Auf der Suche?

Entdecke jetzt 2662 Praktika, Werkstudentenjobs, Berufseinstiege und Abschlussarbeiten bei spannenden Unternehmen.

KarriereguidePfeil rechts SymbolBewerbung

Schlusssatz für die Bewerbung

Du schreibst gerade eine Bewerbung, aber du weißt einfach nicht, wie du den letzten Satz formulieren sollst?

Der Schlusssatz bildet den krönenden Abschluss und rundet die Bewerbung ab. Beim Schreiben gibt es ein paar Grundregeln zu beachten – welche das sind, haben wir dir hier zusammengefasst.

Inhalt

Was macht den Schlusssatz so besonders?

Neben dem Schlusssatz hat auch der Einleitungssatz eine besondere Rolle. Gemeinsam rahmen sie das Anschreiben ein und stellen einen flüssigen Lesefluss her. Damit dir dieser Lesefluss gelingt, sollten Einleitungssatz und Schlusssatz zum Rest des Anschreibens und der Bewerbung passen und aufeinander abgestimmt werden.

Der Schlusssatz ist der letzte Satz deiner Bewerbung, den der Personaler liest. Ein schlechtes Ende kann dir die ganze Bewerbung versauen.

Das liegt daran, dass wir Menschen uns Informationen besonders gut merken können, die wir in kurzer Zeit zuletzt aufgenommen haben. Da der Schlusssatz diese letzten Informationen enthält, hinterlässt er einen nachhaltigen Eindruck und bleibt in Erinnerung.

Deshalb ist er auch so wichtig für den Erfolg deiner Bewerbung – du solltest dir für den letzten Satz also nochmal Zeit nehmen und genau überlegen, wie du deinen Schluss formulieren willst.

Du bist mit deinem Einleitungssatz noch nicht zufrieden? Dann schau doch bei unserem Artikel „Einleitungssatz für die Bewerbung – In Kürze erklärt“ vorbei. Dort findest du nicht nur die 3 Bausteine deiner Einleitung, sondern auch viele hilfreiche Tipps.

Vermeide diese Fehler bei deinem Abschlusssatz in der Bewerbung

Auf der Suche nach dem perfekten Schluss tappen viele Bewerber immer wieder in die gleichen Fallen. Gerade Formulierungen wie „Über eine positive Rückmeldung würde ich mich freuen“ oder auch „Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören“ klingen im ersten Moment perfekt, verleiten dich aber schnell in die Irre. Wir haben dir die häufigsten Fehler aufgelistet und erklärt, warum du diese Fehler vermeiden solltest.

Der Konjunktiv

Während früher der Konjunktiv Standard war, solltest du heutzutage keinen Konjunktiv im Schlusssatz nutzen. Durch den Konjunktiv bekommt dein Schlusssatz einen sehr höflichen Klang, weshalb viele Bewerber auch weiterhin den Konjunktiv nutzen. Auch zwischen Tipps von älteren Verwandten und Freunden versteckt sich gerne mal der Konjunktiv.

 

Aber bei genauerer Betrachtung wirst du schnell feststellen, dass der Konjunktiv deinem Schlusssatz einen unsicheren und zurückhaltenden Nachklang verleiht. Dabei ist gerade Selbstbewusstsein und Offenheit in der Arbeitswelt gefragt.

Schlusssatz Bewerbung

Rhetorische Fragen

Fragen an den Personaler in der Bewerbung solltest du lieber lassen. Sie passen nicht in das Bild der restlichen Bewerbung und wirken eher merkwürdig als motiviert.

Schlusssatz Bewerbung

Passiv

Wenn du passive statt aktive Wortwahl nutzt, erweckt dein Schlusssatz – wie beim Konjunktiv – Unsicherheit und Verschlossenheit. Gestalte deine Sätze mit aktiven Wörtern, die deine Motivation unter Beweis stellen.

Schlusssatz Bewerbung

Vertraulichkeitsklausel

Früher wurde dem Schlusssatz oft die sogenannte Vertraulichkeitsklausel hinzugefügt. Im festen Arbeitsverhältnis soll durch die Klausel der aktuelle Arbeitgeber nicht erfahren, dass du dich woanders bewirbst – schließlich könnte dein Arbeitsverhältnis dadurch beeinträchtigt werden. Durch unseren strengen Datenschutz, der mit der Zeit eingeführt wurde, ist die Vertraulichkeitsklausel überflüssig geworden und du kannst sie einfach weglassen und den Platz sinnvoller nutzen.

Schlusssatz Bewerbung

Unpassende Wortwahl

Deine Wortwahl sollte nur aus positiven Wörtern bestehen und negative Wörter wie „Zweifel“ vermeiden. Auch Druck auszuüben oder dreiste Formulierungen kommen beim Personaler gar nicht gut an. Die Wortwahl ist also das A und O. Überlege dir genau, welche Wörter du einbauen möchtest und welche Wirkung diese haben können.

Schlusssatz Bewerbung

Zu lang

Ein weiterer Fehler, der gerne gemacht wird, ist ein zu langer Schlusssatz. Deine Bewerbung wird meist in kürzester Zeit durchgeschaut und bewertet. Bei einem schnellen Blick auf den Einleitungssatz musst du nun so gut punkten, dass der Personaler sich die Zeit nimmt, auch in den Rest deines Anschreibens zu schauen. Dein Schlusssatz dagegen soll nochmal deine Motivation widerspiegeln. Ist dein Schlusssatz zu langatmig, wird der Personaler diesen möglicherweise einfach überspringen und deine Bewerbung landet schnell auf dem Stapel der aussortierten Bewerbungen.

Knackiger Schlusssatz für die Bewerbung

Besonders sinnvoll nutzen kannst du deinen Abschlusssatz, indem du nochmal deine Motivation darlegst und höflich um Rückmeldung bittest. Ziel ist eine positive Antwort: die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Und genau darauf solltest du deinen Abschlusssatz in der Bewerbung münzen. Dabei sollte er idealerweise perfekt zum Rest des Anschreibens passen.

Tipp: Lies dein Anschreiben zum Schluss nochmal laut vor und achte auf den Klang. Passt es zusammen oder eher nicht?

Zum Thema Wortwahl: Nutze positive, aktive und freundliche Ausdrücke, die deiner Bewerbung einen positiven Nachklang verleihen. Denn genau diesen positiven Nachklang wird der Personaler mit deiner Bewerbung im Gedächtnis behalten.

Wir haben dir hier ein paar Beispiele für einen Schlusssatz deiner Bewerbung formuliert:

  • Ich freue mich von Ihnen zu hören und stehe gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
  • Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
  • Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Gerne stelle ich mich auch persönlich vor.
  • Auf eine praktische Herausforderung und ein persönliches Kennenlernen freue ich mich.
  • Ich freue mich über eine positive Nachricht von Ihnen und stehe für ein weiterführendes Gespräch gerne zur Verfügung.

Der Schlusssatz der Bewerbung für ein Praktikum oder eine Ausbildung, sowie für jegliche andere Anstellung sollte dabei auch auf die Position angepasst werden.

Bewirbst du dich auf eine Stelle mit viel Kundenkontakt, ist ein Hinweis auf ein Gespräch zum Beispiel sehr förderlich. Du zeigst dadurch keine Scheu vor einem persönlichen Treffen und Soft Skills wie Selbstbewusstsein, Kommunikationsstärke und Offenheit kommen zwischen den Zeilen zum Vorschein.

Die richtige Grußformel für deine Bewerbung

In der Bewerbung bildet die Grußformel den Abschluss und kommt unter deinen Schlusssatz.

Im Internet kannst du viele verschiedene Möglichkeiten für die Formulierung deiner Grußformel finden. Wir würden dir von den meisten eher abraten, da diese oftmals zu forsch oder unhöflich wirken. Mit der folgenden Standardversion liegst du immer auf der sicheren Seite:

Grußformel Bewerbung

Tipp: Setze hinter deine Grußformel kein Komma. Dieser Fehler wird immer wieder gemacht und ist weit verbreitet. Die deutsche Rechtschreibung besagt aber eindeutig: kein Komma hinter einer Grußformel.

Bewerbung fertig geschrieben? Überprüfe am Ende nochmal deine ganze Bewerbung auf Rechtschreibfehler und Kommasetzung. Du kannst auch auch deine Eltern oder Freunde nochmal drüber lesen lassen, bevor du sie abschickst.

Dir läuft es kalt den Rücken runter, wenn du auch nur an das Vorstellungsgespräch denkst? Wir haben die besten Tipps für dich, damit du selbstbewusst und sicher das Vorstellungsgespräch meisterst.

Veröffentlicht am 01.10.2020, aktualisiert am 16.11.2020

Auf der Suche?

Entdecke jetzt 2662 Praktika, Werkstudentenjobs, Berufseinstiege und Abschlussarbeiten bei spannenden Unternehmen.

Beliebteste Artikel