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Praktikumsbericht schreiben: So geht's

Du sitzt vor einem leeren Blatt Papier und weißt einfach nicht was du in deinen Praktikumsbericht schreiben sollst?

Kein Problem, denn wir zeigen dir worauf es bei deinem Praktikumsbericht ankommt und wie du am besten vorgehst.

Inhalt

Was ist ein Praktikumsbericht und wofür benötigst du diesen?

Ein Praktikumsbericht ist ein Dokument, in welchem du deine Tätigkeiten während deines Praktikums genauer beschreiben und ausformulieren kannst. 

Gerade bei Pflichtpraktika von der Schule oder auch der Hochschule wird oftmals ein Praktikumsbericht gefordert. Aber auch wenn kein Praktikumsbericht dringend benötigt wird, ist ein Praktikumsbericht eine gute Möglichkeit dir nochmal bewusst zu machen, was du in deinem Praktikum gelernt hast und inwiefern es deine Zukunft – zum Beispiel in der Berufswahl – beeinflusst hat. 

Durch das Reflektieren, erreichst du somit nicht nur eine genaue Auflistung der Tätigkeiten und was du gelernt hast, sondern du kannst auch besser einordnen, welche Tätigkeiten dir Spaß machen und welche berufliche Richtung du einschlagen möchtest. Hast du zum Beispiel ein Praktikum mit Kundenkontakt absolviert, kannst du danach besser einordnen, ob du später im Kundenkontakt arbeiten möchtest oder ob es dir nicht sonderlich zusagt.

Durch die richtige Vorbereitung Zeit sparen

Viele schreiben beim Praktikumsbericht einfach drauf los und gelangen an einen Punkt, an dem sie nicht mehr weiter kommen und der Text einem Chaos entspricht. 

Bevor du dich jedoch auf den Praktikumsbericht stürzt, solltest du dir erstmal Zettel und Stift holen und dir stichpunktartig notieren, was du eigentlich gemacht hast. Fällt dir nichts mehr ein, kannst du dir anschließend überlegen, welche Reihenfolge der notierten Punkte am sinnvollsten ist – markiere sie dir deutlich, damit du diese beim Schreiben auf deinem Zettel nachschauen kannst. Dadurch hast du für das Schreiben deines Berichtes bereits deinen eigenen Leitfaden und lässt Chaos keine Chance sich auszubreiten.

Durch den roten Faden erreichst du eine Struktur, die Leser leicht nachvollziehen können und dein Bericht enthält alle wichtigen Punkte. Du kannst während des Schreibens auch einen Haken hinter jeden genannten Punkt setzen, damit du auch ja nichts vergisst. 

Als Letztes solltest du nochmal bestimmte Formalien deines Betreuers oder Prüfungssekretariats raussuchen, damit du beim Schreiben auch wirklich alle Kriterien erfüllst und es im Nachhinein nicht zu Problemen kommt. 

Jetzt hast du alles vorbereitet und kannst mit dem Schreiben beginnen.

Tipp: Wenn du gerade im Praktikum bist, mache dir jeden Tag ein paar Notizen was du gemacht hast. So hast du dir bereits einen großen Teil der Arbeit gespart und musst nicht lange überlegen, über was du Schreiben sollst.

Für mehr Tipps rund um das Thema Bewerbung und Beruf, schau doch einfach mal auf unserem Karriereguide vorbei

Aufbau des Praktikumsberichts: Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil und Schluss

Für einen Praktikumsbericht gibt es leider kein allgemeingültiges Kochrezept. Wird ein Praktikumsbericht von dir gefordert, werden dir meistens auch gewisse Vorgaben und Richtlinien vorgegeben. Diese solltest du unbedingt einhalten, da sonst der Praktikumsbericht nochmal geschrieben werden muss. Hast du keine Richtlinien oder brauchst weitere Inspiration, kannst du sich an der folgenden Gliederung orientieren.

Deckblatt:

Das Deckblatt dient als übersichtliche Darstellung aller wichtigen Informationen. Angefangen von deinen persönlichen Daten wie Name, Anschrift, Studiengang und Hochschule. Aber auch die Firmenanschrift und Daten zu deinem Praktikum wie Zeitraum und die entsprechende Stellenbezeichnung oder auch dein Fachbereich, in welchem du dein Praktikum absolviert hast, gehören mit auf das Deckblatt.

Achte darauf, alles übersichtlich darzustellen und keine wichtigen Informationen zu vergessen.

Inhaltsverzeichnis:

Falls du einen längeren Praktikumsbericht schreibst, lohnt es sich die verschiedenen Bereiche aufzuteilen und in einem Inhaltsverzeichnis festzuhalten. Dies kommt direkt nach dem Deckblatt und ermöglicht dem Leser einen Überblick über deinen Bericht zu erhalten. Falls du nur einen sehr kurzen Praktikumsbericht hast, kannst du – wenn nicht anders vorgegeben – das Inhaltsverzeichnis auch einfach weglassen.

Einleitung:

In der Einleitung solltest du vor allem darauf eingehen, warum du dich für dieses Praktikum entschieden hast. Aber auch warum du dein Praktikum im gewählten Unternehmen machst, gehört mit in die Einleitung rein. Die Einleitung spiegelt somit das “Warum?” wieder. Zusätzlich kannst du durch geschickte Formulierungen auch bestimmte Eckdaten – wie zum Beispiel die Anzahl der Wochen – deiner Einleitung hinzufügen. 

Hauptteil:

Den Hauptteil kannst du in 3 Teile aufteilen. Zuerst startest du mit der Vorstellung des Unternehmens. Danach gehst du auf den Ablauf und deine Aufgaben während des Praktikums ein. Deinen Hauptteil beendest du dann abschließend mit einem typischen Ablauf deines Arbeitsalltags im Praktikum. Dabei kannst du selbst entscheiden, ob du den Hauptteil auch im Inhaltsverzeichnis in die verschiedenen Unterpunkte gliedern möchtest oder ob du es bei einer Überschrift belässt.

In der Vorstellung des Unternehmens solltest du auf wichtige Informationen und Daten des Unternehmens eingehen. Dabei kannst du zum Beispiel die Unternehmensgröße oder die Produkte des Unternehmens nennen und erklären welchen Einfluss diese auf dein Praktikum hatten. Bist du dir bei manchen Fakten oder Informationen nicht sicher, kannst du diese auch recherchieren.

Als Übergang eignet sich die Branche und die Abteilung in der du gearbeitet hast. Durch geschickte Verknüpfungen der verschiedenen Teile deines Hauptteils, erschaffst du einen idealen Lesefluss. 

Als Nächstes gehst du auf deine Aufgaben während des Praktikums ein und kannst hier die Verknüpfung schaffen, inwiefern diese die Abteilung beeinflusst haben. Ordne deine Aufgaben am besten zeitlich – dadurch kann der Leser die Entwicklung der Aufgaben nachvollziehen und leichter erkennen, wie du dich während des Praktikums gesteigert hast. Dabei geht es nicht darum, dass das Unternehmen nach dem Praktikum nicht mehr ohne dich kann, sondern auch kleine Steigerungen in der Schwierigkeit beweisen, dass das Unternehmen vertrauen in dich setzt und dir auch schwierigere Aufgaben zutraut.

Zuletzt kannst du dann nochmal einen üblichen Arbeitstag schildern. Dadurch vermittelst du wie viel du pro Tage gearbeitet hast und auch kleine Nebentätigkeiten werden präsentiert. Du darfst aber auch zum Beispiel das Mittagessen mit dem Team erwähnen, schließlich zeigst du damit Gruppenzugehörigkeit und die Auseinandersetzung mit anderen.

Schluss:

Um den Praktikumsbericht zu beenden, gehst du nun auf deine Erfahrungen ein. Dabei schilderst du deine Erwartungen und inwiefern diese erfüllt wurden – oder auch nicht erfüllt wurden. Aber auch Erfahrungen außerhalb deiner Erwartungen solltest du unbedingt in deinen Praktikumsbericht mit einbringen.

Der nächste Schritt ist der Einfluss des Praktikums auf deine persönliche Entwicklung und Zukunft. Kannst du dir vorstellen in diesem Bereich später zu arbeiten? Was hast du während deines Praktikums gelernt?  Welche Aufgaben sind dir besonders leicht gefallen? Welche Erfahrungen möchtest du gerne auch in deiner Zukunft sammeln und was hat dir gar nicht gefallen? Dabei solltest du unbedingt sachlich und objektiv bleiben – sonst wirkst du schnell unprofessionell.

Du bist fertig mit Schreiben? Dann hol dir jetzt am besten vor der Abgabe nochmal Feedback ein. Freunde, Familie oder vielleicht ja sogar dein Betreuer können sich deinen Bericht durchlesen und dir sagen wo du vielleicht etwas verbessern kannst. Fehler schleichen sich gerne mal ein – gerade wenn du das Gefühl bekommst den Text bereits 50-mal gelesen zu haben. Hast du dein Feedback eingeholt, kannst du es umsetzen und ein letztes mal drüber lesen.

Geschafft!

Je nach Anforderung heißt es jetzt nur noch Drucken und wenn benötigt unterschreiben lassen.

Wusstest du schon? Viele Betreuer sehen den Praktikumsbericht auch als Feedback an ihr Unternehmen. Gerade weil die meisten Praktikanten ihre Erwartungen schildern und auch erläutern, wie sich das Praktikum auf ihre Zukunft ausgewirkt hat. Wenn du nett nachfragst, wird der ein oder andere dir gerne Korrektur lesen oder dir Infomaterial zur Verfügung stellen.

Weitere Tipps zu Praktikum, Bewerbung und Co. findest du hier

Veröffentlicht am 11.02.2021, aktualisiert am 18.04.2021

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