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Jobwechsel begründen

Kay KochNovember 2018

Du möchtest den Job wechseln oder hast bereits gekündigt, weil du eine neue Herausforderung suchst. Jetzt weißt du nicht, wie du gegenüber dem neuen Unternehmen den Jobwechsel begründen kannst – schlüssig und souverän. Aber keine Sorge. Wir geben dir die wichtigsten Tipps dazu.

Im Guten oder Schlechten vom alten Arbeitgeber getrennt?

Wenn du dich "im Guten" von deinem bisherigen Arbeitgeber getrennt hast, wirst du dich wahrscheinlich nicht sehr schwer damit tun, eine authentische und attraktive Bewerbung zu formulieren. Aber was machst du, wenn du mit Wut, Schmerz und Trauer auf die Zeit beim Ex-Arbeitgeber zurückblickst? Wie kannst du solch negative Emotionen in einer Bewerbung gut verpacken und dabei den Jobwechsel schlüssig begründen? 

Fühlst du dich von einem früheren Arbeitgeber ungerecht behandelt, zu wenig gefördert oder hast sogar Mobbing erlebt, wirst du nicht von heute auf morgen Frieden mit deinem Ex-Chef finden. Es ist daher wichtig, die persönliche Aufarbeitung der Kündigung von der Bewerbung um eine neue Arbeitsstelle zu trennen. Du solltest die Bewerbung in Vorfreude auf die neuen Perspektiven schreiben. 

Schreiben der Bewerbung – Was beachten?

Das Bewerbungsschreiben ist eine denkbar unpassende Gelegenheit für eine Abrechnung. Negative und vergangenheitsbezogene Formulierungen erscheinen unprofessionell und schmälern deine Chancen. Dein potentieller Arbeitgeber muss schließlich davon ausgehen, dass du auch vor anderen schlecht über ihn reden könntest.

Allerdings musst du deine Wechselmotivation in deiner Bewerbung schon erklären. Ansonsten könnte der neue Personaler argwöhnisch werden und denken, du bewirbst dich beispielsweise nur, weil du ansonsten demnächst gekündigt worden wärst.

Die Gründe hinter dem Wechsel zu erklären und niemanden negativ dastehen zu lassen ist ganz leicht. Gehe eher auf deine Motivation für die neue Stelle ein, wieso diese dich anspricht, wieso du genau dieses Unternehmen toll findest, anstatt zu beschreiben, was schlecht am alten Arbeitgeber war. 

Vermeide auch, dich nicht zu rechtfertigen. Das gilt auch für das Vorstellungsgespräch: Wenn dein Gegenüber noch einmal nach der Wechselmotivation nachfragt, erkläre in Ruhe was dich an diesem Unternehmen reizt, aber rechtfertige dich nicht, wieso du deinen alten Arbeitgeber verlässt.

 

Jobwechsel gekonnt in die Bewerbung einbringen

Beschreibe in der Bewerbung deine Erwartungen. Formuliere positiv, zukunftsorientiert und konstruktiv. Erkläre, welche Ziele du dir setzt. Bringe zum Ausdruck, dass du den Job wechseln möchtest, weil du deine Potentiale noch besser entfalten möchtest als bisher und das Tätigkeitsprofil der neuen Stelle genau deinen Vorstellungen entspricht. Für mehr Tipps zu den einzelnen Teilen der Bewerbung wie das Motivationsschreiben schau dir am besten auch unsere weiteren Artikel hierzu an.

  • Berufliche und persönliche Weiterentwicklung

Als Einleitung in das Bewerbungsschreiben eignet sich der Hinweis auf den Wunsch nach beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung. Erkläre dann im Detail, was dich an der neuen Funktion reizt, und warum du dich von der Stellenausschreibung angesprochen fühlst und dich beworben hast.

  • Verbindung von Erwartungen mit Qualifikationen

Warum du gerade in diesem Unternehmen arbeiten willst, solltest du genau erläutern. Verweise dabei auf die für dich maßgeblichen Rahmenbedingungen (z.B. Größe, Branche, Produktbereiche, Technologie, internationale Beziehungen), um deine Wechselmotivation plausibel zu machen. Stelle Verbindungen zwischen deinen Erwartungen und deinen Qualifikationen sowie persönlichen Stärken her. Erkläre zum Beispiel: "In den vergangenen Jahren konnte ich meine Fremdsprachenkenntnisse stetig ausbauen. Diese möchte ich gerne in ein international orientiertes Unternehmen einbringen." 

Vorsicht: Unbeabsichtigte Seitenhiebe 

Auch unbeabsichtigt können sich Seitenhiebe auf deinen bisherigen Arbeitgeber einschleichen. Irritierend wirkt zum Beispiel die Formulierung: "Ich erhoffe mir dieses Mal Freiräume bei der Wahrnehmung meiner Aufgaben und eine Aufstiegsperspektive." Checke daher gründlich, ob deine Enttäuschung oder dein Groll zwischen den Zeilen durchkommen. Wenn du das Anschreiben zunächst Freunden oder Bekannten zum Korrekturlesen vorlegst, erkläre ihnen die Problematik, damit sie den Text auch unter diesem Gesichtspunkt gründlich checken können.

4. Jobwechsel begründen im Vorstellungsgespräch 

Wenn du diese Tipps beachtest, empfiehlst du dich als umgänglicher, professioneller und kollegialer Mitarbeiter, der weiß, wo er hinwill. Im Vorstellungsgespräch hast du dann Gelegenheit, detaillierter zu beschreiben, warum du eine neue Herausforderung suchst. Achte auf die vorherigen Tipps und wende sie auch in deinem Vorstellungsgespräch an. Wenn du in der gleichen Professionalität und Gelassenheit den Jobwechsel begründen kannst, dann hast du beste Chancen, deinen Wunsch-Arbeitgeber persönlich und fachlich zu überzeugen.   

Bewerbung ganz ohne Anschreiben

Du bist immer noch nicht vollkommen überzeugt, ob du den Jobwechsel überzeugend in deinem Anschreiben formulieren kannst, da du dich nicht leicht tust im Schreiben? 

Von Studenten für Studenten – wir von Campusjäger wissen, wie schwer es sein kann, ein Anschreiben zu verfassen. Deshalb haben wir die Bewerbung für dich ganz einfach gestaltet. Du musst dich bei Campusjäger nur einmal kostenlos registrieren, dein Profil ausfüllen und deine Anlagen hochladen. Das Ganze kostet dich gerade mal 5 Minuten und ab dann kannst du dich zurücklehnen, denn den Rest macht Campusjäger für dich. Wir suchen dir passende Stellen zu deinem Profil aus und schlagen dir diese vor. Wenn dir dann davon etwas gut gefällt, musst du deine Motivation nur noch mit 2-3 Sätzen kurz und knackig präsentieren und schon geht die Bewerbung an das Unternehmen raus. Somit sparst du dir aufwändige Bewerbungsschreiben und kannst dich in dieser Zeit schon voll und ganz auf deine kommenden Vorstellungsgespräche vorbereiten. 

Natürlich begleiten wir dich die ganze Zeit und überprüfen nochmal deine Unterlagen bevor wir sie weiterleiten. Und auch wenn du Fragen oder Probleme hast, stehen wir dir immer zu Verfügung.

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