Wir haben einen neuen Stil – und du eine noch bessere Jobsuche. Sende uns doch deine Meinung an feedback@campusjaeger.de.

Campusjäger Karriereguide > Bewerbung

Wie du eine Bewerbung für einen Studentenjob schreibst

Als Student leidest du sicherlich unter chronischem Geldmangel - das tun wir doch alle irgendwie. Eine einfache Lösung, um dein Studium zu finanzieren und dir öfters mal etwas Schönes zu gönnen, ist hierbei natürlich ein Nebenjob. Doch die Auswahl ist groß und vielfältig. Ob du lieber in die Gastronomie, als Verkäufer/in oder im Lager arbeitest, musst du selbst entscheiden.

Wenn du ein paar Stellen herausgesucht hast, ist der nächste Schritt jedoch die Bewerbung an der Reihe. Dabei ist es gar nicht so leicht, ein erfolgreiches Bewerbungsschreiben mit passenden Unterlagen zu verfassen, wenn du noch keine Erfahrung beim Erstellen eines Lebenslaufs oder eines Motivationsschreibens hast.

Auf der Suche nach einem Studentenjob? Bewirb dich hier unkompliziert auf deinen nächsten Studentenjob.

Damit jetzt nichts schief geht und du so schnell wie möglich deinen Nebenjob anfangen kannst, helfen wir dir mit dieser Anleitung, alles richtig zu machen. Dann dürfte nichts mehr schief gehen mit dem anvisierten Nebenjob!

Das Bewerbungsschreiben für einen Studentenjob

Studentin an Laptop mit Bewerbungsschreiben und Tee

Am Anfang einer Bewerbung steht immer das Anschreiben. Darin erläuterst du dein Anliegen und gibst dem Arbeitgeber einen ersten groben Überblick über deine persönlichen und fachlichen Fähigkeiten, die dich zu dem perfekten Kandidaten für die zu besetzende Stelle ist. Du fragst dich jetzt sicher: “Hilfe! Wie mache ich das am besten?” Keine Panik, wir helfen dir dabei.

Aufbau deines Bewerbungsschreibens

Bei Bewerbungen kannst du dich an einer universelle Grundstruktur orientieren. Wenn du also deine Bewerbung mit Word anstatt einfach mit Campusjäger erstellen möchtest, solltest du auf folgende Grund-Gliederung achten:

  • Anschreiben
    • Eigene Kontaktdaten
    • Daten des Empfängers
    • Betreff
    • Einleitung
  • Hauptteil
    • Motivation
    • Qualifikation
  • Schlussteil

Dieser Aufbau umfasst die wichtigsten Punkte. Wir führen diese im Anschluss detailliert aus. Falls du jedoch unsicher bist, was für Inhalte du sonst noch in ein Anschreiben bringen kannst und wie der formale Aufbau konkret gestaltet wird, ist dieser Artikel zum Aufbau für das Bewerbungsschreiben von den Bewerbungsschreibern sehr zu empfehlen.

Zur Inspiration kannst du auch unseren Artikel zum Bewerbungsaufbau von Werkstudenten lesen, da sich die Bewerbungsinhalte grundsätzlich stark ähneln. Dort findest du unter Anderem auch grafische Beispiele zum formalen Aufbau.

Anschreiben

Ein Anschreiben, das alle Informationen korrekt aufgelistet und aufbereitet präsentiert ist die erste Hürde, die während deines Bewerbungsschreibens auf dich zukommt. Es gilt hier besonders sorgfältig zu sein, Formulierungen möglichst auf den Punk zu bringen und deine Angaben so präzise wie möglich zu gestalten. Grundsätzlich gilt:

  • Orientiere dich für dein Layout an dem eines Briefes
  • Wähle eine Schriftart, die das Lesen erleichtert (Übersicht über Schriftarten für Bewerbungen)
  • Mixe nie mehr als zwei Schriftarten und setze auf Einheitlichkeit!
  • Erhöhe den Zeilenabstand auf 1,15pt oder sogar 1,5pt
  • Wähle die Schriftgröße nicht kleiner als 10pt

Kontaktdaten
Du beginnst zuerst mit deinen eigenen Kontaktdaten und dann denen deines Adressaten. Diese Formalität ist für die spätere Kontaktaufnahme sowie die richtige Zustellung an deinen Ansprechpartner wichtig. Auch bei E-Mail-Bewerbungen gehören die Personalien dazu, obwohl diese paradoxerweise nicht relevant sind. In diesem Fall kannst du deine Personalien einfach in die Signatur packen - aber bitte vollständig!

Betreff und Einleitung des Anschreibens
Dein Betreff sollte so kurz und präzise wie möglich sein. Am besten nennst du hier, wofür du dich bewirbst und übernimmst die Bezeichnung aus der Stellenausschreibung. Auch dein Einleitungssatz sollte das Interesse des Lesers wecken, damit er seine anfängliche Skepsis überwindet und deine Bewerbung weiterlesen möchte.

Nicht gut sind dabei folgende Floskeln:

  • „Hiermit bewerbe ich mich bei/für/als …“
  • „Durch Ihre Jobanzeige im Internet/in der Zeitung …”
  • „Ich bewerbe mich bei Ihnen, weil …“

Besser sind Formulierungen, die übermitteln, dass du dich bereits mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und dir ernsthaft Gedanken über deine Aufgaben, Ziele und Vorstellungen gemacht hast.

  • “Schon oft war ich Gast in Ihrem gemütlichen Café, um einen Cappuccino zu trinken und mich mit Freunden zu treffen. Dabei fiel mir immer sofort die angenehme Atmosphäre positiv auf ... ”

Motivation
Nach den ganzen Formalitäten geht es nun ans Eingemachte: Du musst deine Motivation mit überzeugenden Argumenten darlegen. Als Student hast du wahrscheinlich noch keine Berufserfahrung vorzuweisen. Deswegen musst du mit deinen Fähigkeiten und dem Nutzen, den du dem Unternehmen bringst, überzeugen. Hierbei ist Individualität gefragt. Es hilft hier dich im Voraus darüber zu informieren, wo dein zukünftiger Arbeitgeber aktuell potentielle Baustellen hat, bei denen du gezielt behilflich sein könntest.

Qualifikationen
Natürlich solltest du auch deine Qualifikationen nennen, damit sich dein potentieller Arbeitgeber ein Bild von dir und deinen Fähigkeiten machen kann. Du kannst diesen Punkt separat erläutern oder ihn argumentativ an deine Motivation anknüpfen. Letzteres ist sprachlich etwas anspruchsvoller, da du deine Beweggründe mit deinen Fähigkeiten belegst. Bei Nebenjobs sind außerdem auch Soft Skills wie Freundlichkeit, höflicher Umgang mit Kunden / Gästen, Teamarbeit und Zuverlässigkeit ziemlich gefragt.

Schlussteil

Im Abschlussteil deiner Bewerbung drückst du deine Bereitschaft aus, zu einem persönlichen Gespräch vorbeizukommen. So bleibt deine Bewerbung in guter Erinnerung. Du kannst dir den letzten Satz auch wie einen Händedruck vorstellen: nicht zu schlapp, aber auch nicht zu kräftig.

Zu schwache Formulierungen wären:

  • „Ich würde mich freuen, wenn Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen würden.“
  • „Bitte laden Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch ein.“

Und diese hier sind etwas zu stark:

  • „Ich freue mich auf das Vorstellungsgespräch!“
  • „Rufen Sie mich an!“

Besser sind:

  • „Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich.”
  • „Gerne stelle ich mich Ihnen persönlich bei einem Vorstellungsgespräch vor.”

Schlussendlich verabschiedest du dich noch freundlich und setzt deine Unterschrift unter die Bewerbung. Damit wäre der größte Teil geschafft. Weiter geht’s mit deinem perfekten Lebenslauf.

Puh. Ganz schön viel, das du beachten musst. Du denkst dir sicher: Geht das nicht einfacher? Das hat Campusjäger sich auch gedacht.

Auf unserer Online-Plattform brauchst du kein Anschreiben – in zwei bis drei Sätzen schilderst du deine Motivation und lädst einfach deinen Lebenslauf hoch. Wir erledigen dann den Rest, komplett kostenlos. Überzeuge dich selbst und finde bei Campusjäger noch heute deinen nächsten Studentenjob.

Das Ganze kostet dich nur 5 Minuten und ab dann kannst du dich zurücklehnen. Wir suchen dir passende Stellen zu deinem Profil aus und schlagen dir diese vor. Wenn dir dann davon etwas gut gefällt, musst du deine Motivation nur noch kurz und knackig präsentieren und schon geht die Bewerbung an das Unternehmen raus.

Der Lebenslauf

Neben deinem Bewerbungsschreiben fügst du deinen Unterlagen noch einen Lebenslauf hinzu. Dieser enthält deine schulische und berufliche Laufbahn, damit die Fähigkeiten, die du in deinem Motivationsschreiben erwähnt hast, auch bewiesen werden. Du solltest also darauf achten, dass dein Anschreiben und Lebenslauf inhaltlich stimmig sind.

Ein guter Lebenslauf ist außerdem übersichtlich und enthält nur die für die Anstellung benötigten Informationen. Die wichtigsten Kenntnisse und Erfahrungen müssen schnell erkenntlich sein und ansprechend wirken. Aber was genau gehört denn jetzt alles in einen Lebenslauf? Das siehst du im nächsten Schritt.

Inhalte

Der klassische Lebenslauf ist ein tabellarisches Dokument, in dem du inhaltlich lückenlose Informationen über den beruflichen Werdegang und einige persönliche Daten auflistest. Du kannst dich dabei an dieser Gliederung orientieren:

  • Kontaktdaten
  • Bewerbungsfoto
  • Ausbildung
  • Berufliche Laufbahn
  • Kenntnisse & Fähigkeiten

Denke aber daran, dass diese Reihenfolge nur ein Beispiel ist. Du kannst die Gliederung jederzeit beliebig anpassen, damit der Lebenslauf so individuell wie möglich wird. Wie du einen guten Lebenslauf für deine Bewerbung schreibst, kannst du hier nachlesen.

Beliebteste Artikel

Die richtige Kleidung zum Vorstellungsgespräch

Was du zum Vorstellungsgespräch anziehen solltest

Praktikum: 11 Tipps fürs Vorstellungsgespräch

So überzeugst du im Vorstellungsgespräch für ein Praktikum

So klappt die Bewerbung fürs Praktikum [inkl. Muster Anschreiben]

Wie du dich richtig auf ein Praktikum bewirbst

Campusjäger Puls-Check

Unsere Umfragen auf einen Blick

111 Fragen im Vorstellungsgespräch [Fragenkatalog]

Top vorbereitet auf die schwierigsten Fragen im Vorstellungsgespräch

Klausurvorbereitung 48h vor der Prüfung? So geht's

Bist du schon auf die nächste Klausur vorbereitet?

Die perfekte Bewerbung für dein Praxissemester

Fakten, Tipps und Tricks im Überblick

Krankenversicherung für Studenten

Das Wichtigste zum Thema Krankenversicherung auf den Punkt gebracht

Praxissemester: Recht auf Mindestlohn?

Was steht dir zu und was nicht?

Was macht die Assistenz der Geschäftsführung?

Alles über die Aufgaben und Kernkompetenzen in diesem Beruf

Daniels Jobsuche mit Campusjäger [Erfahrungsbericht]

Mach dich schlau über Daniels Campusjäger Erfahrungen

Studium abbrechen – und dann?

Tipps, um dir Klarheit zu verschaffen

Unglücklich im Job – Kündigen als letzter Weg

So triffst du die richtige Entscheidung

Hobbys im Lebenslauf – Interessiert das jemanden?

Hobbys, die in deinen Lebenslauf gehören

Kündigung in der Probezeit – Das ist jetzt wichtig

Darauf musst du achten, wenn du in der Probezeit kündigst