Mit Campusjäger den perfekten Studentenjob finden

Mit unserer Hilfe findest du die besten Nebenjobs und Werkstudentenstellen, die deine Studentenstadt dir bietet. Du musst dich nur kostenlos anmelden und dein Profil ausfüllen, sowie deinen Lebenslauf eintragen. Den Rest erledigen wir für dich.

Wir suchen dir den passenden Job, der dich bereits während des Studiums finanziell absichert oder stehen dir bei der Vermittlung eines Praktikumplatzes zu Seite. Aber auch wenn du deinen Bachelor oder Master in der Tasche hast, unterstützen wir dich z.B. dabei, deinen Berufseinstieg zu realisieren.

Beliebteste Artikel

Die richtige Kleidung zum Vorstellungsgespräch

Was du zum Vorstellungsgespräch anziehen solltest

Praktikum: 11 Tipps fürs Vorstellungsgespräch

So überzeugst du im Vorstellungsgespräch für ein Praktikum

So klappt die Bewerbung fürs Praktikum [inkl. Muster Anschreiben]

Wie du dich richtig auf ein Praktikum bewirbst

Campusjäger Puls-Check

Unsere Umfragen auf einen Blick

111 Fragen im Vorstellungsgespräch [Fragenkatalog]

Top vorbereitet auf die schwierigsten Fragen im Vorstellungsgespräch

Klausurvorbereitung 48h vor der Prüfung? So geht's

Bist du schon auf die nächste Klausur vorbereitet?

Die perfekte Bewerbung für dein Praxissemester

Fakten, Tipps und Tricks im Überblick

Krankenversicherung für Studenten

Das Wichtigste zum Thema Krankenversicherung auf den Punkt gebracht

Praxissemester: Recht auf Mindestlohn?

Was steht dir zu und was nicht?

Was macht die Assistenz der Geschäftsführung?

Alles über die Aufgaben und Kernkompetenzen in diesem Beruf

Daniels Jobsuche mit Campusjäger [Erfahrungsbericht]

Mach dich schlau über Daniels Campusjäger Erfahrungen

Studium abbrechen – und dann?

Tipps, um dir Klarheit zu verschaffen

Unglücklich im Job – Kündigen als letzter Weg

So triffst du die richtige Entscheidung

Hobbys im Lebenslauf – Interessiert das jemanden?

Hobbys, die in deinen Lebenslauf gehören

Kündigung in der Probezeit – Das ist jetzt wichtig

Darauf musst du achten, wenn du in der Probezeit kündigst