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Flexibilität – Soft Skills in der Bewerbung

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit – Soft Skills, die dich im Berufsleben weit bringen können. Der Markt ändert sich ständig und es gilt, sich Veränderungen schnell anpassen zu können. Wie du flexibler werden kannst und deine Anpassungsfähigkeit schon während der Bewerbung beweisen kannst, lernst du hier.

Inhalt

Definition: Was ist Flexibilität?

”Sei doch mal ein bisschen flexibler!” – ein beliebter Satz. Aber was bedeutet Flexibilität eigentlich genau? Ein flexibler Mensch wird häufig mit den Adjektiven “spontan”, “locker” oder “anpassungsfähig” beschrieben. Wer flexibel ist, kann sich also schnell an geänderte Situationen anpassen.

Der Begriff “flexibel” kommt aus dem Lateinischen: “flectere” ist ein Verb, das so viel wie “biegen” oder “beugen” bedeuten soll – man passt sich den neuen Gegebenheiten an und “biegt” sich eben so lange, bis es passt.

Dabei können Veränderungen langsam oder plötzlich auftauchen – unvorhersehbare Schicksalsschläge zum Beispiel.

Für viele heißt Flexibilität aber auch Druck: Schritt halten und rechtzeitig anpassen – gerade in Zeiten der Digitalisierung und den Änderungen durch Corona ist das eine Sache von Schnelligkeit und guter Anpassungsfähigkeit.

Nicht jeder kann damit umgehen: Für manche bedeutet eine Veränderung lediglich eine leichte Abweichung der täglichen Routine, während für andere eine Veränderung geradezu eine Kehrtwende des kompletten Denkens bedeutet.

Daher ist es für Flexibilität wichtig, bei der täglichen Arbeit nicht in gefährliche Routinen zu rutschen – Arbeitsschritte werden schnell zum Zwang und eine Veränderung, auch wenn es Verbesserung bedeutet, kann dich komplett aus der Bahn werfen und du brauchst viel Zeit, um dich an die Änderungen anzupassen.

Wie wirst du flexibler?

Wie flexibel du bist, entscheidet sich bereits in der Kindheit – für’s Erste zumindest.

Hast du als Kind nie Entscheidungen treffen müssen und hast nie gelernt, mit Verantwortung umzugehen, werden dir Veränderungen im Erwachsenenleben schwer fallen. Was kannst du dagegen tun?

Wer durch Veränderungen negative Konsequenzen erfahren hat, der wird auf Veränderungen nicht gut zu sprechen sein. Das heißt: Wer flexibler werden will, muss das Gute in Veränderungen sehen können.

Flexibilität ist keine Charaktereigenschaft, die jahrelang antrainiert werden muss – es ist eine Entscheidung. Du kannst flexibler werden, du musst es nur wollen.

Flexibilität zu lernen, bedeutet also, “ja” zu sagen – meist einfacher gesagt, als getan, aber dennoch machbar. Du kannst mit kleinen Dingen anfangen: Nimm einen anderen Weg zur Arbeit oder gönne dir einen Abend mit Freunden, obwohl du eigentlich die Wohnung saugen wolltest.

Auch wichtig: Stelle dich deinen Ängsten. Trau dich was – das stärkt gleichzeitig auch dein Selbstbewusstsein. Um deine Angst zu mindern, kannst du dich an deine Kindheit oder deine Jugend erinnern: Welche Veränderungen gab es da? Waren sie wirklich alle schlecht oder gab es auch gute?

Nach und nach wirst du dich mit Veränderungen wohler fühlen und kannst auf größere Veränderungen immer besser reagieren. Mache dir einfach stets bewusst: Veränderungen sind nicht immer schlecht – lerne, die Vorteile zu sehen.

Aber Achtung: Zu viel Flexibilität ist auch nicht das Wahre. Nur weil mehrere Menschen mehrere unterschiedliche Meinungen haben, heißt das nicht, dass du es allen recht machen musst – der Respekt dir gegenüber kann dadurch sogar gemindert werden.

Tipps für dein Durchsetzungsvermögen findest du hier.

Flexibilität in der Bewerbung – Wie kannst du es zeigen?

Soft Skills in der Bewerbung zu beweisen, ist nicht immer einfach.

Unternehmen, die flexible Mitarbeiter suchen, drücken sich in den Stellenanzeigen gerne so aus: “Unser Unternehmen befindet sich in ständigem Wandel.” oder “Als Startup angefangen, wollen wir zu Deutschlands größtem (...) werden.” – Wandel und Entwicklung ist also vorbestimmt.

Schon dein Lebenslauf kann von Flexibilität zeugen: Ein Schulwechsel mehr als normal, ein Umzug in eine neue Stadt oder auch ein Studienabbruch zwingen dich dazu, dich neuen Situationen und Veränderungen schnell anzupassen.

Flexibilität zu zeigen, bietet sich aber vor allem im Bewerbungsgespräch an:

Eventuell bist du durch Recherchen auf Probleme gestoßen, auf die die Firma früher oder später stoßen wird. Es zeugt von Flexibilität, verschiedene Vorschläge zu machen, bei denen das Unternehmen auch gerne mal von der üblichen Arbeitsweise abweichen muss.

Im Falle eines Probetages kannst du ebenfalls Flexibilität beweisen: Du weißt vorher nicht, welche Aufgaben dich erwarten und doch kannst du sie bewältigen. Du kennst vorher eventuell niemanden und kannst dich während des Probetages mit neuen Leuten bekannt machen – und genau diese Dinge beweisen Flexibilität.

Für welche Jobs musst du besonders flexibel sein?

Flexibilität ist ein Soft Skill, der in manchen Berufen mehr wert ist, als in anderen. Jobs, bei denen sich die Verhältnisse schnell ändern können, brauchen viel Flexibilität. Jobs in der Bürokratie beispielsweise, brauchen weniger Flexibilität.

Wir haben dir hier ein paar Jobs zusammengefasst, die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erfordern:

IT. Im IT-Bereich gibt es zahlreiche Berufe. Für die meisten musst du flexibel sein und brauchst eine gute Schippe Anpassungsfähigkeit: Die Anforderungen ändern sich schnell und es entstehen ständig neue Möglichkeiten.

Marketing. Marketer leben davon, sich den Anforderungen der Wirtschaft ständig neu anzupassen. Der Markt ändert sich fast stündlich und es gilt, flexibel auf Änderungen reagieren zu können, um erfolgreich zu bleiben.

Unternehmensberater. In der Unternehmensberatung hast du es mit unterschiedlichen Menschentypen zu tun. Du musst dich auf verschiedene Charaktere einstellen und mit ihren Wünschen und Probleme flexibel umgehen können.

Tipps für deine Bewerbung findest du hier

Veröffentlicht am 11.09.2020, aktualisiert am 22.09.2020

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