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Hilfreiche Tipps für dein Kündigungsschreiben

Wer ein bestehendes ein Arbeitsverhältnis bei seinem Arbeitgeber auflösen möchte, muss wissen, dass es einige Stolperfallen gibt. Schon der kleinste Formfehler in deinem Kündigungsschreiben kann dabei rechtliche Konsequenzen für dich haben. Und diese musst du dann ganz alleine tragen. Wir geben dir hilfreiche Tipps, damit du ein korrektes Kündigungsschreiben erstellst.

Du bist gerade noch in der Probezeit? Kein Problem, auch hierbei kann mit uns nicht viel schief gehen. Hier entlang zur Kündigung in der Probezeit! Kündigungsschreiben. Wegweiser: Time to say goodbye

Allgemeines zum Kündigungsschreiben

Bei einer Kündigung handelt es sich um ein einseitiges empfangsbedürftiges Rechtsgeschäft. Sie beendet ein dauerhaftes und regelmäßiges Rechtsverhältnis, bei dem es sich eben auch um ein Arbeitsverhältnis handeln kann.

Meist erfolgt die Kündigung nach dem Ablauf einer bestimmten Frist. Das bedeutet für dich, dass du mit deinem Kündigungsschreiben sicherstellen musst, dass es fristgerecht eingeht und empfangen wird.

Des Weiteren muss das korrekte Enddatum des Vertrages angegeben werden. Die Kündigungsfrist ist mit dem Arbeitsrecht und damit mit deinem Arbeitsvertrag verbunden. Dadurch kann sie abhängig vom Arbeitgeber unterschiedlich ausfallen. Das kommt auf die jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen an, die sich dann allerdings an das geltende Recht halten müssen.

Ausnahme: Außerordentliche Kündigung. Die außerordentliche Kündigung wird ausgesprochen, wenn einer der beiden Parteien, also Arbeitgeber oder (du) Arbeitnehmer, die Fortsetzung des Vertrages nicht mehr zuzumuten ist.

Neben der Kündigungsfrist musst du natürlich noch weitere Faktoren beachten, die für das Kündigungsschreiben von großer Wichtigkeit sind. Dazu gehören vor allem Formvorschriften.

Die 5 wichtigsten Formvorschriften

Du musst die nachfolgenden Punkte unbedingt in deinem Kündigungsschreiben aufführen, damit es rechtswirksam ist. Missachtest du diese Vorschriften, kann das für dich rechtliche Folgen haben. Diese sind weder für deine restliche Zeit am Arbeitsplatz, noch für deine zukünftige Karriere förderlich.

1. Adresse

In deinem Kündigungsschreiben müssen die kompletten Adressen von dir und deinem Arbeitgeber angegeben werden.

2. Personalnummer

Falls du eine Personalnummer besitzt, musst du auch diese aufführen, damit du als Arbeitnehmer eindeutig zugeordnet werden kannst.

3. Datum

Das Datum ist bei einem Kündigungsschreiben ebenfalls vom wichtiger Bedeutung. Du musst in deiner Kündigung zwei Daten eintragen. Als erstes das Datum, an dem du sie aufgesetzt hast, als zweites den letzten Tag deiner Arbeit. Achte darauf, dass beide Daten mit der tatsächlichen Kündigungsfrist übereinstimmen.

4. Betreffzeile

Wenn du als Arbeitnehmer kündigst, gibst du den Betreff kurz und bündig an. Das Wort “Kündigung” im Betreff ist meistens ausreichend. Damit das Kündigungsschreiben noch besser und eindeutiger zugeordnet werden kann, ist auch die Angabe des Datums möglich, an dem Dein Arbeitsvertrag geschlossen wurde.

5. Persönliche Anrede

Die korrekte Anrede gehört ebenfalls in das Kündigungsschreiben. Du musst den richtigen Ansprechpartner mit all seinen akademischen Titeln angeben.Wenn du dir nicht sicher bist, bei wem du deine Kündigung einreichen musst, kannst du das in der Personalabteilung erfragen.

An die zuständige Person richtest du dich direkt in deinem Kündigungsschreiben. Auch die Unterschrift ist wichtig. Du musst deine Kündigung persönlich unterschreiben. Tust du das nicht, kann ihre Gültigkeit angezweifelt werden.

Kündigungsgrund im Kündigungsschreiben angeben?

Für Deine Kündigung gibt es selbstverständlich Gründe. Etwas motiviert dich, den Job zu wechseln. Das musst du jedoch nicht in einem Kündigungsschreiben aufführen. Es ist nur dann erforderlich, wenn es eine außerordentliche Kündigung ist. Dann musst du den Grund benennen. Als Rechtfertigung hierfür gelten Argumente wie:

  1. Verhaltensbedingte Kündigung,
  2. Personenbedingte Kündigung
  3. Betriebliche Kündigung

Unter einer betrieblichen Kündigung ist dabei zu verstehen, dass du auch betriebsbedingte Gründe wie etwa Störungen im Vertrauens-, Leistungs- und Unternehmensverhältnis angeben kannst. Diese sind jedoch sehr selten.

Wusstest du schon, dass einer der häufigsten Kündigungsgründe die personenbedingte Kündigung ist? Und dabei handelt es sich nicht wie du etwa vermuten magst um die Kollegen. Nein, öfter sind es die Chefs, die Arbeitnehmer dazu veranlassen zu kündigen.

Wann ist ein Kündigungsschreiben rechtsgültig?

Seit dem 1. Mai 2000 muss eine Kündigung auf jeden Fall in schriftlicher Form erfolgen, damit sie wirksam ist. Wenn du aus einer zornigen Laune heraus im Eifer des Gefechts deinem Vorgesetzten zurufst, dass du kündigst, ist das nicht wirksam.

Du hast aus Versehen gekündigt? Dann hoffen wir, dass das nur per E-Mail passiert ist. Wenn dein Kündigungsschreiben in schriftlicher Form erfolgt ist, ist es endgültig. Die Kündigung kann nicht von dir zurückgenommen werden. Falls du also doch noch nicht ganz sicher bist, ob du wirklich kündigen willst, helfen wir dir bei der Entscheidung. Hier entlang:)

Wenn du das alte Arbeitsverhältnis beendest, weil dir ein neuer Job in Aussicht gestellt wurde, solltest du das Kündigungsschreiben erst versenden, wenn du den neuen Arbeitsvertrag bereits unterschrieben hast. Ansonsten ist es möglich, dass du plötzlich keine Anstellung mehr hast.

Der Empfang beziehungsweise der Eingang vom Kündigungsschreiben bedarf keiner besonderen Bestätigung. Du kannst als Arbeitnehmer aber natürlich um eine Bestätigung bitten, jedoch muss dem nicht stattgegeben werden. Um mehr Sicherheit zu erhalten, kannst du das Kündigungsschreiben aber persönlich bei deinem Vorgesetzten abgeben und dazu auch Zeugen mitnehmen. Viele Arbeitnehmer versenden ihre Kündigung allerdings als Einschreiben. Vergiss nicht, dass auch der Erhalt des Arbeitszeugnisses wichtig ist.

So geht es nach dem Kündigungsschreiben weiter

Nachdem du gekündigt hast, wirst du deinen Job erfolgreich los sein. Jetzt brauchst du schnellstmöglich einen Neuen. Wir von Campusjäger helfen dir hierbei - mit uns wird der Bewerbungsprozess weniger zeitaufwendig, unkompliziert und weniger arbeitsintensiv.

Bei uns registrierst du dich kostenlos, lädst dann einmal deinen Lebenslauf hoch, gibst Angaben zu deinem nächsten Traumjob und wir sortieren dir alle passenden Stellen vor. Deine Bewerbung auf den passenden Job vollendest du dann nur noch mit drei bis vier Sätzen zu deiner Motivation – das ersetzt dein Anschreiben - und schon ist es vollbracht. Um alle weiteren Schritte kümmern wir uns dann. Hört sich einfach an? Ist es auch! Probiers heute gleich aus.

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