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Online-Bewerbung: Tipps, Tricks und Aufbau

Du bist gerade dabei, dich online zu bewerben, weißt aber nicht so recht, wie du vorgehen sollst und ob du schon alle nötigen Informationen hast? Völlig verständlich, denn es gibt einiges, das du wissen solltest. Aber keine Sorge! Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie du dich am besten online bei deinem Traumjob bewerben kannst, was häufige Fehler sind und worauf du achten solltest.

Die Online-Bewerbung – dein „Schritt-für-Schritt“ Leitfaden von Campusjäger:

Wie kann ich mich mit meiner Online-Bewerbung von der Masse abheben?

Warum überhaupt online bewerben? 

Im digitalen Zeitalter wird die klassische Bewerbung auf Papier immer öfter durch die Online-Bewerbung ersetzt. Viele Unternehmen bevorzugen diese Art der Bewerbung vor allem deshalb, da es Zeit und Geld spart. 

Weitere Vorteile der Online-Bewerbung (für Unternehmen sowie für dich):

  • geringer Administrationsaufwand
  • Bewerbungen können einfach weitergeleitet werden
  • keine Versandkosten
  • Bewerbungen können durch spezielle Programme direkt nach Schlagwörtern gefiltert werden
  • kein Materialaufwand (Bewerbungsmappe, Papier, …)
  • meist kürzere Antwortzeiten
  • multimediale Inhalte können eingefügt werden (zum Beispiel Videos oder Links)

Welche Formen der Online-Bewerbung gibt es?

Es gibt viele verschiedene Formen von Online-Bewerbungen. Diese Varianten haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, auf die du dich als Bewerber einstellen und vorbereiten musst. Doch egal, welche Form der Bewerbung gewünscht ist: Du solltest dich ausreichend über das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, informieren. Nimm dir also immer genug Zeit, informiere dich, sprich eventuell mit Menschen, die dort arbeiten oder sich auskennen. Erst dann solltest du dich bewerben.

Die folgende Übersicht soll dir dabei helfen, die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten der Online-Bewerbung zu verstehen:

1. Online-Bewerbung per E-Mail

Viele Unternehmen bevorzugen es heutzutage, wenn du deine Bewerbung per E-Mail verschickst. Diese Variante ist für den Arbeitgeber selbst sehr übersichtlich – sie bietet sowohl dem Unternehmer, als auch dir viele Vorteile. Bei dieser Art von Bewerbung gibt es allerdings auch einige Punkte, die du beachten musst. Details zur Bewerbung per E-Mail findest du weiter unten in diesem Artikel.

2. Online-Bewerbung per Formular

Diese Variante der Online-Bewerbung ist vor allem bei größeren Unternehmen gängig. Bei der Bewerbung per Formular lädst du deine Dokumente wie Lebenslauf, Zeugnisse und Anschreiben online hoch. Außerdem gibt es in den meisten Fällen Eingabefelder, in denen Daten wie deine Abschluss- oder Semesternote eingetragen werden.

Zudem sind auch Freitextfelder nicht unüblich. Hier kann dann beispielsweise das Motivationsschreiben eingefügt werden. Oft sollen in Freitextfeldern aber auch Fragen beantwortet werden – wie zu Interessen oder Freizeitaktivitäten. Unternehmen fällt es durch die standardisierten Vorlagen leichter, die einzelnen Bewerbungen später miteinander zu vergleichen und den passendsten Kandidaten zu finden.

Vorteile bei der Bewerbung per Formular:

  • meist schnelle Antwort

  • Unternehmen können dich in ihre Bewerberdatenbank aufnehmen und dir somit die Möglichkeit geben, eine Stelle zu ergattern, auf die du dich nicht direkt beworben hast

3. Bewerbung mit Online-Portalen

Es gibt auch eine große Anzahl an sozialen Netzwerken für berufliche Kontakte wie beispielsweise Xing oder LinkedIn, auf denen du interessante Jobs findest. Du legst dir einfach ein Profil an, das du mit allen wichtigen Angaben zu deiner Person wie Qualifikationen, Erfahrungen oder Arbeitsproben füllst. Hierbei ist es sehr wichtig, dass du deine Profile stets aktuell hältst und deine Kompetenzen optimal herausstellst.

Du bewirbst dich bei dieser Form nicht aktiv, sondern präsentierst dich online passiv als interessante und attraktive Fachkraft. Arbeitgeber können dein Profil bei der Suche nach neuen Mitarbeitern ausfindig machen und so sehen, ob du ins Team passt. 

Tipps:

  1. Bedenke auch, dass dich der Recruiter auf Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und Co. suchen kann. Überprüfe vor allen Bewerbungen nochmal, wie du dich dort präsentierst und ob es vielleicht Bilder gibt, die besser gelöscht werden sollten.

  2. Überprüfe auch, ob deine Informationen bei den verschiedenen Netzwerken einheitlich sind, da es sein kann dass der Personaler dich auf verschiedenen Portalen sucht.

4. Bewerbung durch eigene Homepage

Du hast als Bewerber natürlich nicht nur die Möglichkeit, dich auf verschiedenen Portalen oder Profilen für Unternehmen sichtbar zu machen. Bist du technisch begabt, kannst du deine eigene Homepage erstellen, auch Bewerberseite genannt.

Auf so einer Homepage kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und zeigen, was in dir steckt. Besonders interessant an dieser Variante ist zusätzlich, dass du aktiv Keywords einsetzen kannst, unter denen du online gefunden werden willst. Das hat ein enorm großes Potenzial und kann deine Reichweite deutlich steigern.

Deine Homepage sollte aber insbesondere deine Qualifikationen und Erfahrungen beinhalten und im besten Fall auch erste Arbeitsproben oder Referenzen. Diese Art von Bewerbung ist vor allem in der IT-Branche weit verbreitet. Doch auch wenn du dich eher für andere Bereiche interessierst – mit einer seriösen und kreativen Homepage kannst du immer punkten und dich von der Konkurrenz abheben.

5. Ein Bewerbungsvideo drehen

Neben den bereits genannten Formen der Online-Bewerbung hast du oft auch die Möglichkeit, ein eigenes Bewerbungsvideo zu drehen. Doch wann lohnt sich die Mühe und investierte Zeit?

Du musst dir darüber im Klaren sein, dass auch ein noch so schön gestaltetes Bewerbungsvideo nicht das Anschreiben oder den Lebenslauf ersetzt. Außerdem ist diese Form von Bewerbung nicht für alle Branchen geeignet, sondern eher für solche, bei denen Kreativität und Initiative gefragt sind.

Beispiele für geeignete Branchen:

  • Journalismus
  • Marketing
  • Werbung

Es gibt einige wichtige Punkte, die du bei der Bewerbung per Video beachten musst. Die Umsetzung eines solchen Videos sollte immer professionell sein – vom Equipment über den Aufbau bis hin zum Inhalt. Ein Selfie-Video geht zum Beispiel überhaupt nicht. Frage lieber einen Freund, ob er dich filmen könnte oder verwende ein Stativ.

Wichtig ist, dass du erklärst, weshalb genau dieser Job der Richtige für dich ist – und das möglichst kurz und knackig. Erst dann solltest du auf Lebenslauf und persönliche Details eingehen. Für solch einen Dreh solltest du natürlich immer gut vorbereitet sein. Schreibe dir am besten vorher auf, was du alles sagen möchtest. Allerdings darf es im Video selbst nicht so klingen, als würdest du deinen Text nur ablesen oder hättest ihn auswendig gelernt.

Auch der Schluss spielt beim Bewerbungsvideo eine tragende Rolle. Ein passender Satz, der prägnant ist und in Erinnerung bleibt, ist ideal und kann auch kleine andere Fehler wiedergutmachen, die möglicherweise während des Videos entstanden sind.

Online-Bewerbung per Mail

Aufbau der E-Mail-Bewerbung

Eine E-Mail-Bewerbung unterscheidet sich vom Aufbau her grundsätzlich nicht von einer klassischen Bewerbung. Dieser sieht also wie folgt aus:

  1. Anschreiben

  2. Deckblatt

  3. Lebenslauf (mit Bewerbungsfoto) 

  4. Eventuelles Motivationsschreiben

  5. Zeugnisse

  6. Referenzen

  7. Zertifikate

  8. Arbeitsproben

1. Anschreiben

Deine Bewerbung kannst du mit Hilfe von Schreibprogrammen wie Microsoft Word oder Pages verfassen. Die erste Seite des Dokumentes, das du erstellst, ist das Anschreiben. Du baust es ganz klassisch auf – also mit deiner Anschrift und der des Unternehmens, bei dem du dich bewirbst. Betreffzeile und Datum dürfen natürlich auch nicht fehlen. Anschließend solltest du einen direkten Ansprechpartner begrüßen – die Formulierung „Sehr geehrte Damen und Herren“ solltest du nach Möglichkeit vermeiden.

In die Einleitung schreibst du, weshalb du dich auf die jeweilige Stelle bewirbst, wie du auf sie und das Unternehmen aufmerksam geworden bist und warum sie für dich interessant ist. Vermeide dabei Standard-Formulierungen und werde kreativ:

  • „Mein Essen poste ich bei Instagram, die nächste Urlaubsreise wird über Facebook publiziert und kleine Schnappschüsse für zwischendurch gibt es bei Snapchat – als waschechter „Digital Native“ stehe ich einfach auf Social Media. Auf deine Digitalagentur bin ich natürlich auch über das Bewerber-Video bei Facebook aufmerksam geworden und war direkt begeistert. […]“
  • „Schon seit der erfolgreichen Planung, Entwicklung und Errichtung meiner ersten Sandburg wollte ich Bauingenieur werden. Spätestens während meines Studiums und zwei Praktika bei XYZ und ABC festigte sich dieser Kindheitstraum – auch wenn die gesammelten Praxiserfahrungen weniger im „Sandbau“, sondern vielmehr der Konstruktion von mehrstöckigen Gebäuden aus Stahl und Beton liegen.“

Im darauf folgenden Hauptteil schilderst du dem Unternehmen differenziert, weshalb genau du dich für den Job eignest. Informiere hier über deine Erfahrungen und Kompetenzen – jedoch in einem angemessenen und professionellen Rahmen. Im Schlusssatz solltest du einen „Call-to-Action“ einbauen. Auch hier gilt wieder, dass die Formulierung dem Unternehmen angemessen sein sollte:

  • „Über ein persönliches Gespräch mit Ihnen freue ich mich sehr. Gerne können Sie mich zwecks Terminvereinbarung unter 0123/45678 anrufen.“
  • „Genug der vielen Worte – ich freue mich, Sie in einem persönlichen Gespräch von meinen Stärken überzeugen zu können.“

Wenn du kein Typ dafür bist, ein gut ausformuliertes Anschreiben zu verfassen oder einfach keine Zeit dafür hast, registriere dich einfach kostenlos bei Campusjäger - bei uns bewirbst du dich für die jeweiligen Jobausschreibungen mit nur jeweils 2-3 Sätzen.

2. Deckblatt

Hierbei können die Vorlieben der Personaler sehr unterschiedlich sein. Daher ist es natürlich für Bewerber schwer einzuschätzen, ob es nun gut oder schlecht ist eines hinzuzufügen. Es ist grundsätzlich optional, entscheide am besten ob es zu der jeweiligen Branche passt beziehungsweise ob es Mehrwert bietet. Normalerweise steht auf einem Deckblatt die Überschrift (z.B. ganz schlicht "Bewerbung"), die jeweilige Stelle auf die sich beworben wird und eventuell noch ein Foto, Inhaltsangabe oder deine Kontaktdaten.

3. Lebenslauf

Auf das Anschreiben folgt auf der nächsten Seite deiner Bewerbung der Lebenslauf. Achte darauf, dass Anschreiben und Lebenslauf visuell stimmig sind. Die Schriftart sollte beispielsweise die Gleiche sein. Faustregel hier: Maximal drei verschiedene Schriftgrößen und zwei verschiedene Schriftarten. Fügst du ein Bewerbungsfoto ein, solltest du es in der rechten oberen Ecke positionieren.

Möchtest du mit deiner Bewerbung aus der Masse herausstechen, hast du im digitalen Format sehr viele Möglichkeiten dazu. Grafiken helfen dir dabei, deine Bewerbung kreativ zu gestalten und bestimmte Erfahrungen und Fähigkeiten optisch hervorzuheben – zumal du so auch direkt zeigst, dass du mit Grafikprogrammen arbeiten kannst. Hast du zusätzlich eine eigene Homepage, lässt sich der Link dazu auch in deine Bewerbung einbauen.

Auch hier gilt: Falls du keine Lust hast auf aufwändige und zeitintensive Formatierungen des Lebenslaufes registriere dich am besten kostenlos bei Campusjäger.

4. Motivationsschreiben

Das Motivationsschreiben ist in den meisten Jobbewerbungen ein optionaler Bestandteil. Wenn du vorhast, dieses einzufügen, informiere dich am besten in unserem Artikel "Motivationsschreiben bei Jobbewerbungen".

Zeugnisse, Referenzen, Zertifikate, Arbeitsproben

Nach dem Lebenslauf oder dem Motivationsschreiben folgen deine Zeugnisse: Beispielsweise Abschluss- oder Arbeitszeugnisse, Referenzen, Zertifikate und Arbeitsproben (falls vorhanden und gefordert).

Wichtig: Unterschrift 

Die Unterschrift darf bei der klassischen Bewerbung nicht fehlen. Auch wenn sie bei der E-Mail-Bewerbung nicht unbedingt nötig ist, ist es empfehlenswert, sie einzuscannen und am Ende deines Lebenslaufes einzusetzen.

Deine Bewerbungsunterlagen – zusammengefasst als Anhang der E-Mail

Wie du bereits weißt, sind zu viele Dateien im Anhang einer der Fallstricke bei der Bewerbung per E-Mail. Sobald du also all deine Dokumente zusammen hast, solltest du sie in ein Format umwandeln, das sich gut per E-Mail verschicken lässt – eine PDF-Datei ist hier ratsam. Eine Word-Datei kann beim Öffnen Probleme machen und deine Inhalte im schlimmsten Fall nicht so darstellen, wie du es dir ursprünglich gedacht hast. Achte außerdem darauf, dass du die Dateien zusammenfasst und nicht alle einzeln anhängst.

Der Vorteil bei PDF-Dateien ist, dass deine Formatierungen und Grafiken unverändert bleiben – egal, mit welchem Programm dein Anhang geöffnet wird. Außerdem ist wichtig, dass dein Anhang nicht zu groß wird. In der Regel sollte eine Größe von 4MB nicht überschritten werden, sonst droht deine Mail im Spam-Ordner zu landen. Zudem lassen sich kleinere Anhänge deutlich schneller herunterladen, was wiederum für das Unternehmen von Vorteil ist.

Tipps:

1. Benennung des Anhangs

Eine sinnvolle Benennung deiner Datei spielt eine sehr wichtige Rolle. Sie sorgt dafür, dass der Personalverantwortliche sofort weiß, worum es geht. Außerdem hilft ein eindeutiger Name dabei, die Datei schneller wiederzufinden.

Ein optimaler Dateiname könnte beispielsweise so aussehen:
  • Bewerbung_Vorname_Name.pdf

Eventuell kann auch die Stelle angegeben werden, auf die du dich bewirbst:

  • Bewerbung_Vorname_Name_Stelle.pdf

2. E-Mail Text bei der Online-Bewerbung

Sobald sich deine Dateien im Anhang befinden, solltest du ein weiteres, kürzeres Anschreiben im Textfeld der E-Mail selbst einfügen. Hierbei ist es wichtig, dass du nicht einfach dasselbe Anschreiben übernimmst, welches sich schon in der Bewerbung an sich befindet, sondern ein Neues verfasst.

Mögliches Muster für das Standard-Anschreiben in der E-Mail:

Sehr geehrte(r) X,

im Anhang finden Sie meine Bewerbungsunterlagen für die Stelle YZ.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und über ein persönliches Gespräch würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Vorname Name

3. Kontaktdaten

Zusätzlich zur Kurzversion des Anschreibens empfiehlt es sich, die Kontaktdaten im E-Mail Text einzubinden. Außerdem solltest du hier auch schon kurz darauf eingehen, welche Motivation du hast, dich für die angebotene Stelle zu bewerben.

4. Der Absender

Auch wenn die Online-Bewerbung meist deutlich stressfreier abläuft als die klassische Bewerbung – weniger professionell darfst du als Bewerber jedoch nicht auftreten. Bei einer E-Mail-Bewerbung musst du unbedingt darauf achten, dass dein Absender seriös ist. Deine Absenderadresse sollte neutral sein und im besten Fall deinen Vor- und Nachnamen enthalten.

Wie kann ich mich mit meiner Online-Bewerbung von der Masse abheben?

Es ist kein Geheimnis: Die Anzahl an Bewerbern ist vor allem bei großen Unternehmen hoch. Und sie wächst stetig. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du es schaffst, aus der Masse herauszustechen.

Möglichkeiten, dich von anderen Bewerbern abzuheben, gibt es viele:

  • Nutze Videos, eine eigene Homepage oder andere Medien, um dich besonders kreativ zu bewerben.

  • „Ich bin teamfähig und motiviert“ – solche Standardsätze aus Internetvorlagen kann kein Recruiter mehr lesen – überlege dir fesselnde und individuelle Sätze 

  • Du kannst in der Online-Bewerbung auch sprachlich auffallen. Ein lockeres Anschreiben – vielleicht sogar per „Du“ – kann vor allem bei Startups und in der Kreativbranche Wunder bewirken. Hier kommt es aber natürlich stark auf das Unternehmen an.

  • Werte deine Dokumente (Motivationsschreiben, Lebenslauf) optisch auf – etwa durch sinnvolle Grafiken. Aber übertreibe es beim Design nicht, es kommt vor allem auf den Inhalt an.

Folgende Punkte können außerdem dabei behilflich sein, herauszustechen und positiv aufzufallen:

  • Fülle bei Online-Formularen alle Felder vollständig aus (Unvollständigkeit kann dazu führen, dass du aus dem Suchprozess geworfen wirst)

  • Setze Schlüsselbegriffe ein (vor allem bei Freitextfeldern von besonderer Bedeutung)

  • Achte beim Hochladen von Dokumenten auf das richtige Format (z.B. PDF)

  • Verstelle dich nicht, sondern sei du selbst

Auf welche Fallstricke muss ich als Bewerber achten?

Es gibt gängige Fehler, die sich bei Online-Bewerbungen oft einschleichen. Diese solltest du auf jeden Fall vermeiden, um deine Chancen bei der Bewerbung nicht zu senken.

Häufig auftretende Fehler bei Online-Bewerbungen:

  1. Tonfall

Auch bei Online- oder E-Mail-Bewerbungen musst du darauf achten, dich professionell und angemessen auszudrücken. Abkürzungen, Tipp- und Rechtschreibfehler, Smileys – all das geht gar nicht! Deine Formulierungen sollten immer den Eindruck von Reife und Professionalität vermitteln. Bevor du also auf „Senden“ klickst, solltest du lieber einmal mehr über deinen Text lesen, statt dich im Nachhinein über Fehler und irritierende Formulierungen zu ärgern.

  1. Unvollständigkeit der Angaben und Anlagen

Auch bei Angaben und Anlagen gilt: Kontrolliere sie! Unvollständigkeit ist eines der direkten Ausschlusskriterien. Auch, wenn du nervös bist: Nimm dir Zeit! Sieh nach, ob du tatsächlich alle geforderten Angaben gemacht hast.

  1. Zu große Datei-Anhänge

Ein Fehler, der bei E-Mail-Bewerbungen oft auftritt, sind zu große Datei-Anhänge. Du solltest immer darauf achten, deine Dateien (Fotos, Lebenslauf oder weitere Dokumente) nicht einzeln an deine Mail anzuhängen. Denn das wird als lästig empfunden und kommt nicht gut an. Fasse also all deine Dokumente in einer zusammenhängenden Zip-Datei zusammen.

  1. Ein vergessener Anhang

Es ist dir bestimmt auch schon passiert: Du hast eine E-Mail mit einem wichtigen Anhang verschickt. Das dachtest du zumindest. Bei späterem Nachsehen ist dir aufgefallen, dass du die Dateien überhaupt nicht an die Mail gehängt hast. Ein vergessener Anhang ist peinlich und sollte bei einer Bewerbung per E-Mail nicht vorkommen. Ist dir das Missgeschick doch passiert, entschuldige dich beim Ansprechpartner und reiche die fehlenden Dokumente nach.

  1. Unprofessionelle Fotos

Auch, wenn es heutzutage weggelassen werden kann, ein sympathisches Bewerbungsfoto kann den ersten Eindruck positiv beeinflussen. Doch amateurhaft eingescannte Bilder kommen selten gut an. Richtig: Fotos professionell beim Fotografen anfertigen und auf einem USB-Stick oder einer CD abspeichern lassen.

  1. Die Betreffzeile

Bei einer Bewerbung per E-Mail spielt die Betreffzeile eine große Rolle. Sie hilft dem Personalverantwortlichen dabei, schnell einzuordnen, worum es in deiner E-Mail geht. Kurz, sachlich, prägnant und eindeutig – es ist wichtig, dass die Betreffzeile Aussagekraft hat. Oft geben die Unternehmen auf Ihrer Homepage schon Formulierungen an wie etwa „Bewerbung Ausschreibung 123/3567 – Marketing“.

  1. Standardformulierungen

Personalverantwortliche arbeiten sich täglich durch unzählige Bewerbungen. Solche, die typische Standardformulierungen beinhalten, werden meist sofort aussortiert. Solche Formulierungen zeugen von Faulheit, fehlendem Interesse und nicht vorhandener Kreativität. Verwende auch bei Online-Bewerbungen also immer eigene Formulierungen, die Aufmerksamkeit erregen und gleichzeitig von Professionalität zeugen. Behalte hierbei aber immer das Unternehmen und die Branche im Hinterkopf.

  1. Deine Social-Media-Kanäle

Du hast folgenden Spruch bestimmt schon zahlreiche Male gehört: das Internet vergisst nie. So klischeehaft das auch klingen mag – achte darauf, was du veröffentlichst. Denn vor allem, wenn du dich online bewirbst, sind deine Profile auf sozialen Netzwerken nicht uninteressant für potenzielle Arbeitgeber.

Deine Online-Profile sollten ein positives Aushängeschild für dich sein. Bilder, auf denen du betrunken durch die Gegend torkelst sind ein absolutes No-Go. Verhindere aber nicht nur solche negativen Eindrücke, sondern versuche dem Recruiter dein Gesamtbild zu bestätigen. Du bist kreativ? Lade bei Instagram Zeichnungen oder Bilder von dir hoch. Du bist sozial engagiert? Teile bei Facebook Veranstaltungen, die du organisiert hast.

  1. Falsches Datum, Unternehmen oder Anrede

Selbstverständlich kannst und solltest du dich bei mehreren Unternehmen bewerben. Ein Fehler, der dabei allerdings oft genug vorkommt, ist ein falsches Datum oder sonstige falsche Ansprachen auf dem Anschreiben. Das ist nicht nur peinlich, sondern wirft ein schlechtes Licht auf die komplette Bewerbung. Es lässt darauf schließen, dass du dich nicht wirklich für die angebotene Stelle interessierst, sondern eine Massenbewerbung formuliert hast, die du an alle möglichen Unternehmen schickst und dabei sehr unsorgfältig und unprofessionell vorgehst.

Fazit: Dein Online-Weg zum Traumberuf

Die Online-Bewerbung gewinnt nicht ohne Grund immer mehr an Bedeutung. Sie bietet sowohl den Unternehmen als auch dir als Bewerber entschiedene Vorteile. Durch die unterschiedlichen Formen der Online-Bewerbung – ob E-Mail oder Formular – kann der Bewerbungsprozess optimal an die Bedürfnisse der Arbeitgeber angepasst werden. Du weißt nun alles, was wichtig ist, um deine perfekte Online-Bewerbung zu erstellen und deinem Traumjob ein Stück näher zu kommen. Das heißt konkret:

  1. Halte dich auch online an alle gängigen Formalitäten bezüglich Anrede, Bilder und Tonalität; gehe aber zusätzlich auf die Besonderheiten der Online-Bewerbung in Sachen Format (PDF), doppeltes Anschreiben und Co. ein.

  2. Sei kreativ und hebe dich von der Masse ab!

  3. Bedenke immer, an wen deine Bewerbung gerichtet ist. An das hippe Berliner Startup geht die Bewerbung deutlich lockerer raus als an den traditionsreichen Mittelständler.

Als Bewerber machst du dir aber bestimmt Gedanken darüber, wie der ganze Bewerbungsprozess in der Realität schlussendlich ablaufen soll. Normalerweise ist so ein Prozess mit vielen, oft zeitaufwändigen Schritten verbunden, auch wenn es sich um eine Online-Bewerbung handelt. Das Anschreiben formuliert sich schließlich nicht von selbst. Zudem ist es gar nicht so einfach, mit den Unternehmen, die dich als Bewerber tatsächlich interessieren in Kontakt zu treten.

Bewerben einfach gemacht

Dafür gibt es Campusjäger. Spar dir aufwendige Bewerbungsschreiben oder Lebenslauf-Formatierungen. Bei uns musst du dich nur einmal kostenlos registrieren, dein Profil ausfüllen und schon kannst du dich ohne Probleme bei so vielen unserer Jobangebote bewerben wie du willst – und das nur mit 2-3 Sätzen.

Außerdem stehen dir persönliche Ansprechpartner zur Seite und du musst nicht mehr ewig auf eine Rückmeldung des Unternehmens warten.

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