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Was macht ein Mediengestalter?

Wie kann ich mir das Berufsbild Mediengestalter vorstellen? 

Bist du fit für das Erstellen ganzer Werbeprojekte? Dabei kombinierst du klassische Werbemittel mit neuen Medien. Du erschaffst Tonträger, Webseiten, Flyer, Videoclips, digitale Grafiken und Apps. Als Mediengestalter hilfst du Kunden bei der Ideenfindung, erstellst Layouts, entwirfst vollständige Medienkonzepte und machst Angebote. Schließlich präsentierst du Kunden deine fertigen Ergebnisse. Anschließend beobachtest du die Erfolge, optimierst und intensivierst. Doch das ist noch nicht alles... 

Die Gestaltungsaufgaben im Berufsbild Mediengestalter sind so umfangreich, dass du dich anfangs nur auf ein Teilgebiet konzentrieren kannst. Die Medienwirtschaft entwickelt sich kontinuierlich weiter, während du die neuesten Trends ermittelst. Deine Medienabteilung berät, konzipiert, gestaltet und realisiert top aktuelle Werbeaktionen. Aus diesem Grund gibt es kaum mehr ein reines Berufsbild Mediengestalter. Beispielsweise bist du als Mediengestalter Technik eingestellt, arbeitest jedoch als Fronted Entwickler. Den Job Fronted Entwickler ergatterst du nur über einen brillanten Quereinstieg.

Kannst du dich für das Abenteuer Mediengestalter begeistern? Täglich neue Möglichkeiten ausschöpfen und das Berufsbild Mediengestalter mit verändern? Dann bist du in der Mediengestaltung genau richtig.

Konkrete Gestaltungsaufgaben und strategische Planung für Mediengestalter

Je nach Qualifikationen und beruflicher Ausrichtung findest du deinen Arbeitsplatz in der Medienbranche. Du orientierst dich an Kundenwünschen und am Erfolg deiner Produkte. In Werbeagenturen und der Medienabteilung größerer Unternehmen spezialisierst du dich normalerweise auf einen Bereich. Klassische Tätigkeitsfelder bieten Tonstudios, Grafikbüros, Verlage, Filmproduktions-Gesellschaften, Event-Agenturen, Marketing-Bereiche und Druckereien.

Der Kundenkontakt steht an erster Stelle. Beim ersten Briefing gehst du auf die Realisierung und Machbarkeit ihrer Wünsche ein. Mediengestalter in der Medienberatung widmen sich hauptsächlich der kaufmännischen Seite des Berufs. Du kalkulierst Preise, erstellst Angebote, verteilst das Budget und besprichst die Gestaltungsaufgaben mit den Agenturmitarbeitern - immer im Hinblick auf Einhaltung von Kundenwünschen und Terminen.

Nach dem Kundenbriefing folgt die Konzeption. Größere Projekte erfordern von dir als Mediengestalter zielgerichtetes und strategisches Planen. Demnach ermittelst du die Auftragsziele, stellst sie mit verschiedenen Gestaltungsaufgaben zusammen und analysierst die Zielgruppen. Dabei wägst du Chancen und Risiken ab, während du den Zeit- und Maßnahmenplan erstellst - mit Geldmitteln, Material und Personal.

Die Mediengestalter der Fachrichtung Mediendesign entwerfen daraufhin digitale Texte, Grafiken, Audio- und Videodaten zur mediengerechten Weiterverarbeitung. Bevor du dem Kunden die Entwurfsdateien vorlegst, prüfst du, ob sie vollzählig und umsetzbar sind. Ist der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden, planst du weitere Produktionsabläufe.

Mediengestalter der Fachrichtung Medienoperating realisieren startfertige Medienprodukte, angefangen beim Datenhandling. Du optimierst Daten und fügst einzelne Medienelemente zu einem Ganzen zusammen. Deine Aufgaben liegen im Gestalten und Programmieren von Webauftritten oder mobilen Seiten aller Art. Du kümmerst dich weiterhin um Bild- und Videobearbeitung und stellst 3D-Animationen auf die Beine. Du pflegst Datenbanken, bedienst Content Management- oder Shop-Systeme. Oder bist du Experte im Digitaldruck? Bist du Profi für Social Media-Auftritte?

In größeren Unternehmen übernehmen spezialisierte Mediengestalter (HTML5, CSS3, Java Script, LESS, jQuery) die Programmierung von unterschiedlichen Präsentationsebenen, den Fronted - beispielsweise Benutzeroberflächen von Applikationen oder Webseiten. In diesem Fall sprechen wir vom Fronted Entwickler. Als Bindeglied zwischen Programmierer und Grafikdesigner befasst sich ein Fronted Entwickler um Problemlösungen wie das Optimieren von Applikationen auf eine bessere Ladegeschwindigkeit.

Wie viel verdienen Mediengestalter?

Dein Gehalt in der Mediengestaltung beginnt bei circa 1.500 bis 1.800 Euro monatlich - je nach Bundesland und Arbeitgeber. Das Einkommen steigt mit zunehmender Berufserfahrung, Verantwortlichkeit und gutem Verhandlungsgeschick. Zur Grundvergütung können Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Sonderzahlungen und Erfolgsbeteiligungen hinzukommen. Neben der Haupttätigkeit kannst du als Freelancer zusätzlich Geld verdienen. Die Werbewirtschaft blüht. Am besten bildest du dich kontinuierlich weiter.

Eine tragende Säule der Medienabteilung bilden die Berater, auch Konzepter genannt. Berater sind die Diplomaten im Betrieb. Von Vorteil ist hierbei ein betriebswirtschaftliches Studium in Richtung Marketing, Medien oder Kommunikation. Es existieren auch berufsbegleitende Weiterbildungen zum Kommunikationswirt.

Ein Account-Planner agiert in der jüngsten Disziplin und gilt als dritte Säule der Medienabteilung, neben den Beratern und Kreativen. In der Regel brauchst du ein BWL-Studium mit der Fachrichtung Marketing, ein Studium der Soziologie oder Psychologie. Innerhalb der Betriebsstruktur wechseln auch erfahrene Texter und Berater zum Planning.

Der kreative Bereich verteilt sich, je nach Größe des Unternehmens, auf Mediengestalter mehrerer Fachrichtungen: Creative Director, Art Director, Grafikdesigner, Reinzeichner und Texter. Bei Bedarf kommen Freelancer ins Geschäft, deren Qualifikationen als Produktioner, Illustratoren, Fotografen, PR-Manager und Traffic Manager die Medienabteilung ergänzen. Weiterhin arbeiten Server-Administratoren im Team, Software-Entwickler, Fronted Entwickler und Spezialisten des Onlinemarketing.

Wenn du Spaß am eigenständigen Arbeiten mit Computern hast, dazu eine ausgezeichnete räumliche Vorstellungskraft und logisches Denkvermögen, dann hast du den perfekten Job gewählt. Wenn du außerdem noch zeichnen kannst, sorgfältig arbeitest und teamfähig bist, kannst du sofort loslegen.

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