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Einleitungssatz für die Bewerbung – In Kürze erklärt

Vielleicht kennst auch du die Angst vor dem ersten Satz. Du hast eine Stelle gefunden und bist der Meinung, dass du perfekt ins Unternehmen passen würdest. Doch wie vermittelst du das kurz und knackig dem Personaler und überzeugst ihn dabei auch noch von deinen Fähigkeiten? Es gibt zwar kein Geheimrezept für die perfekte Formulierung, da jede Einleitung individuell angepasst werden sollte. Aber wir liefern dir Inspiration und Beispielformulierungen, damit dir der Einstieg leichter fällt.

Inhalt

Warum der richtige Einstieg entscheidend ist

Personaler haben schon zahlreiche Bewerbungsmappen gesichtet und kennen die typischen Standardformulierungen - wie zum Beispiel „Hiermit bewerbe ich mich…“ oder „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige vom … gelesen“ - im Schlaf. Deine Absicht ist es daher, den ersten Satz möglichst individuell zu formulieren, um einen Gähnreflex beim Personalverantwortlichen zu vermeiden.

Kurz gesagt: Der Anfang entscheidet, ob deine Bewerbung weitergelesen wird oder direkt auf dem großen Aktenstapel landet. Kandidaten mit den üblichen Formulierungen und Phrasen werden nicht auffallen. Im Idealfall sollte der Empfänger von Beginn an gefesselt werden, um das Interesse für dich und deine Bewerbung zu wecken. Somit ist es essenziell, dass der erste Satz gut sitzt. Nur so kannst du eher davon ausgehen, dass auch der Rest von deinem Anschreiben gelesen wird.

Die 3 Bausteine der Einleitung – Das ist das Ziel

Mit dem ersten Satz deiner Bewerbung möchtest du einen Einstieg ins Anschreiben finden, dich kurz vorstellen und die Ausgangssituation schildern. Außerdem willst du den Personaler dazu bringen, dass er mehr von dir erfahren möchte. Dazu kannst du auch gleich noch deine Motivation und deinen Wunsch für das Unternehmen zu arbeiten mit einbringen.

Du siehst also, dass die Einleitung im Prinzip aus drei Bausteinen aufgebaut ist:

  1. Stelle einen Bezug zum Unternehmen her:

    Hier stellst du dir die Frage, was das Unternehmen für dich besonders macht und was das für den Charakter bedeutet. Falls du dir unsicher bist, wie du das am besten herausfindest, kannst du auf der Firmenwebsite nach der Unternehmenskultur recherchieren. Wie präsentiert sich die Firma? Wie werden Kunden angesprochen? Die Antworten auf diese Leitfragen können dir helfen, um in deinem Anschreiben den Unternehmensbezug mit einzubringen.

  2. Erläutere deine Motivation für Stelle und Unternehmen:

    Personaler möchten nicht nur wissen, warum du die perfekte Besetzung für die Stelle bist, sondern deine Beweggründe für ausgerechnet das Unternehmen zu arbeiten. Warum also genau Firma X und nicht Firma Y? Und was interessiert dich an der Position?

  3. Bringe deine Fähigkeiten zur Geltung:

    Schildere kurz deine Erfahrungen und bringe sie in Verbindung mit der Stellenausschreibung. Welche Erfahrungen konntest du beispielsweise in deinem vorherigen Job sammeln, die du jetzt in der anderen Firma nutzen kannst?

Dos & Dont’s auf einen Blick

Dos Dont’s
  • Verwende kurze, aber prägnante Sätze.

    Am besten lässt sich die Botschaft in zwei bis drei Sätzen vermitteln, die den Leser fesseln. Zudem wirkt ein solcher Einstieg selbstbewusst und zielsicher und erhöht die Lesefreundlichkeit.

  • Fertige eine Stichpunktliste mit Themen an.

    Das bietet sich zur Vorbereitung an, damit du die wirklich relevanten Aspekte an den Anfang stellen kannst. Wenn du verschiedene Formulierungen ausprobiert hast, fällt dir die Entscheidung für eine Version am Ende leichter und du schaffst eine klare Struktur.

  • Achte auf die Perspektive des Personalers.

    Bei etlichen Formulierungen steht das „Ich“ im Vordergrund. Seine eigenen Vorzüge zu betonen ist zwar wichtig, aber der Personaler möchte primär sein Problem lösen: Und zwar die Stelle mit den speziellen Fähigkeiten optimal zu besetzen. Daher solltest du auch die Vorzüge der Firma hervorheben.

  • Formuliere deinen Einstieg für das Anschreiben individuell.

    Das bedeutet zum einen, dass nicht ein Einleitungssatz für verschiedene Unternehmen genommen werden sollte. Zum anderen aber auch, dass es nicht von Vorteil ist Beispielformulierungen aus dem Internet eins zu eins zu kopieren.

  • Vermeide Floskeln und Phrasen.

    Satzteile wie „mit großer Freude“, „mit viel Neugier“ und „ich interessiere mich sehr“ wurden bereits häufig von Bewerbern genutzt und sollten daher vermieden werden.  

  • Verweise nicht auf Jobportale.

    Wo du die Stellenanzeige gefunden hast, ist für den Personaler irrelevant und sollte nur in den Betreff (Bsp.: Angabe der Kennziffer unterhalb der Betreffzeile).

  • Vermeide Konjunktive.

    Mit Formulierungen wie „würde“ oder „könnte“ machst du dich klein. Nutze doch lieber „werde“. Somit trittst du selbstbewusst auf, was das A und O in jeder Bewerbung ist.

  • Vermeide Rechtschreib- und Grammatikfehler.

    Natürlich gilt das für die gesamte Bewerbung, ist aber für den Einleitungssatz nochmal entscheidender. Wenn die erste Zeile Mängel aufweist – zum Beispiel die falsche Ansprechperson oder ein Fehler im Firmennamen – werden deine Unterlagen sofort aussortiert.

 

Beispielformulierungen für verschiedene Fälle

Hier findest du einige Beispiele, wie du dein Anschreiben beginnen kannst.

Nach vorheriger Kontaktaufnahme, bspw. Telefongespräch oder Treffen auf Job- und Karrieremesse

„ich bedanke mich recht herzlich, dass Sie sich die Zeit für ein Telefonat mit mir genommen haben. Unser angenehmes Gespräch hat mich noch einmal darin bekräftigt, dass ich für Ihr Unternehmen arbeiten möchte. Deshalb erhalten Sie hiermit meine Bewerbungsunterlagen.“

„herzlichen Dank für das freundliche und offene Telefonat am 15. Juni, welches mich nochmals in dem Entschluss bestärkte, Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zu übersenden.“

„nochmals vielen Dank für die spannende Begegnung mit Ihnen auf der Jobmesse in … am ... . Unser positives und informatives Gespräch hat mich überzeugt, weshalb ich Ihnen nun meine vollständigen Bewerbungsunterlagen übersende.“

„im Rahmen der letzten Karrieremesse … hatte ich ein ausführliches Gespräch mit Frau/Herrn XXX. Dieses hat mich davon überzeugt, dass ich meine Erfahrung im Bereich … optimal in die Zusammenarbeit mit Ihnen einsetzen kann.“

Festanstellung nach Praktikum

„schon während meines dreimonatigen Praktikums in Ihrer ...abteilung festigte sich mein Wunsch, Ihr Unternehmen auch nach Beendigung meines Studiums zu verstärken. Das liegt vor allem an Ihrer offenen Unternehmenskultur und den anspruchsvollen Aufgaben, von denen ich mich schon überzeugen konnte.“

„in vier Wochen endet mein Praktikum im Bereich … . Das bedauere ich sehr, denn ich würde mich gerne auch weiterhin in Ihrem Unternehmen engagieren, da die Kultur und Kollegen mir ans Herz gewachsen sind.“

Absolvent/Berufseinsteiger

„seit einigen Wochen bin ich stolze Besitzerin des Titels … und habe mein Studium … erfolgreich abgeschlossen. Nun möchte ich meine gelernten Fachkenntnisse tatkräftig in der Praxis einsetzen und Ihr Team mit meinen … Kompetenzen unterstützen.“

Jobwechsel

„Ihre zahlreichen spannenden Projekte im … haben mich absolut begeistert und mich davon überzeugt, beruflich zukünftig neue Wege zu gehen.“

Initiativbewerbung

„mit langjähriger Erfahrung im … und meinen Kompetenzen … befinde ich mich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Sehr gerne möchte ich Ihnen daher im Folgenden kurz darlegen, warum ich die ideale Verstärkung für Ihr ...team bin.“

Knackig & kreativ

„Sprachen sind Ihre Leidenschaft - meine auch. Schon seit meiner Kindheit lerne ich begeistert neue Sprachen. Daher absolvierte ich mein Studium Mehrsprachige Kommunikation und bin nun motiviert, die dabei erworbenen Kenntnisse in Ihrem Unternehmen einzubringen.“

Wichtig:

Die vorgestellten Formulierungen sollten lediglich als Inspiration genutzt werden. Wir empfehlen dir nicht, dass du sie wörtlich übernimmst. Auf die Idee kommen vielleicht auch noch andere Bewerber. Wenn du dich an den drei Bausteinen orientierst und das Ziel des Einleitungssatzes vor Augen behältst, brauchst du auch keine Panik vorm ersten Satz haben.

Warum du mit Campusjäger keinen Einleitungssatz brauchst

Mit Campusjäger musst du dir keine Gedanken über den perfekten Einleitungssatz machen. Bewerben geht bei uns ganz einfach und ist mit ein paar Klicks erledigt. Das Besondere ist, dass du kein Anschreiben verfassen musst. Du beantwortest lediglich drei Fragen zur Stelle, die vom Unternehmen gestellt wurden. Somit weißt du genau, was der Personaler wissen will und musst dir nicht den Kopfzerbrechen über einen gelungenen Einstieg.

Hier findest du Tipps für den kreativen Rest deiner Bewerbung

Veröffentlicht am 31.03.2020, aktualisiert am 11.01.2021

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