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Informationskompetenz – Mit Informationen arbeiten

Im Zeitalter der Digitalisierung werden wir täglich von Informationen überschüttet. Gute Informationskompetenz ist gefragt: Was Informationskompetenz bedeutet und wie du durch den dichten Wald von Informationen durchblicken kannst, erfährst du hier.

Inhalt

Definition: Was bedeutet Informationskompetenz?

Was sind Informationen? Nachdem wir verschiedene Definitionen gelesen haben, hat sich ein Kernpunkt herauskristallisiert: Information ist Wissen, dass von einem Absender an einen Empfänger vermittelt wird – bewusst oder unbewusst.

Das heißt, nachdem der Empfänger die Information enthalten hat, ist er um dieses Wissen reicher.

Ab diesem Punkt greift die Informationskompetenz: Du hast die Information aufgenommen – wie geht es damit weiter und wie gehst du mit der Information um?

Ursprünglich kommt der Begriff „Informationskompetenz“ aus dem Bibliothekswesen. Informationskompetenz beschreibt dabei die Fähigkeit, Informationen für wissenschaftliche Arbeiten zu beschaffen und Ansätze, wie man dabei vorgehen kann.

Inzwischen wird der Begriff aber auch in der Pädagogik genutzt: Informationskompetenz bezieht sich auch auf die Fähigkeit, mit Informationen souverän umgehen zu können – auch „Informationsverarbeitung“.

Für die Pädagogen ist das insofern wichtig: In der Schule soll den Schülern vor allem der sichere und souveräne Umgang mit Informationen beigebracht werden.

Die Informationskompetenz hat also folgende Ziele: Die Person kann ...

  • die passenden Informationen beschaffen
  • Informationen priorisieren und bewerten
  • Bedarf an neuen Informationen erkennen.
  • Informationen richtig nutzen

Gerade für deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit ist eine gute Informationskompetenz gefragt: Falsche Informationen können dich ganz schnell den Abschluss kosten.

Über eine gute Informationskompetenz zu verfügen, ist vor allem in Zeiten der Digitalisierung von größter Bedeutung: Wir werden von Informationen regelrecht überflutet. Social Media, Google und Co tragen dazu bei, dass wir in einem Haufen an wichtigen und unwichtigen Informationen stecken – es gilt, diesen Haufen zu sortieren und zu priorisieren.

Gerade Jugendliche tun sich schwer, die Hülle und Fülle an Informationen richtig zu bewerten. Eine gute Informationskompetenz sollte also früh vermittelt werden.

Wie kannst du deine Informationskompetenz steigern?

Informationskompetenz zu entwickeln, sollte eigentlich Teil deiner schulischen Laufbahn (gewesen) sein. Doch wie bei so vielen Soft Skills liegt es manchen mehr und manchen weniger.

Wie kannst du deine Informationskompetenz steigern?

Eigentlich steigerst du deine Informationskompetenz bereits immer dann, wenn du etwas wissen willst. Daraufhin recherchierst du es und filterst die für dich wichtigen Informationen heraus.

Um deine Informationskompetenz aktiv zu steigern, können dir die folgenden Schritte bei der Recherche helfen:

  1. Formuliere eine Frage: Was willst du genau wissen? Welchen Zweck soll diese Information erfüllen? Wofür ist diese Information – suchst du einen Fakt für eine wissenschaftliche Arbeit oder willst du nur schnell deinem Freund etwas zeigen?
  2. Überlege dir Schlagwörter für die Suche: Unter welche Begriffen wirst du die meiste und passendste Information finden? Und kennst du vielleicht schon bestimmte Webseiten, denen du vertrauen kannst?
  3. Strg + F beziehungsweise Cmd + F: Der beste Freund eines Studenten. Mit dieser Tastenkombination kannst du Webseiten nach bestimmten Wörtern und Phrasen durchsuchen. Einfach das gesuchte Wort eintippen und schon werden dir alle entsprechenden Textstellen aufgezeigt. Aber Achtung: Durch solch oberflächliche Suche geht schnell etwas verloren – verliere nie das große Ganze aus den Augen.
  4. Bewerten, sortieren und priorisieren Ist die Webseite vertrauenswürdig? Wer sind die Autoren? Ist die Webseite aktuell? Verschaffe dir einen Überblick und sortiere die verschiedenen Informationen. Was brauchst du davon wirklich und was hilft dir davon weiter?
  5. Den richtigen Nutzen ziehen. Sei dir bewusst, dass viele Autoren – ob unbewusst oder nicht – oft ihre eigene Meinung durchblicken lassen: Hinterfrage das Gesagte stets und informiere dich auch auf anderen Webseiten. Hast du eine vertrauenswürdige Quelle gefunden, kannst du die Information für deine Zwecke nutzen.

Deine Informationskompetenz kannst du also auch im Alltag steigern.

Wie kannst du deine Informationskompetenz bereits im Bewerbungsprozess beweisen?

Soft Skills schon während der Bewerbung beweisen? Funktioniert, ist aber ein „Um-die-Ecke-Denken“.

Gerade bei der Informationskompetenz ist das Beweisen schwierig – aber nicht unmöglich:

Beispielsweise kannst du dem Lebenslauf Dokumente anhängen, die deine Informationskompetenz bestätigen. Zum Beispiel: Ein Arbeitszeugnis, das beschreibt, wie du in kurzer Zeit bei einer bestimmten Aufgabe zum Ziel gekommen bist oder auch eine gut benotete wissenschaftliche Arbeit, deren Thema zu deinem angestrebten Berufsfeld passt.

Achte dabei darauf, dass deine Quellen gut recherchiert und bibliographiert sind.

Im Bewerbungsgespräch kannst du dann mit gut recherchierten Fakten zum Unternehmen punkten. Dass du dich über das Unternehmen informieren sollst, bei welchem du dich bewirbst, ist dir bestimmt nicht neu – aber genau das beweist schon, dass du Informationskompetenzen besitzt.

Auch die richtigen Fragen können Informationskompetenz beweisen: Du kannst damit zeigen, dass du weißt, worauf es ankommt und was für das Unternehmen wichtig ist.

Welche Jobs legen besonders viel Wert auf gute Informationskompetenz?

Im Prinzip ist Informationskompetenz in jeder Branche von großer Bedeutung. Du wirst jeden Tag mit Informationen bombardiert, musst stets einen kühlen Kopf bewahren und darfst das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Dennoch brauchen manche Jobs mehr Informationskompetenz als andere. Hier eine kleine Auswahl:

Pädagogen. Als Pädagoge brauchst du die Informationskompetenz nicht in dem bereits vorgestellten Sinne – zumindest nicht hauptsächlich. In der Hauptsache geht es nämlich darum, Informationskompetenz an deine Schüler/Studenten vermitteln zu können. Das heißt, dass du selbst gute Informationskompetenzen brauchst, um das Ganze verständlich und souverän vorstellen zu können.

Technische Redaktion. Technische Redakteure müssen stets korrekt arbeiten – du bist dafür verantwortlich, dass Betriebsanleitungen verständlich und schnell nachvollziehbar geschrieben sind. Das heißt, du musst Informationen verständlich und souverän vermitteln können – und dafür musst du wissen, was die wirklich wichtigen Informationen sind und wie du mit ihnen umgehst.

Journalismus. Ähnlich sieht es im Journalismus aus: Information will verständlich verpackt werden – und dafür musst du wissen, welche Information es denn wert ist, verpackt zu werden. Ob Blog, Zeitung oder Magazin: Wissensvermittlung und Informationskompetenz gehen Hand in Hand.

Deine Soft Skills sind bereit? Zeit, sie zu zeigen – ab ins Bewerbungsgespräch.

Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch

Veröffentlicht am 16.09.2020, aktualisiert am 09.11.2020

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